Nicht so wirklich überraschend

Soso, Diablo 3 verlangt vom Spieler also eine konstante Online-Verbindung, sogar wenn man nur die Offline-Kampagne spielt. Die Begründungen seitens Blizzard zu dieser Entscheidung könnten verlogener nicht sein. Mal ganz abgesehen von dem Umstand, dass es eh in der Releasewoche den dazu passenden Crack gibt und weitere Major Patch-Versionen auch mit Cracks versehen werden, ich sage dazu nur zwei Dinge:

http://www.torchlight2game.com/

http://www.grimdawn.com/

Sicher, Blizzard wird mit D3 natürlich wieder Millionen scheffeln, aber hey, man muss ja nicht jeden Scheiss mitmachen, nur weil es andere auch tun 🙂

Veröffentlicht in Kack

105 Kommentare zu „Nicht so wirklich überraschend

  1. Nein, ich habe den Shop noch nicht gesehen und auch nicht genutzt. Muss ich auch nicht. Es werden Items für echtes Geld verkauft. Das reicht mir schon. Mehr muss ich nicht wissen.
    Ist wie ein Haufen Scheisse. Ich muss nicht erst hineintreten oder meine Nase drüberhalten um zu wissen das es stinkt und unangenehm ist. Es ist einfach so.

    Und nein, es steht außer Zweifel das dieser Shop zusammen mit der Spielmechanik das Spiel negativ beeinflussen wird. Das kann jeder erkennen der etwas Erfahrung mit Onlinespielen und den Onlinespielern selbst gemacht hat. Das zeigen auch Erfahrungen aus Jahrhunderten, in denen der Mensch Geld in seine Spiele eingebracht hat. Das sind keine Annahmen, das sind Erfahrungswerte die man tagtäglich beobachten kann.

    Man sollte niemals die menschliche Gier unterschätzen wenn es um materielle Werte geht. Und hier werden aus virtuellen Werten auf einen Schlag materielle Werte „geschaffen“. Klar gab es das auch im Kleinen über eBay und Co, aber hier ist es von oben abgesegnet und auch noch „gefördert“. Also eine ganz andere Liga.

    Du kannst ruhig versuchen den Shop und seine Auswirkungen zu ignorieren, aber wenn du nicht die ganze Zeit alleine in privaten Spielen hängst wirst du früher der später damit in Kontakt kommen 😉

  2. Es sollte jedem Menschen mit eingermaßen Verstand und Erfahrung klar sein, dass ein Ingame-Item-Shop der zentrale Aufhänger für allerlei Stellschrauben ist, mit denen der Anbieter das Gameplay so manipulieren kann, dass die Umsätze über diesen Shop in die Höhe steigen. Und da Blizzard nicht existiert, um uns Spieler zu beglücken, sondern seit der Übernahme durch Activision NOCH MEHR als sonst nur den Interessen der Investoren folgt, kann man es schon als gesichert annehmen, dass GENAU SOLCHE Manipulationen stattfinden werden. Diese Möglichkeiten sind so verlockend und so offensichtlich, dass ein Anbieter eines solchen Angebotes dumm wäre sie nicht zu nutzen. Hölle, ich selbst würde das sogar tun, wenn ich Blizzard wäre.

    Die Geschlossenheit heutiger Spielsysteme auf den Konsolen oder eben jetzt Bnet 2.0 hat nämlich überhaupt nichts mit erhöhter Cheatsicherheit, Kopierschutz oder anderen offiziellen Gründen zu tun. Die Geschlossenheit solcher Systeme, das All-Inclusive-Angebot soll nur dazu dienen dem Spieler noch tiefer und noch besser in die Tasche greifen zu können als bisher.

    Um jedoch klarzustellen, ich lehne das nicht grundsätzlich ab. Ich als Kunde würde sowas zwar nicht nutzen wollen, aber ich kann nachvollziehen, dass ein Anbieter so etwas tun möchte, um den Umsatz zu erhöhen.Ich kann sogar auf gewisse Weise nachvollziehen, dass man über die wahren Gründe solcher Entscheidungen nicht gerne reden will, schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Dass Kinder und Jugendliche auf Grund ihres diesbezüglich geringen Erfahrungsschatzes nicht verstehen können, was all diese blöden alten Säcke denn jetzt schon wieder haben, darüber brauchen wir gar nicht reden. Nur erwarte ich von einem halbwegs erwachsenen Zocker (geistiges Alter 🙂 ), dass er solche Spielchen durchschaut und merkt, wie er hier ausgenommen werden soll.

    Wenn man sich dann trotzdem bewusst dafür entscheidet, fine with me. Zumindest weiß man, was hier Sache ist und steht zu der eigenen Entscheidung hin und wieder doch etwas Dummes zu tun 🙂

  3. Najaa, der GStV ist zum Glück nicht berührt, da sind ganz andere Voraussetzungen…aber schwierig könnte es werden, wenn jemand Items hortet in der Hoffnung, dass eine Wertsteigerung eintritt. Ist dann Abgeltungssteuer auf den eingefahreren Spekulationsgewinn zu zahlen?

    Und passt dann eine landesweit-beschränkte Server-Infrastruktur zur europäischen Dienstleistungsfreiheit?

    Ich rieche grade eine wunderschöne Gelegenheit für ein paar Fachaufsätze…

    Aber davon mal abgesehen, ohne irgendwem allgemein und anigunner im speziellen zu Nahe treten zu wollen: Es ist nachtürlich eure Entscheidung, (nicht) zu spielen was ihr (nicht) wollt und da habe ich genauso natürklich nichts zu bekritteln. Aber findet ihr nicht, dass ihr euch selbst mehr weh tut als Blizzard? Ist es euch das wert? (Falls ja, dann defintiv RESPEKT für das Rückgrat..)
    Ich meine, die Balancing-Fragen sind natürlich nicht von der Hand zu weisen, aber ich denke mal dass es schnell genug auch spezielle Ohne-Shop-Gilden/Realms/whatever geben wird, mit denen man dann Spaß haben kann.

    Und hey, wenn nach nem Abend völlig nicht-auf-Geld-zielendem Zocken noch dreifuffzich für ein halbes Helles bei rumkommen, umso toller…

    Alles Beste
    Jorm, alias Achim, der oben die Felder verwechselt hat!

