Star Wars is doomed

Am Wochenende habe ich mir “Star Trek – Into Darkness” gegeben.

Die Effekte und das Production Design waren wieder eindrucksvoll und Zoe Saldana ist schnuckelig wie immer …

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… aber nach dem der Film zu Ende war, da überkam mich doch kurz der Gedanke mein Eintrittsgeld zurückzufordern. Weil mein Kopf weh tat. Nein, nicht vom doofen 3D (ich bin extra in die 2D-Vorstellung gegangen). Sondern vom doofen Film. Der Film war doof. Dumm. Strunzedumm. Selten blöd. Eine Ansammlung von unlogischem Scheißdreck. Eine Beleidigung für jeden auch nur halbwegs mitdenkenden Hauptschüler.

Ich habe nix grundsätzlich gegen diesen Re-Boot. Ich hatte mich beim ersten ST-Film von Abrams vor vier Jahren köstlich amüsiert. Auf eine gute Art köstlich amüsiert. “Star Trek 2009” war frisch und spritzig und knackig. “Star Trek – Into Darkness” ist hingegen ärgerlich. Weil er den Zuschauer für dumm verkauft. 120 Minuten lang für dumm verkauft und die ganze Zeit arrogant denkt, dass es bestimmt keiner merkt, weil das Publikum ja doof ist.

Es ist daher eine besondere Genugtuung zu hören, dass der Film in den USA als kommerzielle Enttäuschung gilt und nur Dank der internationalen Einspielergebnisse nicht als Flopp endet.

Und jetzt, liebe Star Wars-Fans, jetzt stellt Euch vor, was J.J. Abrams mit Eurem geliebten Franchise anstellen wird …

*muhahahahahahahaha*

62 Kommentare zu „Star Wars is doomed

  1. Der erste neue Star Trek war besser als ich befürchtete. Nun ist mein Vorfreude auf die Fortführung schon getrübt :/

    Ist Tarantino der Einzige in diesem Jahrzehnt, der noch Filme macht die nicht so abgedreht überphilosophisch sind dass ich gar nichts raffe oder so doof, dass man Gehirnlähmung kriegt?

  2. Lass es mich so sagen … wenn Du einen stumpfen, effekte-geladenen, bis auf Hochglanz polierten Actionfilm sehen willst, dann kannst Du Dir die Fortsetzung gut geben. Wenn Du wenigstens etwas intelligente SF sehen willst und nicht nur einen abgeschmackten Rehash aus „The Best From Star Trek“, garniert mit innerer Unlogik, dass die Schwarte nur so kracht … bleib weg! Spar Dir das Geld.

    Übrigens, noch viel schöner ist der Umstand, dass das Spiel zu diesem Film anscheinend ein noch größerer kommerzieller Reinfall zu sein scheint.

  3. Man kann nur hoffen, daß man diesen Star Trek Reboot stillschweigend begräbt. Es war schon abzusehen, daß er so toll erfolgreich wird.

    Irgendwann ist halt der Punkt überschritten, wo man die Intelligenz von einem durchscnittlichen Landei zu sehr beleidigt und das nicht mehr mit Krach Bumm Action kompensieren kann 🙂

  4. Mein Kollege war drin und hat mir ein paar Sachen erzählt. Das hat schon gereicht um mich weeeit davon abzuhalten mir das anzutun. Vom ersten habe ich auch nur die ersten 20 Minuten angekuckt, und habe dann abgeschalten. Ich kann mich an die neuen Gesichter nicht gewöhnen wenn ich ehrlich bin, und auch nicht das Star Trek jetzt jung, Hip und „Nonstop-Action“ bedeuten soll.
    Für mich haben die alten Filme immens vom Charme der Schauspieler und der Atmosphäre gelebt. Und das sehe ich bei den neuen nicht wirklich. Für mich funktioniert der Reboot nicht, aber viele Leute haben den ersten Teil soweit genossen. Daher habe ich mich auch schön davon ferngehalten, wenn mir nach Star Trek ist dann habe ich hier ja meine DVD´s stehen.

