Bowling for reasons

Da ist er, der Satz, auf den all diejenigen unter uns gewartet haben, die der unsäglichen, moralin-sauren „Gewalt in Spielen“-Diskussion so müde sind:

Zudem beschlagnahmten die Beamten einen Computer, um zu prüfen, ob sich der 17-Jährigen mit Gewaltspielen beschäftigt hat.

Ich würde den Beamten empfehlen, doch auch bitte den Inhalt des Kühlschranks in der elterlichen Wohnung sicherzustellen, da nicht auszuschliessen sei, dass der Täter vor der Tat Brot, Margarine oder ein Stück Käse gegessen hat. Auch eine Untersuchung des örtlichen Wasserwerks auf eine gezielte Beimengung von LSD wäre angebracht.

Geht man nach Aussagen in der FAZ, sollte Frau von der Leyen demnächst auf eine Diskussion über die besorgniserregende Situation von Jugendlichen in Tischtennisvereinen anstoßen. Ich plädiere hier sogar für ein Verbot dieses Killer- und Gewaltsports:

Tischtennis war seine Leidenschaft“, sagt Tomas. Mit Computern hatte er dagegen nicht viel am Hut. Für das Internet habe er sich auch nicht begeistert.

Huch? Sowas aber auch … das passt jetzt aber gar nicht.

PS: Alle Rechtschreibfehler in den hier zitierten Meldungen stammen von übrigens von seriösen, journalistischen Fachkräften. Jedwede Korrektur meinerseits wäre eine Verletzung geistigen Eigentumes.

Veröffentlicht in News

26 Kommentare zu „Bowling for reasons

  1. Ab sofort darf nur noch mit Tischtennis-Federwedeln gespielt werden. Der Jugendschutz will es so!!!

  2. Zudem sei auffällig, dass bei dem Amoklauf in der Winnender Albertville-Realschule primär Mädchen getötet wurdenGanz klar, ein Totschlagargument gegen die Koedukation!Mich wundert, angesichts der Tatsache, wie unser Bildungssystem mit Jungs und jungen Männern umspringt, daß es nicht noch viel mehr Amokläufe gibt.

  3. echt?….wie gehn die denn mit den knaben um?….was machense denn da?ansonsten:Killerspielespieler!hab ich hinten auf dem auto…. steh ich zu…sollten mehr leute tun…wir sind selbst schuld wenn so manches märchen über uns erzählt wird, die politik sich über uns profiliert und so einige Prof. Dr. dummschwätzer zu einschätzungen ihre fresse in die medien heben. Es gibt keine opposition, kaum jemand der sich wehrt, ja outet muss man ja fast sagen, denn eins ist sicher, es zocken mehr menschen in allen altersklassen shooter als der bürger allgemein glaubt. Aber wer gibt zB auf arbeit vor den kollegen zu als hobby gern mal ein paar stunden ballern zu gehn? Und so lange das so ist, wird es auch diese unsäglich langweilig gewordene diskussion geben, ob man duch computerspiele gewalttätig wird.Ich sag mal aus gefühlter jahrelanger erfahrung, eher nich, eigentlich andersrum, ne runde wüten ist stressabbau pur.Aber zur tat selbst: meine güte, vor allem spüre ich tiefes mitleid mit alle eltern und angehörigen, das ist ein albtraum aus dem man nicht erwacht, grauenvoll und möge jede gewalt an unseren leben vorbeigehn.Trio:“Los Paul, du musst ihm voll in die Eier haun, das ist die Art von Gewalt die wir sehn wolln, wenn auch nicht spüren wolln.“

  4. echt?….wie gehn die denn mit den knaben um?….was machense denn da?Jungs auf der Kippe- Die neuen Sorgenkinder der NationSollte eigentlich heute abend im SWR laufen, fiel jedoch aus wegen einer Sondersendung über Killerspiele…Hintergrundinfos: Benachteiligte Jungs – wen kümmert’s?Zugegeben, schwieriger Stoff, läßt sich nicht auf eine Schlagzeile für BILD-Leser eindampfen.

