Auffe Fresse kriegen

Eigentlich habe ich mich immens auf das Colonization-Remake gefreut. Eigentlich …


Noch sieht alles sehr vielversprechend aus.

Der Herr Luibl gibt hier großkotzig damit an, dass er es schon im vierten Anlauf geschafft hat, als erster die Unabhängigkeit zu erklären, dann aber von den königlichen Expeditionstruppen vom Anlitz der Neuen Welt gefegt wurde. Pffft, Angeber!

Ich habe es immerhin geschafft, beim vierten Anlauf eine einigermaßen blühende Kolonie aus drei (!) Städten aufzubauen, während mich die anderen Europäer schon wieder mit Rekordgeschwindigkeit von jeder weiteren Expansionsmöglichkeit abgeschnitten haben. Und dabei spiele ich „nur“ auf Schwierigkeitsstufe 2. Wer denkt, dass er als alter Colonization-Hase hier mal locker vom Hocker die Revolution verkünden UND dann auch noch gewinnen kann … pahh!


Ein vertrauter Anblick … und doch ist fast alles komplett anders.


Und die roten Farbtupfer in Norden waren einst die USA unter George Washington. Jetzt wieder königlich-britisch.

Dieses Remake erinnert an das Original nur äusserlich. Im Inneren werkeln zT. ganz andere Gesetzmäßigkeiten und Abhängigkeiten, Regularien und Algorithmen. Geschwindigkeit ist (scheint) Trumpf. Wer nicht sofort damit anfängt massiv neue Städte zu gründen (Civ4-Taktik), anstatt nach alter Väter Sitte zuerst die Anfangssiedlung einigermaßen auszubauen (Colonization-Taktik), kommt später im direkten Vergleich zur „Konkurrenz“ kaum auf einen grünen Zweig. Entweder, man hat Pech und wird von den anderen Europäern in einer Ecke des Kontinents eingekreist oder sie erreichen die Unabhängigkeit weit vor einem selbst.

Ich habe zum Vergleich ein neues Spiel auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad gestartet und versucht möglichst schnell möglichst viele Städte zu gründen, möglichst NICHT auf die Spezialisierung von Berufen zu achten, sondern die erste Stadt als „Brutzentrum“ zu verwenden und neue Kolonisten zu produzieren auf Teufel komm raus.

*ich entschuldige mich vielmals bei all den tapferen siedlerfrauen, welche ich zur dauerschwangerschaft zwangsverpflichtet habe*

Nun habe ich ca. sieben leidlich taugliche Städte, die weder ansatzweise in revolutionärer Stimmung, noch in der Lage sind irgendeinen Pygmäenangriff abzuwehren. Glücklicherweise (oder bedauerlicherweise) lassen sich die Indianer ruckzuck um den Finger wickeln und wenn man immer schön friedlich ist, räumen sie irgendwann selber ihre Siedlungen. Dennoch beginnt JEDER andere europäische Konkurrent vor mir die Revolution, wird dann gnadenlos vom Mutterland ausgerottet, während mir selbst nur noch ein paar läppische Spielzüge bleiben, selber die Revolution auszurufen UND einen genügend starke Militärstreitmacht aufzustellen. Denn Stimmung machen ist relativ einfach. Rechtzeitig genügend Truppen aufzustellen, mit denen man die königlichen Expeditionstruppen besiegen kann? Viel Glück!


Aber es sieht zumindest sehr hübsch aus.

Und das jetzt auf dem leichtesten (!) Schwierigkeitsgrad und mir als doch *hüstel* durchaus kompetentem Civilization- und Colonization-Spieler …

Ich habe momentan keinen blassen Schimmer, was ich falsch mache. Irgendwo liegt der Schlüssel zum Erfolg. Doch wo? Schnell ausbreiten schützt mich zwar davor, von der Konkurrenz an die Wand gedrückt zu werden, lässt mich mit einem Haufen unterentwickelter Städte voller ungelernter Arbeiter aber auch nicht gerade gut dastehen. Also starte ich einfach einen mittleren der insgesamt sieben Schwierigkeitsgrade. Vielleicht kommt die Erkenntnis, wenn der Druck entsprechend hoch ist?


Die orangene Linie bin ich. Letzter, auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad. Die Engländer (weiß) bekommen gerade von ihrem Mutterland die Hucke voll, während die Spanier (gelb) allen anderen weit davonziehen.