    Das Spiel zum Film ist total verbugged mit mieser KI und anscheinend weiß es nicht so Recht was es wirklich sein will. Vielleicht passend zum Film? ^^

    Vielleicht bin ich auch einfach zu „alt“ und unflexibel für solche Reboots. Aber wie gesagt, ich brauche nicht mehr Action bei Star Trek sondern Charakterköpfe und eine abgedrehte Geschichte.

    Apropos für dumm verkaufen, die neue XBox scheint ja auch in die Richtung zu gehen. Was ich da so nebenher lese ist echt ein Kracher. Na ein Glück das ich keine Konsole brauche, wobei es mir echt in den Fingern juckt doch mal so einen Oldtimer aus der Kindheit wieder ins Haus zu schaffen. Aber eigentlich wozu, Emulatoren arbeiten perfekt… selbst auf TFT´s.

  5. Zu Star Trek: Wenn den Verantwortlichen das mal jemand in Ruhe erklärt, dass die Leute von einem Trek Film immer noch Trek erwarten, trotz Reboot, dann dürfen die gerne weitermachen.
    Muss man sehen. Inhaltlich fand ich den Zweiten auch eher… Naja.

    Zu Star Wars: Egal was JJ verbrechen wird, es kann nicht übler werden als Episode 1.
    Aber ich bin vielleicht auch der einzige, der in Star Wars nie einen supertiefen, intelligenten Plot gesucht hat. Für mich war das immer ein klassisches Märchen mit allen Klischees intakt.
    Aber ich mag Märchen, ich bin gestern noch in einem gefahren.

    Wenn sich die Designer bei Wars genauso austoben dürfen wie bei Trek, dann hab ich da nichts gegen. Denn nach Into Darkness habe ich jedem, der es nicht hören will, erklärt, dass die von mir die Erlaubnis haben, den ganzen Tag nackt umherzulaufen und auf sich selbst zu masturbieren.

  6. Ani, das Schlimme an Into Darkness sind nicht die „jungen“ Gesichter. Die Schauspieler machen ihre Arbeit und Zachary Quinto LEBT Spock. Das ist schon in Ordnung. Das Schlimme an Into Darkness ist die erschreckende Einfallslosigkeit der Story und Logiklöcher von fast schon galaktischen Ausmaßen. Anstatt die Gelegenheit zu nutzen, um in diesem Alternate Universe auch mal NEUE Geschichten zu erzählen, damit die Crew ihr eigenes „Ding“ aufbauen kann, wird einfach das sattsam bekannte Material so lange durch den Fleischwolf gedreht, bis man sich nur noch fremdschämend abwenden kann. Stell Dir vor, man nimmt die bekanntesten Plotelemente und Charaktere aus den ClassicGeneration-Kinofilmen und verwurstet sie ohne Scham und Anstand, weil man entweder zu faul oder zu unfähig ist sich etwas Eigenständiges auszudenken. Irgendwann denkt man sich nur noch: „Sach ma, wollen die mich damit jetzt verarschen? WTF?“

  7. Ich erwarte von J.J. Abrams schon seit Jahren nicht weniger als die allergrößte Scheiße. Manchmal werde ich noch positiv überrascht – zum Beispiel (in Maßen) bei Star Trek -, aber niemals negativ. Dass er Star Wars in seine Kackefinger gekriegt hat, ist ein Albtraum. Andererseits ist SW für mich schon seit Episode 1 tot. Alles unterhaltsame Filme, aber keine wirklich guten und erträglich auch nur dann, wenn man es schafft den Würgereiz zu unterdrücken, der einem angesichts des widerwärtigen Schauspiels von Hayden Christensen in die Kehle steigt.
    Von meinen letzten Kinobesuchen, von Skyfall und Django abgesehen, war ich eh maßlos enttäuscht. Der Hobbit war schon überraschend schlimm geschrieben und produziert.
    Ich schweife ab. Und empfehle mich. :>

    PS: Dass der Titel „Into Darkness“ und die Besetzung von Cumberbatch viel verspricht, aber nichts davon hält, hab ich schon an anderer Stelle gelesen und schenke mir den Besuch des lokalen Filmpalasts.