  5. Aber zur tat selbst: meine güte, vor allem spüre ich tiefes mitleid mit alle eltern und angehörigen, das ist ein albtraum aus dem man nicht erwacht, grauenvoll und möge jede gewalt an unseren leben vorbeigehn.Da stimm ich voll zu.Was bleibt ansonsten zu sagen?Was ist eine Gesellschaft, die nicht fähig ist, selbstkritisch zu reflektieren, wert?Als ich gestern von der Tat gehört habe, war mein 1. Gedanke:“Wann geht die Jagd nach dem „Auslösern“ PC/INTERNET/Killerspiele los?“Naja… ja nicht lange auf sich warten lassen.Man mag Böses vermuten, aber manchmal denk ich mir, dass es schon vorgefertigte Artikel für den nächsten Amoklauf gibt, die in irgendwelchen Schubladen unseriöser Möchtegern-Journalisten liegen.Ansonsten bleibt mir nur zu sagen:Suche man doch mal vor der eigenen Tür nach den Problemen und Ursachen für solche Aktionen.Leistungsdruck, mangelnde pädagogische Kompetenzen, unklare Vorbilder und Vorurteile (ja, Vorurteile können auch nützlich sein), Unfähigkeit des Durchschnitts-Erwachsenen, Kinder zu erziehen(was wieder mit der Vorbildsfunktion einhergeht),Mangelnde Moral und ethisches Gespür unserer Medien hinsichtlich der Verbreitung von Gewalt-Nachrichten (Mal ehrlich, wen schockt heutzutage denn noch, wenn wieder irgendwo irgendein Mensch auf bestialische Weise ermordet wurde? Am besten noch mit dramatischen Bildern aufbereitet.)Diese Liste könnte man doch beliebig, ohne groß darüber zu recherchieren, fortführen…Naja… das sind halt die Zeichen unserer Zeit.1. Jhd im neuen Jahrtausend:Zeitalter der Amokläufer – warum?Weil wir die richtigen Fragen wissen und uns nicht trauen, sie zu stellen…

  6. mr archer (der sein passwort nich mehr im kopp hat):also harzzach, mit verlaub, den spruch mit dem brot hätte ich jetzt im forum bei 4players erwartet (wo er im rahmen von jörgs letztem kommentar natürlich auch schon zu lesen ist). in deinem feinen blog hätte ich ein bisschen mehr reflektionstiefe ganz schön gefunden, da wir ja nun dezidiert keine kiddis mehr sind. nimms mir nicht übel, aber das ist nicht weniger schablonenhaft als das, was man in vermutlich wenigen stunden allüberall wieder über shooter und deren nutzer wird lesen dürfen. also mal zugespitzt, vielleicht hat je wer interesse: stellt man mal die frage nach kulturellen produkten und deren idealistischem mehrwert für „die gesellschaft“ angewandt aufs videospiel, dann könnte man von „rockband“ oder „guitar hero“ vielleicht sagen, dass im idealfall ein paar leute geschmack auf ne richtige band bekommen und damit der im moment ja doch etwas bröckelnde qualitätsstandart von gitarrenbasierter musik gehoben werden könnte. was ließe sich wohl vergleichbar nettes über shooter sagen? doch wohl nur, dass man im idealfall im laufe der beschäftigung mit ihnen immer mehr zur erkenntnis der ablehnung realer gewalt geführt wird. und, das ist wohl wirklich so, wenn man diese erkenntnis ernst nähme, auch wenn das etwas moralinsauer klingt, würde das natürlich in seiner endkonsequenz bedeuten, dass man aufhört, shooter zu spielen weil sie, einmal auf dem standpunkt eines pazifisten befindlich, eine philosophische beleidigung dieser erkenntnis wären. um im beispiel zu bleiben, jemand, der ernsthaft den thrill eines echten lifekonzerts mit sich als gefeiertem helden auf der bühne erlebt hat, wird sehr wahrscheinlich die spiele nie wieder anrühren. in dieser denke wäre also wirklich ein shooter – und da folge ich völlig jörgs kommentar von gestern – wünschenswert, nach dessen durchspielen ich von weiteren ausflügen in das genre nachhaltig geheilt wäre, der also tatsächlich das potential hat, leute zu überzeugten pazifisten zu machen. ich plädiere also hier nicht für eine abschaffung des genres. aber ich wünsche mir, dass möglichst bald mal ein spiel kommt, das es wie „platoon“ oder „apokalypse now“ schaft, jeden schritt des genres unter deren reflektionsniveau als rückschritt zu brandmarken. und das ist absolut nicht in sicht. das genre tritt auf der stelle (weswegen ich unterdessen auch nicht mehr den zwang verspüre, meine kiste wegen spielen aus dem bereich nachzurüsten, been there, done this…), dreht in einer tour an der realismusschraube, was das dilemma nur immer größer macht weil natürlich dadurch gewalt immer mehr banalisiert wird, und erschöpft sich in kompletter philosophischer redundanz. wieso verteidigen wir also permanent diesen mist gegen die anderen? doch wohl nur weil es unser mist ist. stinken tut er aber trotzdem. und leute, die einen job haben, der sie in ihrer freizeit dazu zwingt, zum stressabbau auf polygone zu ballern, tun mir leid. fickt lieber, geht joggen oder noch besser: macht das beides und sucht euch einen broterwerb, der euch philosophisch ausfüllt. werdet zum beispiel gamedesigner und entwickelt vernünftige spiele.