Das Ende kommt hier ratzfatz in Form verärgerter Spanier, die kurzerhand meine beiden Städte einnehmen, die ich bis dahin aufbauen konnte. Ich habe keinen blassen Schimmer, wie die Jungs derart schnell an Massen von Soldaten, Dragonern und Kanonen gekommen sind. Nein, stop, hab ich doch. Der spanische KI-Kollege hat scheinbar auf jegliche soziale und wirtschaftliche Entwicklung gepfiffen, alles Gold in Soldaten gesteckt, damit ringsum Indianerdörfer plattgemacht und dieses Gold dann wieder nur in den Ausbau seiner Truppen investiert. Eine Strategie, die ich manchmal beim alten DOS-Klassiker verwendet habe. Zur Bestätigung dieser These wechsele ich in den Weltenbauer (den Editor) und schaue mir seine Städte an. Dummerweise stehen noch ziemlich viele Indianerdörfer in seinem Umkreis und seine Städte unterscheiden sich nicht sonderlich von meinen. Ok, Theorie gestorben …

Civilization-Spiele sind so mithin die einzigen Spiele, in denen ich in Punkto Schwierigkeitsgrad mehr toleriere als sonst … aber so allmählich wirds nervig. Jetzt sitze ich hier zum min. 15-male an einem neuen Spiel und muss schon wieder neu anfangen, weil die Zufallskarte mich in eine beschissene Gegend platziert hat und wieder zuviel Zeit dabei flöten geht, den beiden Starteinheiten einen vernünftigen Siedlungsplatz zu suchen.

Zudem kommen noch diverse Detailmängel hinzu, die dem Spieleindruck ebenfalls nicht gerade förderlich sind.

Gut, unspielbar ist Civ 4 – Colonization nicht, aber ganz ehrlich, zusammen mit dem höchst undurchsichtigen Spielablauf zu sehr verschlimmbessert worden, um mir so richtig Spass zu machen. Und ganz ehrlich, mir erst stundenlang die Spiel-Enzyklopädie durchlesen zu müssen, bis ich verstanden habe, wozu ich eigentlich in meinen Kolonien Religions- oder Politk-Punkte „bauen“ kann? Und nein, sie dienen NICHT zu dem Zweck, den man sich als alter Colonization-Spieler oder Civ-Veteran denken kann. Das „Zollhaus“ des DOS-Originals wurde unverständlicherweise ersatzlos gestrichen. Nicht einfach ein wenig generft, sondern schlichtweg gestrichen. Verweigert man dem König eine Steuererhöhung, muss man zusehen, dass man entweder mit den Indianern oder mit anderen Euroäern in der Neuen Welt handelt. Handel mit anderen Staaten in Übersee (Sinn und Zweck des Zollhauses) gibt es nicht mehr. Das übrigens, habe ich erst nach Studium diverser Fanforen herausgefunden, nach dem ich ergebnislos Stunde um Stunde das Spielinterface nach einer Art Handelsmenü abgesucht habe.


Das da rechts im Bild, das soll scheinbar ein Handelsmenü sein. Doch egal, was ich einstelle, der Herr Gouverneur verkauft nix. Oder ist das doch nicht das Handelsmenü? Hallo? Erklärt mir jemand bitte, wie das Spiel funktioniert?

Dieses Remake verändert zuviel und erklärt dabei zu wenig. Halt, nein. Es erklärt im Grunde gar nichts. Du als Spieler bekommst einfach solange was um die Ohren geknallt, bis Du allmählich begriffen hast, wie das alles funktionieren soll oder bis Du einfach aufgibst und Dich wieder Spielen widmest, die Dir nicht alle fünf Minuten Dein Versagen vor Augen führen.

Ich gebe dem Teil noch einige Tage. Wenn ich dann immer noch auf dem Schlauch stehe …

15 Kommentare zu „Auffe Fresse kriegen

  1. Danke, das erklärt so manches. Kein Wunder, dass ich auf keinen grünen Zweig komme. Ich Trottel habe doch tatsächlich versucht das Spiel zu SPIELEN! :)Ich hätte es nicht gedacht, aber ab sofort werden auch Titel von Firaxis zuerst als Kopie eingehend unter die Lupe genommen, bevor hier Geld ausgegeben wird …

  2. Hallo? Erklärt mir jemand bitte, wie das Spiel funktioniert?Zuerst dachte ich da an »Handbuch nicht gelesen«, eine typische Ausprägung vonzuerst als Kopie eingehend unter die Lupe genommenaber es beißt sich irgendwie mit hier Geld ausgegebenDeswegen mal ’ne Frage: Gibt es für zahlende Kunden überhaupt keine Erläuterungen mehr, wie das Spiel und sein Interface funktioniert?