  4. Aber findet ihr nicht, dass ihr euch selbst mehr weh tut als Blizzard? Ist es euch das wert? (Falls ja, dann defintiv RESPEKT für das Rückgrat..)

    Da mußt Du jetzt schon dazuschreiben, was genau Du damit meinst? Ob man sich dabei wehtut, einen als Spiel getarnten Item-Shop zu benutzen? 😀 Braucht es dafür Rückgrat?

    Tut mir leid, wenn ich das nicht ganz nachvollziehen kann, ich konnte nämlich die letzten 30 Jahre völlig ohne Blizzard überleben und werde es auch die nächsten 30 Jahre können. Viel Spaß!

  5. @annigunner
    Soso außer Zweifel. Den einzigen negativen Einfluss den ich zu 100% sehe der außer Zweifel steht, ist dass Schwachmaten mit zuviel Geld an Sachen kommen die sie Meiner Meinung nach nicht verdient haben(und somit Leuten ein falsches Bild mit ihrem Char vermitteln). Leuten mit zuwenig Zeit oder Lust, gönn ich das ruhig. ^^ Aber das und alles andere gab es vorher schon.
    Das aber außer Zweifel stehen soll, das Blizzard negative Sachen damit macht, ist ja mal halleluja an den Haaren herbeigezogen. Das Menschen ein bisschen Knülle werden, wenn es um Geld geht weiss ich ja, aber das hat nischt mit Blizzard und dem Ingame-Shop am Hut. Die einzige Möglichkeit soetwas in seiner illegalen Form zu unterbinden ist entweder Totalüberwachung, oder Totalsperrung(von Handel etc.). Da Hazzach bei Totalüberwachung wahrscheinlich gestorben wäre ( 😉 ) und Totalsperrung jeglichen „Spielspaß“ in der Richtung zerstört hätte, hat sich Blizzard einfach gesagt: „hey machen wir es doch legal, kriegen schön bisschen Geld und haben einigermaßen Kontrolle darüber.“, warum jetzt Leute ein Problem damit haben, bevor es überhaupt zu einer Aussage kommt inwieweit es das Spiel von Blizzard her beeinflusst, ist mir schleierhaft. Ja klar ist der Geldhandel jetzt offiziell, ich habe kein Problem damit, wenn Arschlöcher ihre wahre Natur zeigen, dann kann man ihnen aus dem Weg gehen. ^^ Sag mir doch mal was für dich ein direktes Problem ist, dann verstehe ich es vllt sogar.

    Und nein ich spiele nicht alleine(wie ich auch geschrieben habe), sondern mit meinen/r Freunden/in. Und nein solange es keinen Einfluss auf die Spielmechanik und Content hat, werde ich NIE und NIEMALS und ABSOLUT NICHT damit in Kontakt kommen und das dies passieren wird seid Ihr mir noch einen Beweis schuldig der nichts mit „Logik“, etc. zu tun hat. 😉

    @Harzzach
    Und da ist es schon wieder, das Wort „klar“. Nö Harzzach es ist nich klar. Nirgendwo ist es klar. Etwas was es noch nicht gibt ist NIE klar, auch keinem erwachsenen Spieler oder Menschen mit Verstand. In einem 50-50 Wahrscheinlichkeitsbereich (es gibt nämlich eine Menge logische Schlüsse die dagegen sprechen, dass es zu Droprate Deflationen etc. kommt) gibt es nichts klares. Hätten wir eine 80% Chance darauf, dann könnte man mit logischen Schlüssen auf das wahrscheinlichere schließen. (mal davon abgesehen das es dann immer noch kein Fakt wäre)

    Blizzard für die Spieler? Dann hätte ich volles PvP equip, ein perfekt balanciertes Arena-Erlebniss und was sonst noch so dazu gehört. (hachja Tournament Server ;( )
    Mal davon abgesehen das ich kein WoW mehr spiele. ^^
    Blizzard will Geld ja, das kriegt es aber nur wenn ich es will und ich lass nicht alles mit mir machen. 🙂 Ubisoft SP-Spiele kauf ich auch nicht mit always-on Mechanik.

    Sollte der Shop mein Erlebnis beeinflussen, dann werde ich das Spiel nicht kaufen. Ich habe keine Lust das mein Erlebnis von etwas beeinflusst wird, was ich nicht nutze und auch generell für sinnlos halte.

    Wie auch immer, all euer Verstand und eurer geistiges Alter machen euch immer noch nicht zu Hellsehern. Stellt es als Möglichkeit dar etc., dann ist alles supi. Solltet ihr immer noch darauf beharren das der Online-Shop zu 100% logisch das Spiel verändern wird, seid ihr nichts weiter als Lügner, die ihre Lügen mit „Verstand“ absichern wollen. Sollte der Shop nämlich wirklich gravierende Änderungen hervorrufen, dann könnte Blizzard nicht nur eine Menge an Kunden verlieren über die sie noch lächeln können sondern eine so große Menge, dass es zu einer Lawine von Ereignissen führen könnte. Das ist mal einer von meinen logischen Schlüssen, die gegen die Befürchtungen sprechen.

    Wir werden es sehen. Vllt sogar sehr bald. Nur mal eine rhetorische Frage: Was sagt ihr, wenn Blizzard sich gegen Shop begründete Änderungen ausspricht?

    P.S.
    @Harzzach:
    Zu meiner Anekdote mit dem das du stirbst bei Totalüberwachung bitte nicht ernst nehmen. 😉
    Aber sag mal würdest du bei Totalüberwachung dann vor Freude sterben, weil „das haben sich die Melkkühe selbst zu verdanken“, oder an Frust, Wut und Schaum vorm Munde, dass Blizzard soetwas sich wagt? 😉 (ich muss schon leicht prusten bei dem Gedanken) ^^

  6. @Jorm
    [QUOTE]Und passt dann eine landesweit-beschränkte Server-Infrastruktur zur europäischen Dienstleistungsfreiheit?[/QUOTE]

    Naja man muss ja Bedenken: Ich KANN wenn ich MÖCHTE, auch auf jeglichen anderen Landesservern spielen. Deswegen ist das wahrscheinlich eine schwierige Frage. 🙂

    Und ansonsten Stimme ich dir zu, solange es noch nicht feststeht das Leuten die auf den Shop verzichten wollen, wirklich negativ darunter leiden müssen, ist doch noch alles in Ordnung (von diesem Kritikpunkt her zumindest).