  7. Man mag Böses vermuten, aber manchmal denk ich mir, dass es schon vorgefertigte Artikel für den nächsten Amoklauf gibt, die in irgendwelchen Schubladen unseriöser Möchtegern-Journalisten liegen.Hier brauchst Du nichst böses vermuten, diese vorgefertigten Schäublonen für allerlei Anlässe liegen auch bei seriösen Journalisten fertig in der Schublade, ein paar Beispiele:- Bundeskanzler/-präsident/-minister foo gestorben- Anschlag auf bar verübt, x Menschen tot, davon y Frauen und Kinder- Bank xyz pleite, braucht Staatshilfe- WährungsreformOder eben wie jetzt Amoklauf. Aus diesem Grund kommen eben auch immer wieder „Killerspiele“ darin vor.Warum immer mehr Leute durchdrehen, das liegt im von der Rockefeller Foundation initiierten staatlichen Umerziehungsprogramm begründet. Killerspiele und demnächst Pornographie verbieten ist übrigens auch Bestandteil dieses Programms. Damit läßt sich auch die Reaktion der Massenmedien völlig logisch erklären.

  8. „Schuld“ im Sinne konkreten Versagens haben hier wieder mal die Eltern. Wer es seinem Sohn gestattet sich in so einen Waffenwahn reinzusteigern bzw. das von seiten des Vaters sogar noch vorlebt* und wer so verrückt ist, eine Pistole und Muniton so aufzugewahren, dass sie einfach genommen werden kann*, der kann sich hinterher nicht aus der Verantwortung stehlen. *natürlich kenne ich die Fakten nicht und bin ich hier auf die wahrheitsgemäße Darstellung der Medien angewiesen.Abgrundtief auch gestern die verlogene Diskussion bei Plasberg … die Fähigkeit, mit einer realen Waffe reihenweise Kopfschüsse zu setzen, wird sicherlich nicht im Schützenverein (konservativ=CDU=gut), sondern beim pösen Gewaltspielen erworben. Ich würde mal die These aufstellen, dass der durchschnittliche Counterstikespieler mit einer echten Waffe nichtmal ein Garagentor aus 10m trifft. Zumindest sind das meine persönlichen Erfahrungen vom Pistolenschiessen bei der Bundeswehr.

  9. in deinem feinen blog hätte ich ein bisschen mehr reflektionstiefe ganz schön gefundenZugegeben, hätte ich auch schön gefunden. Ich habe bei diesem Thema aber keine große Kraft mehr für differenziertes Argumentieren. Ich bin der Lügen und der schnellen Schuldzuweisungen, des zt. absichtlichen Verwechseln von Symptom und Ursache, des Nicht-beschäftigen-wollens mit den Ursachen und der so erbärmlichen Jagd der populistischen Politik nach Wählerstimmen müde … abgesehen von der Scheinheiligkeit, mit der in den Medien die Sau schlagzeilenträchtig (zT. mit Live-Ticker) durchs Dorf getrieben wird. Hysterisches Geblähe ohne Sinn und Verstand. Aufregung um der Aufregung Willen. Absolut KEIN Interesse an ernsthaften Lösungen oder möglichen Lösungsansätzen.Derzeit habe ich nur noch die Kraft für sarkastisches, zynisches Rumgemaule.