  3. Gibt es für zahlende Kunden überhaupt keine Erläuterungen mehr, wie das Spiel und sein Interface funktioniert?Das Interface ist relativ selbsterklärend. Und nimmt dennoch einen Großteil des Handbuchs ein. Wozu diverse Gameplay-Features gut sein sollen, dies herauszufinden ist aber dem Spieler überlassen. Für was eigentlich die Gründerväter gut sein sollen, wozu zB. Revolutionspunkte dienen usw. Elementare Gameplay-Features werden im Handbuch nur mit wenigen Worten abgehandelt und man darf dann selber sehen, wo man bleibt.Was alles nicht tragisch wäre … wenn die Spielmechanik nicht so fürchterlich daneben wäre, so dass man beim Versuch das Spiel tatsächlich zu spielen (und dabei zu lernen) ständig auf die Fresse bekommt und jeder Versuch den Kolonieaufbau besser in den Griff zu bekommen mit dem Anwachsen der königlichen Armee konterkariert wird. Ich bin jetzt soweit, dass ich verstanden habe, wie man rel. schnell blühende Kolonien aufbaut. Was ich noch nicht verstanden habe, wie man schnell genug Truppen aufbaut, um den König zu besiegen. Und nach Studium des oben erwähnten Threads ist eine blühende Kolonie aus vielen Städten genau DIE FALSCHE Strategie, um zu gewinnen. Kein Wunder, dass ich mir allmählich ziemlich dumm vorgekommen bin …

  4. Womit sich schon wieder bestätigt, daß man den Preis für ein Computerspiel bei Release nicht als tatsächlichen Gegenwert ansehen sollte, sondern als Teilnahmegebühr an einer Open Beta.Vielleicht wird ja nochmal ein vollwertiges Produkt draus.Ist ein bisschen wie an der Börse spekulieren, bloss daß man hierbei immer Geld verliert. Bis der Titel spielbar ist gibts ihn für ’nen 10er auf dem Wühltisch.Da soll man nicht verbittert werden. Gibts überhaupt noch Publisher mit irgendwelchen Qualitätsansprüchen (ausser Vivendi/Blizzard)? *ärger*

  5. Mann musst ich lachen…. :-)Ging mir die ersten Spiele genauso.Hab jetzt mal n freies Spiel am laufen:alle Revolutionen der anderen Nationen wurden nieder geschlagen;ich hab die Spanier (5 Städte) mit 2 Kanonen & 2 Soldaten geplättet; 1948 die Unabhängigkeit erklärt und jetzt kurz davor die letzten Imperialen Mächte zu killen^^Geht doch… nur n paar Jahrhunderte zu spät^^

  6. gibt offensichtlich schon balance-mods… schade aber nun gut…wäre mal ne ausnahme gewesen, wenn ein spiel vom start weg gut gewesen wäre..oblivion und supreme commander spiele ich auch nur noch „gemoddet“. DAS ist dann wenigstens noch“from gamers – for gamers“ 😉

