Mods, welche die Welt nicht braucht

WOLFRAM

wolfram

Ein Remake von “Wolfenstein 3D” als eigenständiges Spiel mit eigener (!) Engine, in der so ziemlich alle technischen Register gezogen werden, die man heute als Hobby-Engine-Programmierer ziehen kann. “Wolfram” enthält vollständig (mit Secret Level) die erste Episode von Wolfenstein 3D. Als zusätzliches Gimmick gibt es sogar Achievements, die man …

Warum zur Hölle kann ich das nicht bei anderen Spielen machen?

… beim neuen Spielstart sogar ZURÜCKSETZEN kann. Wahnsinn! Übrigens, es gibt sogar eine spezielle, inhaltlich entsprechend veränderte “Euro-Version” für Leute, die was gegen Nazi-Symbole und Hitler-Portraits haben. Ist das nicht ein perfekter Service?

DESCENT TO UDK

Ein Descent-Remake auf Basis des aktuellen UDK. Ein vollständiges Remake. Nicht einfach nur ein Multiplayer-Mod. In diesem ersten Video schwirren die gegnerischen Roboter zwar nur als direkte Transformation der originalen Modelle herum und die Map ist nur ein Standard-Template, welches mit dem UDK kommt und überhaupt, aber das ist ja auch nur ein Teaser, den der Projektstarter angefertigt hat, um herauszufinden, ob dafür überhaupt Interesse besteht.

Nun, es besteht. Genug, um offiziell loslegen zu können. Ich verharre in gespannter Erwartung kommender Dinge.

Und warum braucht die Welt diese Mods nicht?

Weil die Welt diese Mods tatsächlich nicht braucht. Aber es ist schön, dass es sie trotzdem gibt.

23 Kommentare zu „Mods, welche die Welt nicht braucht

  1. das ist tatsächlich so. die mods zocke ich nie wirklich. ich gugg sie mir an, probiere sie aus und zolle, je nachdem, meinen respekt und das wars 😀 Aber wir brauchen sie trotzdem alle! Und ich wir brauchen mehr! (auch gern so richtig schlechte, der entertain-faktor muss ja irgendwo im gleichgewicht bleiben ;))

  2. Mods gefallen mir oft genug nur, weil sich da Leute auf ihren Arsch hocken und etwas tun, anstatt immer darüber zu wehklagen, wie übel heutige Spiele sind 🙂

  3. Also Descent auf Basis des UDK würde ich sogar zocken wollen, irgendwie ist es doch zu hart wenn man sich den Pixelbrei der Originalversion auf nem > 20“ antut.

    Echt schade das nicht mal jemand ein „Thief“ Mod auf Basis der Unreal Engine versucht.. das wäre echt was!

  4. Bei Mods habe ich oft das Problem , dass ich stunden- oder tagelang rumbastele bis der Mod endlich läuft und wenn alles funktioniert habe ich kein Bock mehr das Spiel zu zocken und wende mich einem anderen Spiel/Mod zu. Aktuell geschehen bei Severance: Blade of Darkness. Nach endloser Fummelei mit den Grafiktreibern habe ich es endlich geschafft das Spiel sogar mit Joypad zum laufen zu bringen. Nach dem Tutorial hatte ich aber keine Lust mehr und habe es sein gelassen. Zum Glück gibt es aber auch Positivbeispiele wie das Big World Project. Die Installation hat ganze zwei Tage gebraucht (mein schönes Wochenende), aber seitdem hält mich Baldurs Gate wieder in seinem Bann (muss wohl erst Dispel Magic wirken).

  5. Hehe, BigWorld-Installation!

    Mein erster Versuch geriet auch zu einer stundenlangen Tortur. Aber mittlerweile ist das Installations-Skript der Jungs so gut, dass man wirklich nur klicken, Hinweis-Texte lesen und gewünschte Optionen auswählen braucht.

  6. Oh, Wolfram sieht interessant aus. Habe bisher noch nie davon gehört.

    Das ist doch mal ein schöner Ausgang für einen Montag!

