“Down” Under

Da unten, südlich des Äquators und auf der anderen Seite der Welt, da gibt es einen Kontinent namens Australien. Auf diesem Kontinent gibt es Leute, die entweder aus Unkenntnis oder mit einem herzhaften “Mir doch egal!” das neue Siedler 7 gekauft haben und auf Grund diverser Probleme mit den DRM-Servern nicht spielen können. Ach was, erzähl was neues …

Ich hoffe, der eine oder andere Aussi hat noch ein paar Gehirnzellen im Schädel, die noch nicht mit Gallonen voller Fosters unrettbar geschädigt sind und lernt aus dieser Erfahrung. Denn steter Tropfen höhlt den Stein.

Ich selbst hatte mein Schlüsselerlebnis Anno 2003 mit Spellforce. Ich hoffe, nein, ich WEISS, Siedler 7 und jedes andere Spiel mit diesem DRM wird für andere ein ähnlicher Augenöffner werden.

19 Kommentare zu „“Down” Under

  1. Ich hoffe es schwer 🙂 Wenn ich mit die Amazon-Verkäufe von Assasins Creed 2 und Siedler 7 ansehe, bzw. die Verkaufsränge, scheint der Boykott ja doch etwas zu bewirken. Platz 7 in PC-Games am Releasetag ist doch eher schlecht für DEN deutschen AAA+-Titel nach
    den Cry*-Shootern.

    Sehr spannend, die Angelegenheit, denn die Software als solche ist schon sehr gut und beide Spiele wurden in der Fachpresse/Webseiten sehr gut bewertet. An der Spielequalität können durchwachsene
    Abverkäufe also nicht liegen 🙂

  2. Vielleicht ist das schon die große neue Australische Firewall, die alles blockt 😉

  3. YES!

    Ubi steht im Sturm und es regnet Scheiße!
    Das haben sie nun von diesem wunderbaren neuen DRM!
    Ich hoffe der Freak aus der Chefetage der sich so vollmundig zu diesem neuen DRM geäussert hat, muss seine eigenen Worte schlucken.

    Ich würde es ohne zu Zögern ein Desaster nennen.
    – Die Entwicklung des Drecks hat einen Haufen Geld gefressen.
    – Der Serverpark wird auch nicht wenig Geld kosten.
    – Anscheinend bleiben die PC Abverkäufe hinter den Erwartungen für Toptitel zurück. Die Einnahmen sind geringer als geplant.
    – Nicht genug jezt funktioniert der Scheißdreck noch nicht mal richtig und man muss Fehler suchen, auch diese Leute wollen bezahlt werden.

    Ein Haufen Geld verschleudert UND dazu, aber diesmal ganz umsonst: Auch noch ein PR Desaster und das obwohl die Tester KEINE Abwertung für den DRM Dreck vergeben haben.

    Ja, es gibt eine doofe Masse an Lemmingen die jeden Scheiß mitmacht, aber durch die dauernde Wiederholung wacht doch der ein oder andere auf.

  4. Wir werden sehen, was langfristig aus der Sache für Ubisoft erwächst. EA hat fast zwei Jahre gebraucht, um zumindest für einige potentielle Titel diesen ganzn Dreck wegzulassen … um dann für diese Katastrophe C&C4 wieder in die Vollen zu langen. Nunja, miese Reviews und von all den Änderungen entsetzte C&C-Veteranen werden schon ihr Scherflein beitragen, dass dieser Teil das Schicksal eines „C&C Sole Survivor“ teilen wird.

  5. Tja ich bin C&C – ler der ersten Stunde und habe neulich sogar wieder die Original Soundtrack CDs (und die von Red Alert) wiedergefunden!
    Aber C&C4 kann EA behalten.
    Es juckt mich noch nicht mal, es ist mir sowas von Scheißegal.
    Das letzte C&C habe ich mir noch gekauft, aber es lief noch nicht mal ohne Crack *facepalm*.