  8. @ Sir Richfield
    Nein, bist du nicht. Star Wars ist auch für mich ein modernes Märchen, was auch viel von seinem kitschigen Charme lebt. Die neuen drei Teile haben sich viel zu ernst genommen, und diese furchtbar unglaubwürdige Liebesgeschichte löst jedesmal aufs neue Brechreiz in mir aus. Ich bin auch eher der Ansicht viel schlimmer als Lukas kann Abrams nicht werden.

  9. Richfield, ich erwarte von SW-Filmen spassiges Popcorn-Kino und nicht LeuteVerarschen für Anfänger. Es gibt für mich nur eine logische Erklärung für Into Darkness. JJ Abrams hatte keine Lust mehr, musste den Firm vertraglich gebunden aber noch fertigstellen. „Into Darkness“ ist das Äquivalent von „Am letzten Arbeitstag scheiße ich dem Boss auf den Tisch!“. Wäre Effekte und die Production Designer nicht, Into Darkness wäre Arbeitsverweigerung.

  10. @ Harzzach
    Ich weiß, wie gesagt der Kollege war im Film und hat mir den Plot erzählt. Ich kann mir sehr gut vorstellen wie schwach die Story bei dem Film ist, auch wenn ich den Film wie gesagt nicht selbst gesehen habe. Und ja, ich gebe zu das mit den Schauspielern ist 100% subjektiv und wahrscheinlich unfair ohne Ende, aber bei mir zieht es halt einfach nicht.

  11. Inhaltlich richtig.
    Geistig habe ich auch abgeschaltet, als sich der Big Bad als Khan outete, weil… Das einfach DÄMLICH ist. Es spricht nicht für mich, dass ich Khan nur aus ST 2 kenne und deshalb die Historie nicht nachvollziehen kann, die zu WoK geführt hat.
    Aber das moderne Publikum kann das ja NOCH weniger. Denen sagt Khan nix, nano, nothing, null. Dieser Khan lebt aber davon, dass man ihn kennt, sonst bringt das nix. Von alleine hat er sich nicht als brauchbaren „Bösewicht“ dargestellt, da reicht es nicht, ein paar Klingonen umzubringorn.
    Mein Zynismus ist dann kurz noch mal für die „Concussive Maintenance“ aufgewacht, die Kirk im Warpkern…
    Wurscht, wie Herr Lott sagt.
    Einer soll ja wohl noch kommen, dann gucken wir mal, ob aus Star Trek eine Transformers Franchise wird.
    Bei der Angst in Hollywood, Geld in intelligente Produkte zu stecken, habe ich Zweifel.

    Hmm, ich weiß nicht – Leute verarschen für Anfänger ist halt immer noch besser als Leute verarschen für Fortgeschrittene, vulgo Episode 1. 😉
    (Nicht dass die anderen Teile intelligenter gewesen wären… Aber da krachte gefühlt mehr…)

  12. The Hobbit? Hahahahaha, The Hobbit! *prust*

    Das beste an diesem Film waren die ersten fünf Minuten, als Smaug in Erebor eingefallen ist. WOW! dachte ich mir da noch, WOW! EPISCH!! Dann aber erwischt man sich, dass man beginnt entnervt mit den Fingern auf der Kinosesselarmlehne zu tippen. Und da soll sich jetzt noch über zwei weitere Filme ausdehnen? Weia …

    Skyfall? Auch hier … anstatt dass dieser Bond neue, eigene Wege gehen darf, wird ihm das ganze Franchise wie ein Klotz ans Bein gebunden. So sehr, dass da nicht Daniel Craig „seinen“ James Bond spielen darf, sondern Daniel Craig gezwungen wird auf Dr. Who zu machen, wo es allerdings normal ist, dass der gute Mann alle paar Jahre mit neuem Gesicht herumläuft und Continuity somit LOGISCH ist. Wenn aber ein Daniel Craig so tun soll, als ob er angesichts diverser Items früherer Bonds vor lauter Erinnerung fast rührselig sein soll … damals, als wir Bösewichter noch mit Handarbeit und in leicht rotstichigem Technicolor erledigt haben … nä! Quatsch!