  7. Nein, natürlich ist nichts „klar“. Aber es gibt Wahrscheinlichkeiten und die kann man durchaus hoch ansetzen.

    Zudem, mir persönlich ist wurscht, was da jemand tut oder nicht tut. Rein emotional habe ich das längst hinter mich gelassen 🙂 Ich würde mir nur wünschen, dass mehr Leute etwas mehr Durchblick hätten und nicht mehr soooooo leicht irgendwelchen Marketing-Versprechungen aka Lügen auf den Leim gehen. Wie bereits gesagt, wie man sich nach dem Erkenntnisgewinn anschliessend verhält, das muss jeder mit sich selbst ausmachen und sich selbst gegenüber zu vertreten haben.

    Ich finde es nur bedauerlich, wie leicht es (bleiben wir mal beim Thema Videospiele) die Industrie hat, indem sie die emotionale Abhängigkeit vieler Spieler zu den Produkten dieser Industrie ausnutzt und fördert. Ich selbst habe während meiner Tätigkeit in der Branche gelernt, dass nicht wenige Leute innerhalb der Industrie ihre Kundschaft als leicht zu beeinflussende Konsumschafe wahrnehmen, die man kinderleicht über den Tisch ziehen kann. Und Grund für diese Sichtweise liefern die Kunden jeden Tag aufs Neue en masse! D3 ist nach meinem Dafürhalten auf dem besten Wege zu einem gut geölten Spieler-über-den-Tisch-ziehen-Produkt zu werden. Blizzard kann sich ALLES leisten und trotzdem mit Abermillionengewinn davonkommen.

    Wie gesagt, muss jeder selber wissen, was er da tut. Aber man sollte sich beim Über-den-Tisch-gezogen-werden zumindest darüber im Klaren sein, dass man hier gerade einem geschickt aufgezogenen Geschäftsmodell auf den Leim geht 🙂

  8. @Khazar
    OK, dann hab ich das falsch verstanden, ich dachte man meldet sich an(*Buttondrück*) und wird dann auf „das“ Battle.Net geschickt, was am nächsten ist bzw. was die IP-Adresse so vorgibt. Ich dachte immer bei WoW wäre es nicht möglich „einach so“ auf nen US-Server zu kommen.

    @Joe
    Ich meine damit die Haltung, dass ein POTENTIELL gutes Spiel auf das man sich gefreut hat (oder nicht) von vornherein boykottiert wird weil es eben genauso POTENTIELL schlecht ist (Skills, Balancing) bzw. den eigenen Idealen und Vorstellungen (Dauer-Online, Kommerz, Kundenmelkerei [mit denen, die es mit sich machen lassen!!] ) nicht entspricht. Ersteres ist Sache des einzelnen bezüglich derer mir keine Kommentar-Kompetenz zusteht und letzteres erfordert meiner Meinung nach eine ganze Menge Rückgrat um eben zu seinen Idealen/Vorstellungen zu stehen und NICHT dem „Aaach, so schlimm isses doch nicht, man kann doch immerhin XYZ und ABC machen“ zu verfallen…wie ich es anscheinend tue!

  9. Wenn es denn so kommen mag, dann werde ich da auch nicht einsteigen bzw. das Spiel kaufen und den Shop nutzen werde ich auch nicht wenn es positiv ausgeht. Somit muss ich mich nicht über den Tisch gezogen fühlen, denn ich habe was ich will, ein schönes H&S mit Koop. 🙂 Ich habe gern mal 0 Lust eine Alternative zu suchen und lass mich dann „über-den-Tisch-ziehen“, solange sie mich nicht um die halbe Weltkugel ziehen. Also keine Sorge Harzzach ich habe nicht vor ein Schäfchen zu werden, ich will nur das Fakten hauptsächlich Fakten bleiben und das kann man mir ja nicht verübeln oder? ^^

  10. @Jorm
    Diese Diskussion führt zu nichts. Wenn sich jemand durch Blizzards neues Geschäftsmodell (Battlenet mit Onlinezwang/Itemshop) in seinen Nutzungsmöglichkeiten und/oder Kundenrechten eingeschränkt sieht und damit begründet, auf den Kauf des Produktes zu verzichten, so hilft es argumentativ rein gar nichts, daß viele andere Nutzer feststellen, daß sie kein Problem mit diesen Einschränkungen haben. Eine Einschränkung bleibt eine Einschränkung, so klein sie auch sein mag. Ich empfinde es immer als schlechten Stil, wenn ich in Diskussionen Äußerungen wie „Ich weiss gar nicht was ihr habt? Wo ist euer Problem? Ist es Euch das wert, deswegen darauf zu verzichten?“ lesen muß. Die höhere Toleranzschwelle einiger Nutzer relativiert nämlich nicht die begründete Kritik an einer angkündigten Einschränkung, die von _allen_ Nutzern unabhängig von ihrer persönlichen Nutzungsart in Kauf genommen werden muß. Man kann höchstens über das Verhältnis bzw. Misverhältnis zwischen Nutzen und Beeinträchtigung durch die Änderung der Nutzungsmöglichkeiten oder des Geschaftsmodells diskutieren. Und dies wurde oben auch schon ausführlich getan.

    Ich bin es mittlerweile vollkommen leid, daß die Gegner von DRM bei ihrer Kritik an jeder neuen (und langfristig vorhersehbaren) Verschärfung als Schwarzseher und Untergangspropheten dargestellt werden. Die meisten, die hier Kritik üben, haben die Entwicklung dieser Branche bereits über Jahre oder gar Jahrzehnte verfolgt. Die Voraussagen, die z.B. bei Release von Bioshock über die flächendeckende Verbreitung dieser neuen DRM-Verfahren gemacht wurden, haben sich heute größtenteils bewahrheitet. Wir haben natürlich auch das befürchtete Ubisoft-DRM bekommen. Dass sich die CEOs der Majors bei der Führung Ihrer Unternehmen auf einer intellektuellen Einbahnstrasse befinden, die sich aus ihren Geschäftsmodellen begründet, dürfte auch Neulingen nicht verborgen geblieben sein.