  6. Gott sei Dank interessiert mich keines dieser Spiele.
    Ich zocke grad „Stalker – Call of Pripyat“. Schlappe 30 € hat das Game gekostet und dafür spiele ich nun schon seit ca. 130 (!) Stunden. Kein Online – Zwangs -Scheiß, kein DRM, kein Autoheal, keine Bugs (hab wirklich keine gefunden), speichern wann ich Lust dazu habe und Rollenspiel – Elemente + prima Story und klasse Atmo drin.
    Zockerherz, was willst du mehr?
    Wenn GSC Game World bei „Stalker 2“ auch mit so einer UBI – Moppelkotze von DRM ankommt, werde ich definitiv zum skrupel – und mitleidlosen Raubkopierer.

    rülps

  7. Wirklich übel wird es, wen die Süchtlinge gelernt haben zu verzichten – das dauert zwar (bei mir gut ein Jahr damals), aber danach ist das Spielerleben sehr interessant, vor allem so entspannt.

    Es wird nicht mehr vorbestellt, man wartet den Release ab (Bugdichte usw.), später dann wartet man die ersten eins, zwei Patche ab und dann ist es nur noch ein kleiner Schritt, wo man nur noch midprice und budget kauft.

  8. Hab grade mal ins UBI -Soft Forum reingeschaut, sehr lustig da. Bei Bier und Kartoffelchips das ganze Geschelte und Gejammere durchzulesen hat schon was unterhaltsames.

    rülps

  9. interessanter ist, das ich in normalen Foren/Boards (also keine Ubisoft spielespezifischen Bretter) davon kaum was mitbekomme. Bisher kam immer recht schnell ein „selber Schuld“ und damit war es das. Irgendwie trauen sich die Käufer nicht mehr, selbst die Spielethreads der letzten Ubisoftspiele wachsen kaum noch – vielleicht sind die alle lieber zum Ubisoft Forum gewandert, weil sie in freier Wildbahn nicht mehr überlebensfähig sind.

  10. Leider gibt es in meinem Bekanntenkreis kein UBI – Opfer, nicht mal unter den Jungspunden.
    Gerne hätte ich mal so einem aus alter Amiga – Zeit berichtet, als man nach Kauf eines Spiels im (gedruckten!) Handbuch auf Seite 1 erstmal dazu aufgefordert wurde, eine Kopie des Spiels zu machen und fortan mit dieser zu spielen.
    Sein ungläubiger Gesichtsausdruck wäre unbezahlbar.
    Als würde ein Alt – Hippi von den 60ern erzählen, als kiffen erlaubt war und es noch kein Aids gab. 🙂

  11. Was ja traurig ist, dass Siedler 7 wohl wieder einer der besseren Teile sein soll. Da sollte man eigentlich die Entwickler belohnen, aber stattdessen MÜSSEN wir den Publisher abstrafen. Das tut wirklich in der Seele weh… naja, wenigstens ein bißchen.

    Wo mich DRM komischerweise nicht so stört, sind Indiegames. Gestern habe ich mir ungesehen Mount&Blade: Warband gekauft. Das hat auch ’ne Onlineregistrierung, aber trotzdem möchte ich die Entwickler hier belohnen. In den letzten Monaten habe ich ’ne Menge Indiegames gekauft – die meisten bei Steam, also auch DRM. Aber hier weiß ich wenigstens, das ein Großteil des Geldes wirklich an die Leute geht, die es verdienen.

  12. Ach ja, ich habe auch aufgegeben, im Ubi Forum auf die Leute einzuschlagen 😉
    Ich kaufe einfach den onlineverdongelten Mist nicht (zu dem ich übrigens auch Steam zähle), und verzichte einfach.
    Bin ja mal gespannt, aber ich glaube ich kann ohne Spiele weiterleben. Können Publisher auf lange Sicht ohne Käufer weiterleben? 😉

  13. Fosters gibt es durchaus zu kaufen in Australien – leider säuft es keiner. Im übrigen verkauft Warsteiner sein Bier in Teilen der USA mit dem Label „Germanys Number 1 Beer“. Das ist nicht nur off topic, sondern auch noch ganz schön frech, finde ich ^^

  14. Die Konsumlemminge heulen und wehklagen – ich lach‘ mit tot.

    Tja, wenn man sich jeden Scheiss vor Kaufgeilheit reinziehen muss, lernt man’s auf die harte Tour.

    [url]http://forums-de.ubi.com/eve/forums/a/tpc/f/2071092097/m/6631053748[/url]

  15. Na und? Dafür werden hier Designerklamotten verkauft, die in den USA bei Walmart als Arbeitsklamotten verramscht werden. So schließt sich der Kreis. 😀

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s