  13. Huh?
    Der erste war doch schon strunzdumm. Muss jetzt nicht alle Plotholes aufzählen, die kann man nachlesen. Das der zweite besser wird, habe ich nicht wirklich erwartet. Als halbwegs passable Action-Filme gehen diese Dinger durch, aber das wars auch schon.
    Soll das im Klartext heissen, der zweite Film ist noch blöder?

    Ohje ohje…

    Star Wars ist für mich seit den grottigen Prequels tot. Ich glaube nicht, dass die neuen Filme grossartig besser werden. Naja, zumindest ist Georgie nicht mehr am Drücker, sonst würde der Haufen Mist immer grösser werden, bis er kein Geld mehr rausdrücken kann.

    Actually..dieser Fakt sollte eigentlich hoffen lassen…kann SW 7 schlechter werden, als die Prequels? Eigentlich nur schwer möglich…

  14. Zumindest zeigt Abrams schon die gleiche Gedankenlosigkeit beim Verwursten des Vorlagenmaterials, wie das Lucas zum Schluß getan hat. Respektlosigkeit ist hingegen gut. Respektlosigkeit ist notwendig, um einen guten neuen Film zu machen und sich nicht von x Jahrzehnten Franchise-Historie erdrücken zu lassen.

    Aber Gedankenlosigkeit, gepaart mit kreativer Faulheit, das ist tödlich!

  15. Ah, doch, da geht noch was, Brakiri.
    Wenn man denen nämlich auch die komplette Franchise ans Bein nagelt und die auf Gedeih und Verderb an den ersten sechs Teilen kleben.
    Gerade Star Wars bietet sich doch wie keine zweite Franchise an, endlich mal die Vanilla Filme zu verlassen und ins Expanded Universe zu tauchen.
    In dieser Beziehung ist das SW Universum weit größer als das ST Universum, das sich ja meist nur um die jeweilige Crew dreht.

    Die einzige „Verbeugung“ an EP4-6, die ich sehen wollen würde, die JJ instantly redeemen würde, no questions asked (Keine englischen Videos nebenbei gucken, Sir) wäre:
    Mark Hamil als Sith Lord „Darth Jocus“.

  16. Ach den ersten des Reboots fand ich schon geradezu genial. Es ist ja nicht so, daß die Uraltserie nun das höchste der Genialität war, und der erste reboot-Teil war einfach eine lustige Klassenfahrt mit lauter Verbeugungen vor der alten Serie und meinen Kindheitserinnerungen aus der Erstausstrahlungszeit. Wen interesiert(e) da die Geschichte, ist ja nun wahrlich keine hohe Kunst sondern eben Startrek. In sofern erwarte ich vom zweiten Teil nun nicht sooo viel, weil der lustige Klassentreffeneffekt ja schon abgehandelt wurde und traditionell sowieso jeder zweite Startrek Kinofilm Mist zu sein hat. Also Popcorn kaufen, die Verklärungsbrille der alten Serie gegenüber in eine Verklärungsbrille für den neuen Film austauschen und durch. Und dann warten auf den dritten Teil, der müsste ja dann wieder besser werden.

  17. Nett, daß Du in die 2D-Vorstellung gehen konntest, hier gibt es nämlich keine. Und O-Ton sowieso schon nicht. Also entweder zum zweistelligen Premiumpreis overdubbed glotzen mit Leih-Shutterbrille oder gar nicht.

    Kino ist tot für mich — bin mittlerweile vom Internet zu verwöhnt. Goodbye Hollywood!

  18. @Sir Richfield

    Da stimme ich zu. Das Expanded Universe zu verfilmen wäre eine schöne Sache.
    Ich habe nur Bedenken, dass sich hier Respektlosigkeit mit Gedankenlosigkeit paart und daraus ein Monster wird. Bei JJ habe ich immer das Gefühl, dass es sich hier um einen Handwerker handelt. Einer, dem Filme machen keinen grossen Spass macht, sondern einer der es halt macht, um Geld zu verdienen. Grade ST/SW haben eigentlich besseres verdient. Viele sagen immer, man kann nix fordern, und man soll froh sein, dass was Neues kommt, aber muss man das? Wenn das was man bekommt einfach nur holer Action-Blödsinn ist, der die Intelligenz von Fünftklässlern beleidigt, dann hat man einfach nur Potential verschenkt. Ist doch kein Wunder, dass dies Leuten weh tut, für die SW&ST mehr ist, als nur bequeme Unterhaltung.