  7. Jetzt muss ich aber mal lästern:Ich kenne das Original nicht.Ich bekomme in Civ4 regelmäßig so richtig schön auf die Fresse und verliere irgendwann Anfang der Neutzeit völlig den Überblick.Aber dieses Spiel hat irgendetwas das mich richtig fesselt. Und ich verstehe Eure Probleme mit der Spielmechanik nicht. Das erste Spiel war auf Explorer, 102 Runden vor Schluß locker gewonnen. Das zweite Spiel auf Conquistador, 12 Runden vor Schluss streckte der König die Waffen. Jetzt spiele ich zum dritten Mal, auf Goveneur, und es läuft wieder richtig rund. Wichtig ist eigentlich nur eins: Klasse statt Masse, immer Spezialisten einsetzen!Folgendermaßen müßt ihr vorgehen:Ich baue immer zuerst einmal meine Startsiedlung aus, ggf. gründe ich eine zweite Stadt, mehr die ersten 100 Runden allerdings nicht. Der Fokus liegt ersteinmal darauf irgendetwas zu exportieren, um mehr Leute nachkaufen und eine Galeone leisten zu können. Ggf. in den Indianerdörfern Spezialisten ausbilden lassen. So schnell wie möglich einen Scout schicken lassen (oder Pferde kaufen und selbst einen basteln) und die umliegenden Indianerdörfer und Schätze aufspüren.Zwischen Runde 100 und 200 widme ich mich vollständig der Wirtschaft und spezialisiere die Städte:- Zwei Städte produzieren ein Luxusgut für den Verkauf in Europa- eine Stadt baut Erz ab und wandelt es in Werkzeuge und Waffen um.- Eine Stadt fällt Holz und wird meine Produkdtionsschmiede.-GGf. eine fünfte Stadt mit reichlichen Nahrungsressourcen zur Gewinnung neuer Siedler.Zwei Dinge sind zu beachten:- Gegen Runde 200 sollten in jeder Stadt eine Druckerpresse und Zeitung vorhanden sein.- Ab dem Schwierigkeitsgrad Conquistador starten die Iniander recht heftige Überraschungsangriffe wenn ihr zu nah in ihrem Land siedelt. Haltet also ein paar Waffen in jeder Stadt parat.Ggf. mach ich ein paar Indianerdörfer und die anderen Kolonien platt um meinen Truppen erste Erfahrungen zu geben, einen General oder Gründerväter abzubekommen.Hat der Gegner nahe meiner Siedlungen eine Stadt errichtet greife ich immer an, sonst dehnt er seine Grenzen in mein Territorium aus und meine Wirtschaft bricht zusammen.Ab Runde 200 importiere ich massenhaft Waffen und Pferde aus Europa und bunkere sie in meinen Städten. Ferner bekommt jede Stadt drei Elder Statesman spendiert. teilweise eingekauft, teilweise in der Schule ausgebildet. Meine Produktionsstadt pumpt pausenlos Kanonen.Ab Runde 230 packe ich die Elder Statesman in jeder Stadt ins Rathaus.Ab Runde 250 sollte ich die Unabhängigkeit erklären können.Der König ist mir meist 3:1 überlegen. Ich gebe die Küstenstädte auf und evakuiere ins Hinterland. Gegen eine überlegene Streitmacht führt man Guerillakrieg. Seine Artillery macht Kleinholz aus meinen Städten. Ich blockiere daher stattdessen die Straßen zu meinen Inland-Siedlungen auf Hügeln oder in den Wäldern.Infanterie und Kanonen verteidigen. Erfahrene pder mit General ausgestattete Dragoner führen Gegenangriffe durch, insbesodere auf die gegnerische Artillerie.

  8. Und ich dachte schon ich wäre zu doof für das Spiel. Aber als ich dein Beitrag hier gelesen habe, habe ich gemerkt, dass ich nicht alleine vor dem Problem stehe, dass man als alter Civ und vor allem auch Colonization Veteran irgendwie auf dem Schlauch steht. Von dem Handbuch war ich auch sehr enttäuscht, da kauft man sich voller Vorfreude ein Spiel und dann sowas. Narf. Naja, mal sehen ob ich irgendwann mal auf einen grünen Zweig komme.

  9. Und ich dachte schon ich wäre zu doof für das Spiel.Doch, letztendlich bist Du es. Denn Du versuchst, wie jeder Col- und Civ-Veteran, das Spiel nach alten, erprobten Strategien zu spielen, die aber ALLE ausnahmslos hier nicht funktionieren. Ich habe gestern abend versucht, nach Vorgabe der sämtliche Spielfeatures konsequent ignorierenden Strategie aus obigem Thread, zum Erfolg zu kommen und siehe da … man gewinnt sogar relativ leicht, wenn man DAS SPIEL NICHT SPIELT, sondern Extreme Gamedesign Error Using betreibt.Versuche ich jedoch das Spiel „ganz normal“ zu spielen, tappe ich schnell wieder in die übliche Scaling-Falle, die mich bestraft, wenn ich mir die Mühe gebe, eine große blühende Kolonie aus zig Städten aufzubauen.Hier sind eine Reihe deftiger Patches notwendig, um diesen Griff ins Klo zu fixen! Oder mal wieder Hilfe aus der Community, um die Fehler der „Profis“ auszubügeln.