    Natürlich darf und soll jeder so Unterhaltungsprodukte konsumieren, wie es ihm beliebt. Es wäre aber zu wünschen, daß neben aller Begeisterung und emotionalen Bindung an diese neuen Unterhaltungsmedien auch noch eine gewisse Verantwortlichkeit und Kompetenz im eigenen Konsumverhalten geübt wird. Konsumschäfchen sein, ist nämlich gar nicht fein.

  11. ahhh verdammte Axt, aber die Grafik von TL2 spricht mich gar nicht an, sogar eher ab!! Ich würds echt gerne spielen aber es geht nicht! Hoffentlich wird bei Grims Dawn mehr als nur die Grafik gut… oder D3 wird halt einfach runtergeladen. Da hab ich das Spiel nur mit allem Vorteilen! Auch kein scheiß Blizzard-Melkstand namens Aktionshaus. Wäre obergeil wenn die gecrackte Version dann noch einen LAN-Modus hätte. HA!

  12. Ich meine damit die Haltung, dass ein POTENTIELL gutes Spiel auf das man sich gefreut hat (oder nicht) von vornherein boykottiert

    Ein Boykott ist ein organisiertes wirtschaftliches, soziales oder politisches Zwangs- oder Druckmittel, durch das eine Person, eine Personengruppe, ein Unternehmen oder ein Staat vom regelmäßigen Geschäftsverkehr ausgeschlossen wird. (WP)

    Ich kenn zwar den Grund nicht für Deine militante Rhetorik, aber ich nehme mir die Freiheit, einfach eine der zehntausend anderen Zerstreuungsmöglichkeiten zu nutzen, die ich habe. Ich käme gar nicht auf die Idee, sowas als „Boykott“ zu betiteln.

    Ich habe soviele gute (DRM-freie) Spiele auf meiner Festplatte, daß mir „potentiell gute“, die ich nur vom Namen her kenne, völlig egal sein können. Und aus dem Alter, in dem man sich auf den Weihnachtsmann gefreut hat, bin ich auch schon lange raus.

    wird weil es eben genauso POTENTIELL schlecht ist (Skills, Balancing) bzw. den eigenen Idealen und Vorstellungen (Dauer-Online, Kommerz, Kundenmelkerei [mit denen, die es mit sich machen lassen!!] ) nicht entspricht.

    Mir sind die Konditionen gängiger Golfclubs einfach too much, deshalb boykottierte ich die Sportart Golf! So, jetzt hab ich es ihnen aber gezeigt!

    D

    letzteres erfordert meiner Meinung nach eine ganze Menge Rückgrat um eben zu seinen Idealen/Vorstellungen zu stehen und NICHT dem „Aaach, so schlimm isses doch nicht, man kann doch immerhin XYZ und ABC machen“ zu verfallen

    Nein, eben nicht. Es ist ganz simpel oder um es mit Peter Lustig zu sagen: Einfach mal abschalten.

    Das Problem ist aber wohl ganz anders gelagert, wenn sich in den Gamerforen die Junkies über ihre Geschäftsbeziehung mit ihrem Drogendealer unterhalten. Da kann ich leider nicht mitreden, ich bin nicht abhängig. Ich besitze nicht einmal eine Konsole.

  13. Möglicherweise hat es bereits jemand angesprochen – ich habe nicht alle Beiträge durchgelesen. Hinsichtlich des Aktionshauses und dem realen Geldmitteln. Wie muss man sich das vorstellen? Ich finde das Sturmschild und setze es für 7,99€ ins Ah, erhalte ich dann eine Überweisung? Wenn ich an die damaligen Ninjas denke und das ich bei jedem Randomgame tausend Tode gestorben bin…. argh

  14. Sehr ähnlich sehe ich das auch. Ein Freund meinte „tja, das wird wohl üblich werden“. Ich seh das anders — das könnte Mainstream werden, ja, aber man muss es ja nicht mitmachen.

    Irgendjemand WIRD die Nische derer, die sich weigern so einen Bockmist mitzumachen, bedienen.

  15. Wieso tut uns blizzard nicht den gefallen und gibt uns 1 – 2 Server wo das Währungs AH gesperrt ist?

  16. @ Khazar

    Naja komm, die von anigunner und Harzzach aufgestellten Vorraussagen sind ungefähr so gewagt wie die vom Seher aus einem Asterix Comic: „Auf Regen folgt Sonnenschein.“
    Im Gegenteil finde ich es schon direkt dummdreist etwas derart Evidentes überhaupt anzuzweifeln.

  17. Weil „uns“ Blizzard auch keine Classic-Server für WoW geben möchte. Man möchte Umsatz optimieren, planbar, vorhersehbar gestalten und das geht nur mit einem begrenzten, klar definierten Angebot. Blizzard macht in Activisions Auftrag genau das, mit was die Musikindustrie zu Ende der 90er begonnen und was letztendlich zu ihrem Bedeutungsverlust geführt hat. Man begrenzt sich auf die jeweils größte, umsatzstärkste Zielgruppe, um hier das Maximum des Möglichen herauszuholen. Das so eine Strategie kurzfristig äusserst erfolgreich sein kann, ist gar nicht zu bestreiten, aber langfristig beraubt man sich selbst um potentielle Zielgruppen, die bei einer Veränderung des Massengeschmacks oder einem Totlaufen eines Trends längst durch andere Anbieter bedient werden. Da muss man all die Milliarden, die man zuvor verdient hat, wieder ins Marketing und neue Produktideen stecken, um vielleicht einen Teil dieser Kunden zurückzugewinnen oder man verschwindet vom Markt, weil man sich nicht anpassen möchte und weiterhin darauf beharrt, dass der Kunde sich gefälligst der Firma unterzuordnen hat.

  18. Wenn dir etwas an dem Spiel nicht passt das legitimiert es dich nicht eine Raubkopie davon zu betreiben. Teste es an, es wird sicherlich eine Demo geben wenn schon für WoW und Starcraft 2 in letzter Zeit diese Möglichkeit geschaffen wurde. Wenn es dir dann zusagt kaufe es, ansonsten schmeiss es runter und lasse es sein. Es gibt kein „Protestraubkopieren“, das ist kompletter Unsinn. Dir steht als Kunde zu den Titel nicht zu kaufen, mehr aber auch nicht. So fair sollte man sein.