    Man muss nicht dem canon verhaftet sein, man muss auch nicht unbedingt hochphilosophische Fragen in den Filmen stellen, aber es sollte zumindest ein ähnlicher Flair, ein ähnliches Feeling aufkommen.

    Wenn ich einen ST oder SW-Film gucke, und ich bei der Story den Kopf schüttelt, die Kulissen wie Applestory und Brauerei aussieht, und ansonsten nur dumpfe Action herrscht, dann ergibt das halt nichtmal mehr das ST/SW-Feeling, und dann ist es kein Bestandteil des Franchises..zumindest für meinen Geschmack.

    Macht gute Filme, auch wenn man mit Traditionen/Canon bricht, dann sage ich nix, aber Action-Blödsinn ala Michael Bay, haben wir einfach genug, dafür muss man nicht auch noch ST/SW verschrotten.

    Ich habe als P&P-Spieler/Spielleiter viel Spass an SW gehabt, seit den Prequels hat das merklich nachgelassen, einfach weil der Flair und die Charaktere so starken Schaden genommen haben, da noch was ernst zu nehmen.

    Wer TIE-Fighter kennt, weiss, was es für eine „Ehre“ war, als Lord Vader einen persönlich für seine Staffel angefordert hat. Nun ist Vader nur ein blödes, verblendetes Kind, was ohne wirklichen Grund seine Frau gekillt hat, und trotz Verrats und falschen Versprechungen dem Imperator gehorcht.

  19. Ich bin richtig dankbar dafür, dass ich bestimmte Filme noch in 2D sehen kann. Nix gegen 3D im Prinzip, aber Shutter macht Shatter mit meinem Brain. Ich bin nicht kompatibel mit dieser Projektionstechnik. Nach spätestens einer Stunde ist Schluß und ich muss das Kino verlassen.

  20. Hab den Film nie gesehn, trotzdem erinnern mich die Kommentare hier irgendwie an Prometheus… da kam ich mir auch sehr verarscht vor nachdem ich ja alien gut kenne…

  21. der erste reboot-Teil war einfach eine lustige Klassenfahrt

    Also den ersten Teil fand ich auch schon eher …. wie eine unterdurchschnittliche Enterprise-Folge. Hat man der Vollständigkeit halber mal gesehen, war jetzt aber nichts Weltbewegendes.

    Da krame ich lieber Star Trek IV zum drölften mal raus und habe einen Abend lang beste Unterhaltung. Oder mache wieder mal einen Deep-Space-Nine-Marathon (und verstehe weiterhin nicht, warum es davon nie eine Kino-Adaption gab).

  22. Ja, das ist ein guter Vergleich, danke! In beiden Filmen meint die Story besonders schlau zu sein und merkt doch nicht, wie selten dämlich sie die ganze Zeit über daherkommt.

  23. @Anonym
    Ja, an Prometheus musste ich auch denken, als ich Harzzachs Post über „Into Darkness“ gelesen habe. Man bekommt den Eindruck, dass es langsam ein Ding der Unmöglichkeit wird, dass in Hollywood mal ein gescheites Drehbuch für einen Science Fiction geschrieben wird. Vermutlich liegt es an den Studios selbst, die zu ihren Franchises die Production-Crews einfach wild zusammencasten. Entscheidungen über Sequels/Prequels/Reboots werden vermutlich sowieso von den Vorständen allein aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen getroffen, und dann stellt man erst anschliessend fest: „Achja, eine Geschichte bräuchten wir ja eigentlich auch noch…“

    Was mich allerdings gegenwärtig noch besonders annervt, ist der derivative Charakter der zur Zeit selbst vermeintlich neuer IP innewohnt. Ein „Oblivion“ kupfert fröhlich Konzepte von „Moon“ ab, ohne diese Motive selbst sinnvoll ergänzen zu können. Auch das viel gelobte „Looper“ von Rian Johnson fühlte sich an wie seelenlose Sammlung bekannter Ideen, bei denen Innovation nur in Bereichen auftaucht, die mit der Geschichte direkt nichts zu tun haben. Vielleicht bringt ja Blomkamps „Elysium“ demnächst weniger Spektakel und dafür konzeptionell frischen Wind…

  24. Nix gegen 3D im Prinzip, aber Shutter macht Shatter mit meinem Brain.

    Ich hab nur was gegen umgerechnetes Fake-3D ohne 2D-Alternative. ST12 ist kein echter 3D-Film.