  10. mr archer wieder:versteh ich gut. ich find zynismus und sarkasmus als antwort ne komplett nachvollziehbare haltung. aber wir sind ja hier unter uns. kein spon/bild/anne will – redakteur wird sich hier bei uns ernsthaft mit den tieferen aspekten der dialektik von gewalt in der kunst und gewalt im leben auseinandersetzen oder auf die suche nach ihr tun reflektierenden zockern machen. zynismus ist ne prima firewall nach außen in situationen wo das gegenüber an einem ernsthafen austausch von argumenten nicht interessiert ist, um es vor anderen teilnehmern mit sinn für argumentativen feinheiten der lächerlichkeit preis zu geben. hier unter uns „betroffenen“ können wir doch da mit etwas mehr zuversicht in die diskussion ziehen. also, lieber harzzach, nur mut, wir machen das hier ja nicht zur bekehrung der verständnislosen masse sondern für uns. und da ich dich für einen klugen kommentator halte, würde ich mich über eine vertiefung der diskussion sehr freuen. unter uns können wir ja ruhig noch argumentieren. zur schärfung des intellektuellen gore-faktors der spielerschaft, sozusagen. um mal im thema zu bleiben.

  11. Kleine Änderung inzwischen (sic!):“Computer-Spiele, Waffen und Schul-Frust“www.netzeitung.de

  12. wenn wir schon bei einem rundumschlag sind:die waffen hat er sicher von pirate bay heruntergeladen, und sein mp3 player war prall gefüllt mit liedern, die nicht rechtmäßig erworben wurden..mr. archer:es ist schön und nett, wenn wir – wie du treffend formuliert hast – unter uns „betroffenen“ mit etwas mehr zuversicht in die diskussion ziehen können, aber was ist das resultat wenn gleichdenkende bzw. ähnlich geprägte menschen diskutieren? ich gehe jetzt mal vorsichtig davon aus, dass ein großteil der leserschaft dieses blogs einer meinung ist, dass das aufschreien der medien, die äußerung sinnfreier kommentare von selbst ernannten experten und politikern nicht einmal ansatzweise den kern des problems zu treffen scheint. nie oder nur sehr oberflächlich wird über das „wahre“ soziale umfeld des täters berichtet, wenn so eine schreckenstat passiert (elternhaus, missbrauch, misshandlung, waffenfanatischer vater etc.), und genau dieses umfeld erachte ich persönlich als einen wesentlichen auslöser für handlungen dieser art. genau diese art von medialen berichterstattungen und „problemlösungsansätzen“ ist es nämlich, die harrzach, mich und andere zu zynikern und sarkasten verkommen lässt.und wenn wir uns ganz ehrlich sind: selbst die ausgewogenste diskussionsrunde zu diesem thema wird nichts bewegen, zumal jede der beiden seiten glaubt im recht zu sein…

  13. kleiner nachtrag (www.netzeitung.de):Tim K. soll die Tatwaffe aus dem Schlafzimmer der Eltern entwendet haben. Die anderen, zahlreichen Waffen des Vaters waren in einem Tresor verschlossen.«Es deutet alles darauf hin, dass der Vater hier nachlässig war, was das Verwahren dieser einen Waffe anbelangt»meine frage an dieser stelle wäre primär: wieso unterhält ein „verantwortungsbewusster“ familienvater ein waffenarsenal bei sich zu hause?

  14. also, ich habe mich im rahmen meines studiums einmal eine weile mit dem thema gewalt in videospielen und dessen wirkung auf kinder/jugendliche beschäftigt. es gibt zb mehrere versuche aus england, da durften 13 -16 jährige jungs und mädels erst 30 min ENTWEDER ein ballerspiel / prügelspiel spielen ODER ein knobelspiel am pc / konsole.danach wurden sie in einen raum mit diversen spielsachen geleitet. es zeigte sich, dass die kinder, die prügelspiele gespielt haben, aufgedrehter waren und diese szenen mit den spielsachen nachstellen wollten . zb springseil als peitsche, fußball als feuerball etc. die knobelspielkinder verhielten sich überwiegend ruhig.jedoch konnte bei KEINEM der kinder eine böse absicht festgestellt werden, sprich, sie spielten es lediglich nach und wollten sich nicht verletzen. und schon nach sehr kurzer zeit hatten sich die kinder auch wieder beruhigt. so mag computerspielen zwar den adrenalinspiegel erhöhen und ideen für spielszenen geben.. aber wer nicht "krankhaft agressiv" ist – der wird auch davon nicht "krank" gemacht.es gibt haufenweise solcher untersuchungen! und nie konnte ein spiel als eigentliche bzw alleinige (!) ursache für gewalt ausfindig gemacht werden. denn leider ist sowas von sehr sehr vielen faktoren abhängig.-elternhaus (erziehung)-soziales umfeld-persönliche vorlieben des täters-etc..und so lange ALLE nur mit dem finger auf andere zeigen-> DIE sind schuld!-> WIR könnens gar nicht gewesen sein!wird sich nie ne lösung finden.ich glaube durchaus, dass manche, vielleicht 1 aus 100.000 durch ein videospiel eher gewalttätig wird.aber der gleiche effekt zeigt sich bei alkohol. oder bei der liebe (eifersucht anyone?) … deshalb alles VERBIETEN?