  19. Mal noch ein paar ganz konkrete Argumente gegen den Online-Zwang.

    Gerade in Deutschland ist DSL eben immer noch keine Selbstverständlichkeit. Ich habe lange in Dresden gelebt, direkt im Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt, eines Bundeslandes das sich selbst gerne als technologieorientiert und innovativ feiert. Und DSL war nicht erhältlich, gerade Dresden ist in weiten Teilen immer noch DSL-Wüste. Und in vielen ländlichen Gebieten sieht das noch schlimmer aus.

    Gerade Ubisoft hat bewiesen, dass die Server/-Verbindungen nicht so stabil sind, wie man das gerne vorgibt. Die Probleme mögen weniger geworden sein, sie sind aber immer noch vorhanden.

    Und das Argument „Dann spiele ich halt solange etwas anderes!“ ist eigentlich gar keins.
    Die Rechte des Kunden im Umgang mit erworbenen Spielen wurden in den letzten Jahren immer mehr beschnitten. Schon dass ein Weiterverkauf bei vielen Titeln nicht mehr möglich ist (und auch dem hat gerade der Onlinezwang Vorschub betrieben) empfinde ich als problematisch.
    Aber dann möchte ich wenigstens spielen [b]WANN[/b] ich will. Wenn mir nach Diablo 3 ist möchte ich auch Diablo 3 spielen, Punkt.

    Und was für mich ein besonders schwerwiegendes Argument gerade hinsichtlich des Spielspaßes angeht und gerade bei Diablo 3 ein Argument gegen den Kauf darstellt – NULL Modbarkeit.
    Es ist absolut vernünftig , das beim Onlinespiel die verwendete Software aller Spieler identisch sein muss – anders geht es auch gar nicht.
    Aber Blizzard möchte für Diablo 3 jegliches Modding komplett unterbinden – was es auf Grund des Onlinezwanges und der permanentes Überprüfung der Software auch kann! Und da es noch nicht einmal einen LAN-Modus gibt fallen auch gerade auf LANs so beliebte Mods völlig flach.
    Mal abgesehen davon, dass ich es für unnötig und schlichtweg schwachsinnig halte, das modden im Singleplayer zu verbieten.

  20. Habt ihr schon der Interview von Jay Wilson gelesen? Wie er krampfhaft versucht die dauerhafte Onlineverbindung zu verteidigen? Hier mal ein Auszug:

    [Quote:]
    Gameplanet: Was passiert, wenn mitten im Spiel die Verbindung getrennt wird?

    Wilson: Wenn man komplett raus fliegt? Der Charakter könnte sterben, aber wir haben eigentlich keine sehr harten Strafen wenn das passiert, solange man keinen Hardcore Charakter spielt. Das würde ich bei schlechter Verbindung aber sowieso nicht tun. Hardcore Charaktere werden allerdings sowieso nahezu ausschließlich Online gespielt, weil die Spieler damit angeben wollen. Man kann nicht wirklich mit Charakteren die auf dem eigenen PC liegen angeben, da man sie ja auch ercheated haben könnte. Also ja, man könnte sterben, aber die Strafe ist nicht wirklich schlimm. Alle Items werden etwas Haltbarkeit verlieren, was etwas Gold kosten wird, das ist nicht tragisch. Man muss auch die Leiche nicht mehr aufsammeln und selbst wenn, auch das war in Diablo 2 kein zu großes Problem. Da konnte man sich einfach neu einloggen und die Leiche tauchte neben einem auf.
    [/Quote]

    Alles nicht so tragisch… und hey, so können wir jetzt alle viel besser mit unseren Charakteren angeben! *facepalm*

  21. @Popjochen

    Und jetzt stell dir mal vor Blizzard macht es nicht wie ihr sagt. Müsstet ihr dann alle Harakiri begehen um eure Ehre und Logik zurückzuerlangen?

    Das ihr nur die Gründe sehen wollt die für eine krasse Einmischung sprechen, macht euch nicht seriöser oder mich dummdreist. Ihr baut in eure Logik negative Erfahrungen mit ein und seid dann blind für alles andere.

    Und btw. selbst etwas was 99% logisch erscheint darf angezweifelt werden. Misstrauisch sein ist erlaubt und ist nicht dummdreist, das ist einfach nur eine Beleidigung.

    Aber nochmals: e s i s t n i c h t 9 9 % l o g i s c h. Die Gründe dafür und dagegen gleichen sich recht gut aus, somit ist völlig offen was nun passiert. Aber einem Milliarden Unternehmen zu sagen: „du machst das doch sowieso so, also bemüh dich gar nicht erst es zu verstecken“, ohne das irgendetwas feststeht, ist.. ich habe ehrlich gesagt keine Worte dafür. Wie auch immer, ich will euch nicht als Richter in einem Gericht haben, da würde Ich lieber Harakiri begehen. ^^

  22. Wenn das wirklich seine ehrliche Meinung wiederspiegelt, dann kann da echt nur die Chefposition-Realitätsverfremdung eingetreten sein, oder er war schon immer ein Arsch mit Ohren. xD ^^

  23. Wir „wollen“ hier gar nichts sehen. Wir stellen nur Überlegungen an, die angesichts unserer Erfahrungen und des von Blizzard gewählten Modells eine recht hohe Wahrscheinlichkeit des Eintreffens haben. Nicht jetzt, nicht sofort, aber Schritt für Schritt werden Blizzard-Spiele so umgebaut, dass das Spiel nur noch als Marketingvehikel für den Ingame-Shop dient. Blizzard-Spiele werden zukünftig dem Ingame-Shop dienen und durch entsprechend angepasstes Gameplay diesem Shop Kunden zuführen. Ansonsten macht die Entscheidung, das Bnet 2.0 in ein geschlossenes Öko-System zu verwandeln, überhaupt keinen Sinn.