    Shutterbrillen sind aus Kinobetreibersicht besser: Wenn der 3D-Hype wieder vorbei ist, kann man die Dinger abschreiben und wegwerfen und hat sich keine teuren Silberleinwände hingehängt, die dann überflüssig sind.

  25. Nunja Looper hat mir recht gut gefallen, natürlich is es mittlerweile so das sich viel anfühlt wie altbekanntes, ist aber auch nicht einfach neue Geschichten zu erfinden, eigentlich wurde ja alles schonmal irgendwie, irgendwann irgendwo erzählt.

    Aber grundsätzlich is es so wie Pratchett sagte, es geht nicht unbedingt darum neue Geschichten zu erfinden, den die Geschichten waren schon immer da. Wenn das Konzept passt kann man auch Geschichten neu erzählen aber sie müssn halt etwas eigenständiges an sich haben.

    Was mich an Prometheus so gestört hat war prinzipiell, das man Settings aus Alien genommen hat. Hab mir das irgendwie so vorgestellt als hättn sie ein Prequel gemacht, dann sind sie draufgekommen das niemand ein Prequel will (lt. Umfragen?) Leider war der Film da schon fast fertig, Gut bauen wir irgendwas um das niemand ähnlichkeiten erkennt?
    Keine Ahnung der Film is weder Fisch noch Fleisch, Gemüse auch nicht. Entweder sie hättn n anständiges Prequel gemacht mit den gleichn Aliens, Eiern usw… nicht so komischn Töpfen und andern seltsamen Wesen…
    Oder sie hättn den Film nicht so verdammt Alien ähnlich gemacht… wirkt für mich irgendwie wie ein China – Klon von nem iPhone…

  26. Na was habt ihr erwartet? Das ist Hollywood! Filme mit guter Story geschweige denn Anspruch sind da nicht gefragt! Da wird täglich der gleiche Mist produziert und als neue Sensation verkauft. Darum geht es und das schon seit langem. Filme mit anspruchsvoller Handlung verkaufen sich nicht gut. Schwachsinnige Filme mit viel Action verkaufen sich meistens besser wenn man noch ein bisschen Geld ins Marketing steckt. Deswegen ist Shutter Island gefloppt und Inception nicht. Deswegen ist Transfomers so erfolgreich und Fight Club nicht. Das ist einfach nur eine Maschinerie in die man lustlos irgendwelche Ideen kippt und bei der man am Ende immer die gleiche Scheisse erhält nur in einer anderen Farbe. Es ist bewusst eine Quantität statt Qualität Strategie, denn die hat sich finanziell sehr bewährt und als Kinobesucher hat man sowieso keine Auswahl, da man mit dem Schrott geradezu bombardiert wird. Und ist man drauf reingefallen und kommt aus einer dieser Schrottfilme wieder raus kriegt man ja sein Geld nicht wieder, auch wenn der Film schlecht war.
    Aus ähnlichen Gründen gibt es auch immer weniger gute Schauspieler und stattdessen einfach nur hübsche Menschen im Kino zu sehen. Gute Schauspielkunst verkauft sich nicht gut. Gutes Aussehen schon.

  27. @ Rollenprinz
    Lustigerweise wird genau das im Audiokommentar vom Regisseur Nicholas Meyer bei „Zorn des Khans“ thematisiert. Übrigens wer die DVD bzw. Blueray noch nicht von Star Trek II: Zorn des Khans hat sollte sich das nicht entgehen lassen. Der Film ist spitze, und der Audiokommentar ist das Geld auch nochmal wert. Es ist echt unterhaltsam wie Meyer über die anspruchlose Medienlandschaft herzieht, und traurigerweise hat er auch noch Recht….