  7. Für ein schönes Descent-Remake in aktueller Grafik und sehr dunklem Stil würde ich morden… habe ich das laut gesagt? Macht die Stollen dunkel, nur die Scheinwerfer des Raumschiffs und jede Menge der wirren Roboter in den Gängen zum bekämpfen. Wenn ich heute noch das kreischen von dem Bastard mit der Minigun denke wenn ich um eine Ecke bin dann stellen sich meine Nackenhaare auf. Warum schafft es keiner dieses Konzept wieder in moderner Form auf die Beine zu stellen?

  8. Meine Lieblingsmods sind:

    TAC fuer Civ4:Colonization (machts besser als das alte Col)
    Fallout 2 Restoration Project (alles wofuer die Entwickler damals keine Zeit mehr hatten)

    Also beides eher Addons/Patches. Und ich stimme Dir nicht zu, ich BRAUCHE diese mods jetzt, ohne gehts nicht mehr!

  9. anigunner: „Macht die Stollen dunkel, nur die Scheinwerfer des Raumschiffs und jede Menge der wirren Roboter in den Gängen zum bekämpfen. Warum schafft es keiner dieses Konzept wieder in moderner Form auf die Beine zu stellen?“

    Simpel: Weil’s keinen Spaß macht. Deine Erinnerungen sind verklärt. 🙂

    Im Stockdunklen Gegner bei hammerharten Schwierigkeitsgrad zu bekämpfen, macht fast fünf Minuten Spaß, bevor es nur noch nervt. 🙂

    Ich entschuldige mich auch bei den anwesenden Hardcore-Gamern für die Störung der üblichen Nostalgie. Weitermachen. 🙂

  10. Natürlich gibt es Mods, welche die Welt braucht, keine Frage. Ohne Oscuros Oblivion Overhaul fasse ich zB. kein Oblivion mehr an. Jedes Mal, wenn mich die Lust auf Civ 4 packt, greife ich zu Blue Marble, weil die originalen Bodentexturen im Vergleich dazu einfach … nicht so dolle sind.

    Aber hier ging es um Mods, die einfach nur nett sind 🙂

  11. Was war ener der ersten Mods für Doom 3? Der Duct Tape-Mod, weil die Taschenlampen-Waffen-Herumfummelei nach den ersten aufregenden Minuten leider nur noch NERVTÖTEND war. Weil Doom 3 nämlich kein Horror-Adventure wie Amnesia war, sondern ein Shooter.

  12. Hatte Carmack nicht im Nachhinein zugegeben, dass das Taschenlampenfeature eingebaut wurde weil sonst die Performance der Engine für damalige Rechner eingegangen wäre?

  13. Dummes Gefasel war das 🙂

    1. Wenn es Peformanceprobleme gegeben hätte, warum ist die Framerate denn nicht eingebrochen, wenn man die Taschenlampe verwendet hat? Es spielt ja keine Rolle, ob das Teil per Tastendruck einen Minute lang leuchten lasse oder ob es permantent an der Waffe leuchtet. Entweder gibt es Perfomenceproblem oder es gibt keine.

    2. Die erste Version des DuctTape-Mods ist nicht einmal drei Tage nach dem Release von Doom 3 erschienen. Mir ist nicht bekannt, dass die Leute sich deswegen über Performanceprobleme beschwert haben.

    Nee, die Taschenlampengeschichte war einfach nur einen schlechte Gamedesign-Entscheidung, weil Tim Willits der Meinung war, dass man kurze Horror-Schockmomente als Dauerzustand über ein ganzes Spiel auswalzen kann, welches im Kern seines Wesens allerdings ein Shooter war.

  14. Danke, das kannte ich aber schon. Auch wenn ich mir den heiligen Zorn einiger Herren hier zuziehe, ich will auch mal was neues spielen… nicht immer nur das gleiche aufgewärmte 🙂
    Descent würde meiner Meinung nach eine super Plattform für einen neuen Titel bieten. Daher ist mein Wunsch eher das sich jemand dieses Konzept annimmt und behutsam weiterentwickelt. Es gab mal bei Kickstarter einen Descent-Klon namens „Retrovirus“, aber das war quasi das gleiche nur in bunt…..

  15. Ich habe Wolfram mal angetestet, aber es läuft tierisch schlecht auf meinem Rechner… anscheinend gar nicht optimiert mit den ganzen Spezialeffekten, obwohl die Grafik jetzt auch nicht besonders HD ist… Naja, der gute Wille zählt.

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