    Für den, der diese Zeichen lesen kann, steht es überdeutlich mit Feuerschrift an der Wand geschrieben! 🙂

    Übrigens: http://bit.ly/nUBxaQ (4Players)
    Max Schaefer von Runic Games sagt mehr oder minder verklausuliert das gleiche wie wir. Blizzard möchte ein ganz bestimmtes Geschäftsmodell umsetzen, das nur dann funktioniert, wenn man ein geschlossenes, nicht offenes System aufbaut. Was übrigens eine vollkommen legitime Entscheidung von Blizzard ist. Nur sollte man endlich die rosarote Fanboy-Brille absetzen und diesen Umstand einfach anerkennen, anstatt laut singend Augen und Ohren zu verschliessen.

    Übrigens 2:
    Und wenn es nicht so kommt, dann kommt es eben nicht so. Habe ich mich eben geirrt. Kann passieren.

  24. Aha, es geht also gar nicht mehr ums Spielen, sondern ums „Angeben“. Das mag ja nett sein, für arme Würstchen, die sich weder Apple-Hardware, Kfz oder Haus leisten können, um damit anzugeben. 😉

    Hey Jay, geh mal zum Arzt! Deine WoW-Zockerei hat zu bedenklichem Realitätsverlust geführt.

    Und Blizzard, nennt das ganze doch bitte nicht Game, sondern meinetwegen Attention Whore Tool oder so.

    Im übrigens geht es niemanden etwas an, auch den Hersteller nicht, was mein „Charakter“ an „Items“ besitzt oder alles kann. Genauer gesagt, möchte ich mit dem Hersteller nach dem Erwerb seines Produktes nichts mehr zu tun haben. Danke.

  25. Wenn das Kopieren von Spielen hier im Blog jahrelang als „ganz okay“, mitunter sogar „umsatzsteigernd“ für die Industrie dargestellt wird, dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn das einige (junge?) Leser aufschnappen, verinnerlichen und sich vermutlich nicht mal mehr im Klaren sind, etwas ungesetzliches zu tun.

    Ich warte ja immer noch auf den ersten Kopierguide im Blog, mit den besten Anlaufstellen, links, Erklärungen und den zuverlässigsten Warezgroups, damit man auch mal als Laie endlich die viel gelobten positiven Auswirkungen auf die Industrie unterstützen kann.
    Was haben wir denn davon, wenn sich nur Harzzach damit auskennt?

  26. wenn das einige (junge?) Leser aufschnappen

    Keine Sorge. Dieses Spezialwissen teile ich nur mit alten Säcken. Kinder werden hier geschützt!

  27. @Harzzach
    Das ist doch mal ein Wort! Mit der Aussage kann ich was anfangen. 🙂
    Du greifst aber „übrigens“ ein bisschen zu weit, 😉 denn ich sprach von jetzt und so ziemlich jeder sprach den Shop betreffend auch von jetzt. Das irgendwann mal das gesamte Geschäftsmodell von Blizzard eine kontaminierte Zone wird ist mir so ziemlich egal. Sollte der Schritt kommen, wo Geld mein laufendes Spiel beeinflusst, dann bin ich eh weg. Mir ging es ja darum das Leute meinten das der Shop mit D3 instant für Chaos in der Spielmechanik sorgen wird(und das auch total außer Zweifel stehen würde), auch wenn man nischt mit dem Shop zu tun haben will/wird.

    Ihr könnt gerne jegliches Szenario von Blizzards Entwicklung prophezeien, aber bitte benennnt es auch so. ^^

    Bis Blizzards Untergang bereichere ich mich noch schön an den Spielen und wenn es soweit ist sag ich „STOP“ und dann wende ich mich, ohne zurückzuschauen, anderen Dingen zu. 😉

    Die einzige Frage ist wann es dann soweit ist. Die Chance steht bei ca. 50% das es sich Blizzard schon mit D3 versauen könnte(was ich nicht hoffe denn gute Koop H&S sind ja selten).
    Ich bin unglaublich gespannt was das für Auswirkungen haben wird. ^^

    Bei der Ankündigung von Ultimate Marvel vs Capcom 3 konnte ich ja schon nicht mehr vor Lachen. 😉

  28. Die schlimmsten Mordkopierer sitzen doch in den Entwicklerstudios selbst…

    Kann diese Leier langsam nicht mehr hören.

    DENK DOCH MAL EINER AN DIE KINDER!!!!11elf

  29. Das ist eben der wahre Preis, den man für einen AAA Titel heutzutage zahlen muss. Wer den nicht zahlen möchte, kauft eben nicht. Ist ja bei Apple genauso. Oder als Kunde von Google. Oder beim Payback.

    Wer nicht mag, der verzichtet eben auf iPhone oder Android, auf Googlemail, auf mal ’nen Fußball umsonst oder auf Diablo 3.

    Ich persönlich werde mir D3 ganz sicher kaufen. Ich habe Diablo 1 und 2 zu gerne und zu lange gespielt, um den Nachfolger einfach links liegen zu lassen. Ich werde es spielen, und wenn es mir nicht gefällt oder mir das Treiben von Activision/Blizzard zu bunt wird, höre ich eben auf und weine keine Träne. Alternativen, meine Zeit zu vertrödeln, gibt’s mehr als genug.

    Was mich etwas nervt, ist, dass viele Leuten nicht einsehen wollen, das einem das Geschäftsgebahren Blizzard’s auch schlicht egal sein kann. Ich fühle mich in meiner persönlichen Situation seitens Activision/Blizzard kein Stück gegängelt, weil ich zum Spielen online sein muss. Das hat bei SC2 wunderbar geklappt, und wird auch bei D3 wunderbar klappen.
    Klar bin ich nicht begeistert, dass A/B nun auf den Zug von Apple, Google und Co. aufspringt, wie wohl die wenigsten hier. Aber ich mag mir deshalb noch lange nicht den Top Titel versagen, auf den ich mich seit ~ 10 Jahren freue.

    Da gönne ich mir auch einfach mal, dafür von so manchem hier als Volldepp deklariert zu werden. Wem’s gefällt… . 🙂

  30. Raubkopien sind so ein komplexes Thema dass man das nicht pauschal zusammenfassen kann. In dem Fall finde ich aber die Herleitung „Das Spiel an sich will ich haben, aber ich bin mit manchen Dingen nicht einverstanden welche das Spiel beeinhalten. Daher kopiere ich das Spiel und drücke dem Hersteller so eine rein. Ha!“ sehr fragwürdig und einfach falsch. Aber wie gesagt, das Thema ist so vielschichtig und komplex, da könnte man seitenweise drüber schreiben.