  28. Manchmal kann ich mir hier nur an den Kopf fassen, wenn ich die Kommentare lese…
    Da lassen sich Menschen über einen Film aus, den sie noch gar nicht gesehen haben. Aber weil irgendwer sagt, daß der Film doof ist muß er das dann ja wohl auch sein. Wie wäre es erst den Film zu sehen und dann zu meckern? Zu kompliziert was? Dann lieber zusammen mit den anderen Fröschen rumquaken.
    Der Film selbst ist pures Blockbusterkino. Gute Unterhaltung (ja, wirklich!) und mehr nicht. Logiklöcher gibt es und darüber kann man sich aufregen oder es sein lassen. Aber Herrschaften, hat hier jemand ernsthaft erwartet das es bei einem solchen Film um ein fein gesponnes Kammerdrama mit klarer Erläuterung der Motive aller Charaktere geht? Der Sinn ist nichts weiter als 2 Stunden lang bespaßt zu werden. Und das funktioniert ganz hervorragend.
    Und was auch immer Abrams aus Star Wars macht: Es kann niemals, wirklich niemals, so unfassbar dämlich werden wie die Dialoge aus Episode 1-3. Oder wie Jar-Jar Binks. Oder wie hundert andere Kleinigkeiten aus den drei Machwerken.

  29. @ Jadawin
    da getroffene Hunde ja bekanntlich bellen denke ich der Vorwurf ging an mich. Und ganz klar nein, ich muss den Film nicht gesehen haben um zu wissen das ich ihn nicht mag. Die Gründe deswegen habe ich in meinen Posts geschrieben, und im zweiten Teil hat sich davon nichts geändert. Wenn ich einmal in Mist fasse muss ich das nicht ein zweitesmal tun nur weil diese nicht von gestern- sondern von heute ist. Es ist der gleiche Hund, es ist der gleiche Haufen und es ist sicherlich das gleiche unangenehme Gefühl dabei. Sicherlich besteht immer ein geringer Prozentsatz das ich anders auf den Film reagieren würde, und das er mir unter Umständen besser gefallen könnte. Aber ich sehe nicht ein denen das Geld in den Rachen zu werfen um diese geringe Chance auf die Probe zu stellen.

    Wenn dir der Film gefallen hat ist das das doch ok. Wenn deine Freude damit hattest auf diesem Level bespaßt zu werden dann alle Macht mir dir. Wenn aber andere Leute sich mehr aus einem Star Trek Film erhoffen dann sollte man das auch respektieren. Vor allem da es sich hier um ein Franchise handelt das zig jahrzehnte auf dem Buckel hat, und daher ein weites Spektrum an Fans besitzt. Und ja, es gab schon Star Trek Filme welche sich mehr auf die Charaktere konzentriert haben als auf puren Unterhaltungswert. Star Trek II wäre so ein Beispiel.

  30. @Jadawin: Nix gegen einen hohlen Actionfilm, wirklich nicht. Ich muss auch bei Star Trek nicht Jim Jarmusch in Space haben. Aber wenn mich ein Film so offen ins Gesicht auslacht, weil er vollständig auf innere Logik scheisst und so erbärmlich einfallslos daherkommt wie Into Darkness, dann werde ich ärgerlich. Vor allem, wenn der Rest des Filmes mit dem unglaublichen Aufwand von 190 (!!!) Millionen Dollar produziert wurde.

    Derzeitiges Einspielergebnis: Insgesamt „nur“ 172 Millionen Dollar, weil anscheinend die Umsätze nach der ersten Releasewoche stark eingebrochen sind.

    Wirklich, so einem Film wünsche ich von ganzem Herzen den Flop an den Hals!

  31. Den aktuellen ST-Film habe ich noch nicht gesehen, den ersten fand ich allerdings klasse. Man hat die Crew trotz neuer Schauspieler wiedererkannt.

