Streifenfrei

07:00. Ein Blick aus dem Fenster. Strahlend blauer Himmel. Frühmorgendlicher Frühsommersonnentag. Herrlich!

09:00. Ein Blick aus dem Fenster. Zehn Kondensstreifen von vorüberfliegenden Jets. Ein elfter naht schon aus dem Süden.

09:30. Ein Blick aus dem Fenster. Der vor ca. zwei Stunden noch strahlend blaue Himmel ist diesig, das Blau wirkt angegraut und verschmutzt, da sich die Kondenstreifen über das ganze Firmament verteilt haben. Eine zwölfte Maschine erscheint am östlichen Horizont.

Der Ästhet in mir findet, in Island sollten a) öfters Vulkane ausbrechen und b) entsprechende Luftströmungen die Aschewolken gen Südosten treiben.

Der Eisenbahn-Fan in mir wünscht sich den weiteren Ausbau schneller, transeuropäischer Schienenverbindungen.

Der Gamer in mir denkt an etwas unterhaltsamere, wenn auch nicht ganz so konstruktive Lösung:

A5200_Missile_Command

Hmm, vielleicht machen Spiele doch aggressiv?

13 Kommentare zu „Streifenfrei

  1. Die ersten Roboter wurden ja bereits gebaut, also ist es nicht mehr lange hin bis auch die ersten Zenturios über die Erde trampeln.
    Dann steht dem Reset nix mehr im Weg und Flugzeuge werden für lange Zeit der Vergangenheit angehören 🙂

  2. Ich fand den Vergleich, dass die Tage der autofreie Sonntag unserer Generation waren, sehr schön. (Okay, „unsere Generation“ ist in diesem Blog vielleicht nicht komplett richtig.) Damals staunte man über Fahrräder auf den Autobahnen, heute über einen komplett freien und blauen Himmel. Beides dumm gelaufen für die Wirtschaft, aber schön anzusehen.

    Und es zeigte sich einer der Nachteile von wordpress.com Bei sowas werden die VT-Spinner gerne an die ersten Positionen der wordpress-charts gespült und man ärgert sich über den Stumpfsinn, der dort steht.

  3. VT? Auch Dich hat die MSP (Mainstream-Presse) eingelullt. Das war nichts weiter als ein Trick, um der NATO freien Luftraum zu verschaffen, als Vorbereitung für die Machtübernahme durch die Bilderberger und Skull&Bones Society. Isländische Geologen wurden bestochen, um den Ausbruch den Vulkans, den es eh nicht gibt, denn wer bitte nennt einen echten Vulkan schon Eyjafjallajökull, vorzutäuschen, während chinesische Wetter-Manipulateure Aschepartikel über Europa ausgebracht haben, um die Allgemeinheit glauben zu lassen, es wäre tatsächlich ein Vulkan ausgebrochen!!!

    Jaja, dochdoch, so was das.

  4. „Eyjafjallajökull“ ist, denke ich, das meistkopierte wort des jahres. Ein ,maximal zwei menschen haben dieses wort wirklich geschrieben, der rest hat es „rauskopiert“

  5. Da kann der kleine Erdkrustenpickel aber froh sein, dass wir im Zeitalter von Copy’n’paste leben, ansonsten hätte die Welt ihn bestimmt einfach ignoriert! 😉

  6. Und da können wir noch von Glück sagen, dass keiner im Walisischen Teil Englands ausgebrochen ist. 😉

  7. Ehrlich gesagt bin ich ganz froh, daß ich per Hüpfer direkt von Deutschland nach Großbritannien oder auf die ein oder andere Mittelmeer-Insel komme und nicht erst mit der Bahn durch Länder fahren muß, von deren Sprache ich kein einziges Wort beherrsche.

    Zudem sich ja gerüchteweise bei der Baguette-Fraktion weder mit Deutsch noch mit Englisch auch nur das geringste bewegen läßt.

  8. Früher hieß es, Reisen bildet. Heute ist „Reisen“ oft nur noch eine lästige Pflichtübung, die Distanz und das, was in ihr liegt, ist nichts, was für den Reisenden von Heute von Interesse sein könnte. Ja, es stört sogar, wenn es unverschämterweise wahrgenommen werden muss. Auch aus diesem Grunde wünsche ich mir desöfteren Flugausfälle und eine „Entschleunigung“ unseres Alltages.

  9. Mag sein, daß Du an Flugausfällen Gefallen findest. Als Bahn-Erfahrener mit bis zu 14 Stunden Reisezeit am Stück kann ich Dir sagen:

    Ich fühle mich durch stundemlanges Sitzen in der rumpelnden Stahlröhre auf Höhe 0, Betrachten zauberhafter Lärmschutzwände und Gepäckschleppen auf versifften Umsteigebahnhöfen so ziemlich gar nicht gebildet. Da kann gut drauf verzichten, noch vom SNCF-Schaffner auf Französisch vollgenölt zu werden, wenn die nicht eh gerade streiken.

  10. Ich glaube das rund die Hälfte der täglich stattfindenden Flugreisen im Grunde völlig überflüssig sind, nicht nur die Vergnügungs- sondern auch die Geschäftsreisen.

  11. Hey Reiser, führe Deinen Gedanken mal konsequent zu Ende und stelle dabei fest, daß das menschliche Leben ansich überflüssig ist.

    Fühlst Du Dich dann besser?

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