  31. Sicher, Blizzard wird mit D3 natürlich wieder Millionen scheffeln

    Da wäre ich mir übrigens nicht so sicher. Wenn es klappt, wollen die blöden Konsumschafe es ja so und wenn D3 floppt, ist ganz sicher die böse Wirtschaftskrise schuld, auf keinen Fall der Umgang mit den eigenen Kunden.

    😀

  32. Kopieren ist nicht fragwürdig und falsch, sondern ein Menschenrecht.

    Nur daß das mal klargestellt ist. 😀

  33. Das ist ja okay so, manche stehen auf SM und da geht ihnen einer ab bei. Wenn sich da zwei finden und es einvernehmlich passiert – nicht mein Bier, solange es nicht in der Öffentlichkeit passiert.

    Zum Problem wird es dort, wo die Fanboisklaven (die wollen es doch so!) anfangen, laut rumzuschreien, wenn der Imperator die Fesseln mal wieder etwas fester anzieht, um im nächsten Moment jeden zu beleidigen, der nicht auch darauf steht, von Blizzard gefickt zu werden. Das ist dann behandlungsbedürftig. Oder nicht?

  34. [Quote]
    „Ich werde es spielen, und wenn es mir nicht gefällt oder mir das Treiben von Activision/Blizzard zu bunt wird, höre ich eben auf und weine keine Träne.“
    [/Quote]

    In dem Moment hast du denen aber schon deine Kohle in die Hand gedrückt. Wart lieber auf die Demo, kuck ob das eigentliche Spiel dir zusagt… dann kannst du immer noch entscheiden ob du den Vollpreis auf den Tisch legen willst oder nicht. Würde ich eh jedem anraten der sich von den aktuellen Veröffentlichungen nicht abschrecken lassen will, und dennoch einen Blick auf den Titel werfen will. Ansonsten ärgert man sich nur das man mal locker 50 Euro rausgeblasen hat….

    Der letzte Satz ist ziemlich affig, hier wird niemand als Volldepp bezeichnet weil er eine andere Meinung hat. Es geht hier auch kontrovers zum, ok. Aber es ist noch gut im Rahmen. Wenn du Beleidungen an den Kopf gezimmert bekommen willst muss du schon in die 4Players-Foren gehen. Da fällt dein Wunsch auf sehr fruchtbaren Boden 😉

  35. Falcon: wie kommst du darauf ich sei ein junger Leser? Aber hey, danke für die Schmeichelei! Dieses „Runterladen“ kannte ich schon vor dem Blog und finds prinzipiell und immer auch nicht okay. Spiele die mir gut gefallen werden selbstverständlich gekauft, denn ich will ja mehr davon und das soll Publisher, Entwickler & Co auch merken!

  36. In dem Zusammenhang lobe ich mir, was Daedalic beim Release von „Harveys neue Augen“ als Kopierschutz nutzt: Eine gute alte Codescheibe. Und laut offiziellem Blogeintrag ohne jegliche weitere Schutzmechanismen.

    Ich fand zwar den ersten Teil softwaretechnisch miserabel umgesetzt (an jeder Ecke – sogar beim Öffnen des Inventars – lange Ladezeiten, Hänger beim Speichern etc, kein kurzer Wechsel zum Desktop möglich ohne hinterher Minuten lang warten zu müssen, bevor das Spiel wieder geladen ist), aber immerhin macht der Publisher es nicht mit irgendwelchen drakonischen Kopierschutzverfahren noch schlimmer. Und an den anderen Problemen kann sich beim Nachfolger möglicherweise etwas getan haben, immerhin sind seitdem zwei Jahre ins Land gezogen.

  37. Hallihallo Anigunner,

    den letzten Satz finde ich im Zusammenhang zu deinem Vorposter gar nicht mal so affig – ist doch sympathisch, dass du dich nicht angesprochen zu fühlen brauchst.

    Kontroverse Diskussion gerne, solange diese eben nicht im Sumpf der Pathetik untergeht. Darum von mir auch kein weiterer Kommentar. Irgendwann is jede Grenze unterschritten, und dann ist eben Schluss. Was soll sowas? Ich bemühe mich doch auch darum, nicht jeden Kritiker als Hater über einen Kamm zu scheren.

    Eine Sache aber noch: Die 50 € sind nicht das, was Blizz von mir möchte. Die wollen zu den 50 € noch ~70 € für zwei Expansions zuzüglich Geld fürs Auktionshaus, sowie all meine Informationen was Freizeitkontakte, Spielzeiten, sowie genutzter Software und Hardware angeht. Und die bekommen sie ab einem, von mir persönlich willkürlich gewählten Punkt, von mir eben nicht mehr.

    Im Moment bin ich, ganz persönlich, mit dem Preis aber einverstanden. Ich zahle ihn ganz bewusst, und das eben nicht, weil ich blinder Speichellecker Blizzards bin, sondern weil ich meine Unterhaltung gegeben sehe. Ich finde, aus einer Designperspektive, das Meiste aus den Previews großartig und freue mich wie ein Schnitzel auf den Titel.

    Sollte ich enttäuscht werden, zahle ich nicht mehr. Sollte ich aber zufrieden sein, bleibe ich. So einfach ist das für mich.

  38. Ich habe mich nicht angesprochen gefühlt, aber ich wollte gleich eine Duftmarke setzen bevor jemand sich angesprochen fühlt… und die Keilerei losgeht. Das geht leider ziemlich schnell das ein das „trollen“ anfängt. Und das wäre Schade, weil das Gesprächklima hier ist noch ziemlich gut.

    Das ist natürlich deine Entscheidung, die ich nicht in Frage stellen will. Ich wollte an der Stelle nur meine Erfahrung als Spieler einbringen der doch das eine- oder andere male in seiner Anfangszeit auf die Schnauze geflogen ist. Auf dem Papier sieht alles wunderbar aus, man kauft sich den Titel und stellt dann fest das es eben doch nicht so wunderbar ist. Ich persönlich ärgere mich dann über das verlorene Geld, und kaufe eigentlich keinen Titel mehr den ich nicht irgendwie mal angetestet habe. Das ist zumindest die Lehre die ich aus diesen Fehlschlägen gewonnen habe.