  10. Mag ja sein, dass ich dann wie ein quengelndes Kind klinge, aber ich will ein Spiel spielen und nicht Error und Gamedesign Fehler using betreiben. Ich will nicht 10 Stunden dasitzen und erstmal zu sehen wo die Lücken im Spiel sind um zu gewinnen. Ich hab mich echt gefreut. Ich habe gehofft und vor allem auch gedacht, dass Sid Meier und Firaxis nicht so einen Müll aus diesem Spiel machen wie es jetzt geschehen ist. Ich habe nicht mal wirklich Lust mich darüber aufzuregen, denn ich habe nicht die Hoffnung das es was bringt. Ich bin einfach nur traurig und enttäuscht … und heul dich nun damit voll 😉

  11. … und heul dich nun damit voll ;)Is in Ordnung, ich hab ja damit schliesslich auch angefangen 🙂

  12. @Harzzach: Vielen Dank für die faire Einschätzung der Spielmechanik, wie sie sonst kein „professionelles“ Spielemagazin bieten konnte. Noch ein Spieler davor bewahrt, sein Geld beim Fenster rauszuwerfen.

  13. Ich fin das Spiel eigentlich sehr simpel und auch der Einstieg war sehr leicht. Mehr als eine Stadt braucht man auch nicht einmal, um zu gewinnen. Es reichte ine simple Küstenstadt.Dazu einfach mit dem Soldaten gleich eine Stadt gründen, eigentlich schon fast egal wo. Mit dem Schiff den Pionier und die Waffen des Soldaten mitnehmen und ins nächste Indianerdorf fahren. Dort diese anquatschen mit dem Pionier für das erste Gold, dann zurück zur Stadt laufen und sie ausbauen (nur Farmen und Hütten, keine Minen). Die Waffen verkauft man den Indianern zum 20fachen des eigentlichen Werts. Mit dem Gold kauft man dann in Europa weitere Waffen und Pferde (je 100) und verkauft die ans nächste Indianerdorf. Ein Scout sucht die anderen Indianerdörfer auf und evtl auch die Ruinen, wenn man sie denn nicht deaktiviert hat. Inzwischen hat man einen Staatsmann gekauft und eine Schule gebaut und bildet zwei weitere aus. Ist aber optional, wenn mann denn sonst nichts zu tun hat.Alle Ureinwohner werden sofort in den Indianerdörfern ausgebildet. Wozu ist egal, hauptsache sind keine Ureinwohner mehr, denn die fassen keine Waffen an.Dann baut man in der Stadt (nebst Verteidigungsanlagen) nur noch Wagon Trains. Diese pumpt man mit in Europa gekauften Waffen und Pferden voll (gleiche Menge). Das ist wesentlich billiger als sie zu produzieren. Hat man nicht genug Gold, einfach wieder was an die Indianer verscherbeln.Mit diesen auch gutstellen, ein Kampf gegen die bringt gar nichts.Hat man ca. 20 Leute (ruhig neben die Stadt stellen, dann brauchen die ja keine Nahrung) Unabhängigkeit produzieren.Kanonen braucht man keine, nur eben genug Waffen und Pferde um die gesamte Bevölkerung -1 (für die Stadt) +2 (befreite Sklaven) auszurüsten. Hat man 50% erreicht, Unabhängigkeit erklären. Natürlich die Indianer ankuscheln, dann helfen die auch im Krieg.Wobei deren Hilfe so aussieht das sie sich abfarmen lassen und eigentlich nur den Gegner ablenken.Bis auf vier Soldaten wird der Rest zu Dragonern. Das Gebiet um die Stadt wurde in der Zwischenzeit komplett mit Straßen ausgestattet.Wenn der König landet einfach in der Stadt bleiben und die Stacks mit Dragonern auseinandernehmen in denen sich Artillerien befinden. Der Rest beißt sich an der Stadt die Zähne aus. Zack, gewonnen. Da sind auch 10:1 Übermacht seitens des Königs kein Problem.Die größten Probleme des Spiels:- Um so größer man ist, um so schwerer wird es- Es bringt nichts irgendwas zu produzieren- Es gibt keine KI, nur dämliche Skripte- Der König kommt manchmal nicht, man kann dann nicht gewinnen

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