Analoges Leben

Bücher lesen.

Noch mehr Bücher lesen.

Geruhsam kochen.

Geruhsam und verdammt lecker kochen.

Schonmal vorab mit dem Frühjahrsputz beginnen.

Diverse, immer wieder aufgeschobene Reparaturen in der Wohnung vornehmen.

Wohnung umräumen und nach kritischen Blicken doch wieder in den Originalzustand versetzen.

Und so weiter, und so fort …

Wer, zur Hölle, braucht denn dieses Computerzeugs, hmm?

Dennoch kann ich nicht leugnen, mittlerweile doch eine gewisse Vorfreude auf Ende nächster Woche zu verspüren. Gewichen ist das etwas angefressene Grummeln darüber, dass ich mir einen neuen Rechner kaufen musste, weil die alte, an sich sonst tadellose Hardware immer öfter Alzheimer’sche Anfälle bekommt. Shit happens! Und angesichts des Umstandes, dass der alte Rechner (ich habe extra in alten Rechnungen gewühlt) von allen Rechnern, die ich hatte, fast am längsten durchgehalten hat (nur auf Grund Hardwareschaden aus dem Rennen schied und nicht, weil er mir zu langsam war, so wie das früher normal war), kann ich mich über die vergangenen fünf Jahre eigentlich nicht beschweren.

Doch bevor ich in metaphysische Spekulationen darüber abdrifte, ob sich die Hardware-Rüstungspirale in den letzten Jahren langsamer dreht oder sich nur meine eigenen Ansprüche verändert haben, gehe ich jetzt lieber raus vor die Tür.

Die Sonne scheint, die Luft riecht komischerweise nach Frühling und der Spaziergang wird die beteiligten Füße danach an einer feinen Konditorei vorbeiführen, wo sich die dann leeren Mägen an feinen Backwaren erfreuen werden.

Nomnom, läcka!

Wirklich, wer, zur Hölle, braucht denn dieses Computerzeugs, hmm?

;-P

7 Kommentare zu „Analoges Leben

  1. 5 Jahre? Das ist mal lang, ich habe bisher immer nach 2-3 Jahren nachgelegt, was allerdings auch daran lag das die Recher anfangs recht schlecht waren.Der erste rechner war zum kauf veraltet, der zweite gerade so zu gebrauchen, der dritte beim kauf „gut“ (so ein 900€ ding) und der vierte war zwar teurer, allerdings ein laptop, naja in nächster zeit wird dann zum ersten mal auf einen zum kaufzeitpunkt „richtig guten“ tower aufgerüstet.

  2. Weicheier, ich sag nur AMD Thunderbird B 1.1 GHz auf 512 MB RAM (ja kein DDR1, kein DDR2, noch weniger DDR3) mit einer Geforce 4 4400 GTS 128 MB, alles auf einem Epox Board mit VIA KT133A Chipsatz – darauf läuft XP, Rechner 2001 gekauft, XP läuft seit 5 Jahren.So sieht das aus, wen ein höherwertiger Rechner stirbt, man aber irgendwie überhaupt keinen Sinn darin sieht, sich einen neuen zu kaufen, bevor der alte kaputt geht.Werden halt Klassiker gespielt.

  3. so fünf jahre haben meine meisten computer auch gehalten.den ersten 95 bekommen, den zweiten 2001 gekauft, den dritten und aktuellen 2006 gekauft.zusätzlich hab ich, der mobilität halber, 2007 noch einen laptop gekauft.aber so langsam schafft der aktuelle pc die neuen spiele nicht mehr.GTA IV, Mirrors Edge, kann man vergessen & fallout 3 ist gerade so noch spielbar… aber dann spiele ich jetzt ein paar älter spiele, die machen spaß und sind billig.

  4. @Look: Das kann ich natuerlich unterbieten. Habe zwar einen Pentium 4 mit immerhin 1,8GHz [auch 2001 gekauft], aber dafuer nur eine GeForce 3. Und waere mir zwischendurch nicht mal der Arbeitsspeicher kaputtgegangen, haette ich auch bloss 256MB RAM…

  5. Bezogen auf Hardware … schon seit Jahren ca. 30 km weiter rechts auf dem Plateau. Hardware ist ein Werkzeug, ein Mittel zum Zweck. Nicht mehr, nicht weniger.Bezogen auf Spiele … habe ich mein persönliches Tal der Tränen durchschritten und Dank so einiger Indie-Spiele und DS-Titel den unbekümmerten Spielespass wiederentdeckt, der mir in den jahren zuvor abhanden gekommen ist.Bezogen auf den ganzen Rest … ich bin Zweidrittelsschwabe und somit erst ab Erreichen des 40. Lebensjahres weise geworden 🙂

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