  39. Das war ja nicht nur auf dich bezogen. Ausnahmen bestätigen die Regel, denn ich denke schon, daß die meisten, die glauben Kopieren wäre „irgendwie ok“ eher bei jüngeren Leuten zu suchen ist.

    Es ist aber leider verboten, also ist es ohnehin völlig egal, welche Meinung irgendjemand zum Kopieren hat.

  40. Wieso sollte es egal sein, welche Meinung man zum Kopieren hat, nur weil es laut einem Gesetz verboten ist? Wenn man das Tragen blauer Pullover verbietet, sollte man dazu auch keine Meinung haben und einfach brav keine blauen Pullover tragen?

    GERADE bei Gesetzen, die sich Menschen selbst geben, sollte man immer diskutieren, sollte man diese Gesetze immer wieder darauf abprüfen, ob sie überhaupt sinnig sind, ob sie sinnvoll sind und vor allem sollte man wissen, aus welchem Grund sie entstanden sind. Und speziell diese Gesetze sind nicht auf der Basis von Fakten (Kopien sind erwiesenermaßen schädlich, also muss man sie verbieten!), sondern auf Grund des Wunsches einer bestimmten Wirtschaftsbranche entstanden, die nicht weiß, wie sie mit bestimmten technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen umgehen soll. Da wird halt einfach verboten, was man nicht versteht. Alte Geschichte, kommt ständig vor, wird auch im Laufe der Jahrzehnte von nachfolgenden Generationen dementsprechend wieder korrigiert.

  41. Es ist genau so verboten Kassetten zu überspielen. Sag mir nicht du hättest damals nie ne Kassette überspielt.

  42. Hey, wie wäre es, wenn man im Kino jedes mal den Personalausweis zeigen müsste und nach und nach Daten über Wohnort, Hobbys und sonstige Informationen preisgeben soll?
    Wir lassen uns doch auch dadurch, unser Hobby Film, nicht kaputtmachen, denn ich warte doch nicht Jahrelang auf Matrix 4 und Terminator 5 um es mir dann selber zu versauen. Ich meine, was wollen die mit diesen Daten auch machen, sind eh nich so wichtig und wenn es nicht dabei bleibt kann man ja über alternativen nachdenken( legal versteht sich, ich mach mich doch nicht strafbar).
    Auch zu den so genannten Boykotierern und Kritiker dieses Systems, kann ich nur sagen das ihr alle Heuchler seid. Ihr lasst euch doch auch am Flughafen oder am Grenzübergang so kontrollieren, also wo ist das Problem?
    So genug aufgeregt, jetzt muss ich mich mit Killerspiel-spielen, etwas Dampf ablassen…
    …Es folgt: Das Wort zum Sonntag…

  43. @blauer Pullover: och bitte, jetzt stellt eure Wünsche, Alles am liebsten umsonst haben zu wollen, doch bitte nicht als zivilen Ungehorsam dar. Dann ziehe es auch richtig durch, Harzzach, dann kann man das vielleicht ernst nehmen. Mit Downloads bereitstellen, links zu sauberen Quellen und allem Pipapo.

    und ob irgendjemand Kassetten überspielt hat, hat genau was damit zu tun? Auch wenn ich massenweise Spiele runterlade, was ich nicht bestreite oder bejahe, hat das was mit den geltenden Gesetzen zu tun?

    Natürlich kann man sich gerne darüber totdiskutieren, natürlich finde ich es ärgerlich, daß ich anderen Leuts geistiges Eigentum ohne deren Erlaubnis nicht kopieren darf, ich würde das auch gerne tun dürfen, Natürlich könnte die Industrie die technischen Möglichkeiten viel besser nutzen, aber wir haben nunmal nur begrenzte Möglichkeiten, etwas dagegen zu machen ausser jammern und NICHT kaufen (was sehr effektiv wäre, wenn es genug konsequent machen, denn kopieren sorgt ja schlussendlich auch für Verbreitung).

    Mona Lisas kopieren, wenn das möglich wäre (nicht abmalen), das wäre doch was. Oder Geld kopieren, wurde auch schon gemacht. Schadet ja keinem ausser Wertverlust (Datenkopieren ist auch wertverlust). Da frage ich mich schon, ob man wirklich glauben kann, daß man damit keinen Schaden anrichtet. Oder ob jemand der bequemen „klick und download“ Fraktion die Eier dazu hätte (und das auch bitteschön öffentlich im Blog schreiben).

  44. Ein Flugzeug, das potentiell abstürzen kann und Kontrollen (ungeachtet des Umfangs, das wäre ein anderes Thema) durchaus angebracht sind, mit der unnötigen Kontrolle beim alleine spielen eines Videospiels vergleichen. Wow, echt wow!

  45. Es wächst übrigens gerade eine Generation heran, die das mit der Ideologie des „geistigen Eigentums“ gar nicht verstanden hat. Für die sind Daten einfach Daten. Und Daten kann man kopieren. Und den Rest kann man sich zusammenspinnen, davon wird er auch nicht wirklicher.

    Bei den permantenen Vergleichen zur stofflichen Welt geht es ja auch gar nicht um Eigentum, sondern um ein Verwertungsmonopol unter staatlicher Protektion. Das gab es in Deutschland übrigens nicht immer, so konnten bis in die frühe Neuzeit Bücher einfach von jedermann nachgedruckt und verkauft werden.

    Die Auswirkungen auf die „Kreativen“ waren natürlich absolut übel, so verwandelte sich nur deswegen das Agrarland Deutschland mal eben binnen hundert Jahren in eine führende Industrienation, weil Fachbücher spottbillig und in Massen von dutzenden Anbietern verfügbar waren. Daran konnte natürlich die Copyright-Vorreiter USA und UK absolut kein Interesse haben.

    Weil Copyright, Patent- und Markenrechte nichts weiter sind, als ein von Mächtigen verliehenes Privileg, werden sie auch wieder abgeschafft werden, sobald die Mehrheit seine Schädlichkeit begriffen hat. Vorher müssen die westlichen Industrienationen aber erst noch mit Schmackes an die Wand gefahren werden, damit „Kopierer“ China deren Position übernehmen kann.

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