  15. und so lange ALLE nur mit dem finger auf andere zeigen-> DIE sind schuld!-> WIR könnens gar nicht gewesen sein!wird sich nie ne lösung finden.Und genau das meinte ich mit mangelnder Selbstreflexionsfähigkeit.Wobei das wahrscheinlich sogar in der Natur des Menschen liegt.Hat nicht ein griechische Philosoph (ich bekomm leider weder den Namen noch den genauen, übersetzten Wortlaut hin) gesagt, dass die Menschen ihre Fehler wie einen Rucksack auf dem Rücken tragen? Jeder sieht die Fehler des Anderen. Die eigenen sieht man nicht.

  16. 1 jahr später wäre der täter übrigens bei der bundeswehr gewesen und hätte „für deutschland“ sowieso ohne bedenken diverse waffen in die hand gedrückt bekommen…killerspielverbot vs. „vaterland verteidigen is doch in ordnung“

  17. Wie bereits gesagt, sehe ich die Ursache beim Klima in der besagten Schule. Wenn man sich diesen Kommentar von Moritz bei der TAZ vom 11.02.2009 21:01 Uhr anschaut, sieht man, was bereits an unseren Grundschulen (!) für eine Psychoscheiße abgeht. Auch empfohlen sei die Lektüre dieses Buches. Und es wundert überhaupt nicht mehr, wie massenhaft gestörte Psychopathen entstehen.Wenn die Ursache tatsächlich in der „waffenfanatischen“ Familie gelegen hätte, dann hätte der Täter auch dort um sich geschossen. Sowas kommt auch häufiger vor, das nennen die Medien dann allerdings nicht „Amoklauf“, sondern „Familiendrama“.

  18. @Almashi: Warum muessen Dinge deiner Meinung nach denn „kulturell wertvoll“ sein, damit sie auch schuetzenswer sind? Alles andere kann also ruhig verboten werden, weil sich die Gesellschaft dadurch ja sowieso nicht weiter entwickelt? Was ist so schlimm daran, wenn etwas einfach ’nur‘ Spass macht?

  19. Mich wundert eigentlich eher das wir so wenige geplante Rachemorde sehen… (nein, es ist kein Amoklauf wenn mans plant und ankündigt)Wir haben momenten gut in weiten gebieten von D gut 1/4 unserer Kinder in dem entwürdigensten System gefangen das einem verurteilten Verbrecher einfallen konnten (Hartz IV) und das ohne JEDE Perspektive… aber nee, da startet natürlich wieder son (finanziell) verwöhnter Bengel den Rachefeldzug, und dann sind wieder alle Schuld, ausser natürlich den Waffen (erste Aussage Schäubles… wir brauchen die Waffen daheim in den Schlafzimmern… äh naja sinngleiches halt), der Gesellschaft, der Schule und der Medien. Die Famillie hab ich nun explizit aussen vor gelassen, die machen sich als einzige (möglicherweise zu Recht) Vorwürfe.Der Rest sieht nur seinen Vorteil (Medien Umsatz, Politik kann sich profilieren oder Gesetze durchdrücken)Alleine wie extrem JEDER Sender daraus stundenlange Sondersendungen macht (mit quitschbunten Werbungen dazwischen, die wahrscheinlich noch besonders hoch dotiert sind ). Die freuen sich doch und hoffen auf den nächsten, auch wenn sie sich dessen vielleicht selbst nichtmal bewusst sind…. was ich hoffe aber nichtmehr glaube.achgott.. ich bins leid…GrußD.

  20. @Yuri….verleumdung….scandal……ich ich kenne diese videospiele garnicht…..

  21. Ah, ich glaube, ich meinte einen der anonymen hier und nicht dich, Almashi. Sorry.Das Alter… oder so.

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