    Das Gezeter über Logiklücken kann ich nicht ganz nachvollziehen. Seit ein paar Monaten läuft auf (ich glaube) ZDF neo die alte Originalserie und die sind so was von schlecht, kaum zu glauben. Unfassbar, dass so ein Schwachsinn zum Kult werden konnte. Völlig hirnrissige Storys, miese Schauspieler, Logikfehler ohne Ende und selbst für damalige Verhältnisse grottige Technik.

    Selbst die alten Filme waren von der Story her teilweise auch nur peinlich. Beispiel: Voyage Home (IV). Seit dem beobachte ich meinen Brotbackautomaten ganz genau, damit er nicht weitere Haushaltsgeräte assimiliert und zu einer Planeten vernichtenden Superwaffe mutiert, die mit Walen reden will. 😀
    Insofern passt der aktuelle Film scheinbar doch ganz gut zur Serie. 😉

    Prometheus hat mich hingegen auch schwer verärgert und ich bin stinkesauer aus dem Kino gelatscht. 😉

    Die neuen Star Wars Filme gefallen mir mäßig. Wobei der zweite neue Teil der erste war, den ich (beim zweiten Mal ansehen) vorzeitig abgebrochen habe. So ein langweiliger Sch***! „Ich liebe Dich!“ „Wir dürfen nicht.“ „Ich liebe Dich aber.“ „Wir dürfen aber nicht.“… ARGH! Da gefällt mir Clone Wars noch zig Mal besser.

  32. Ich war gestern drin – übrigens auch 2D statt 3d (aber ich hätte auch nichts gegen 3d)

    Was soll ich sagen: ich habe mich auch prima unterhalten gefühlt.

    Kirk im Warpkern fand ich eine nette Anspielung, die freundschaftliche Entwickung zwischen Kirk und Spock (der in der Tat wirklich genial besetzt ist!) wurde für einen „Actionfilm“ ziemlich gut entwickelt.
    Wirkliche Szenen, die mich vor den Kopf gestoßen haben gab es nicht (Im Unterschied zum 1. Teil mit dieser unsäglichen „Fallschirmzielsprung Szene“ – die im jetzigen Teil übrigens besser gelöst ist.)

    Das einzige, was mir nicht so gepasst hat, ist, dass Kirk viel zu heisspornig draufgängerisch daherkommt (Eingangsszene, die aber auch fuer die Charakterentwicklung – Freundschaft – wichtig ist.) Das legt sich aber dann im Film etwas.

    Harzzach, da kann ich dich wirklich nicht verstehen. Zumal du -ganz ungewöhnlich- nur böses schreibst, ohne beispielhaft anzuführen, was dich genau gestört hat.
    Vielleicht wolltest du nicht spoilern, aber wenn du was von arbeitsverweigerung schreibst, dann kannst du das ruhig beispielhaft begründen. Fühl dich ermutigt, da noch was genaueres ala „so hat ers gemacht aber so hätt ichs erwartet“ in den Kommentaren hinzuzufügen! 🙂

    Ich mag es übrigens auch nicht, wenn Leute sich einem rant anschliessen, ohne den FIlm gesehen zu haben. Maximal: „ok, dann wird er mir wohl nicht gefallen“

    Zu den StarWars Prequels gibt es epische Mr. Plinkett (RedLetterMedia) Reviews – wer die nicht gesehen hat, sollte das UNBEDINGT nachholen. Die sind jede Minute wert, man kommt aus dem Grinsen nichtmehr raus und sie sprechen genau die Schwachstellen der Filme an.

    Gruß
    Enrico.

  33. Ich wollte nicht zu sehr spoilern. Zudem, ich kann natürlich nur für mich sprechen. Und mich hat der Film schon am Anfang auf dem falschen Fuß erwischt. Eine submarine Enterprise, einfach so, ohne dass davor oder danach auch nur angedeutet wurde, warum Sternenschiffe plötzlich auch Uboote sein können. Das Hin und Her, warum man nicht im Vulkanbereich beamen kann und dann wieder doch. Das mit der Brechstange konstruierte Auftauchen von Khan. Die lächerliche Reaktor-Szene, weil man einfach nur Wrath of Khan kopiert hat, anstatt sich etwas neues auszudenken. Und so weiter, und so fort … ein ständig atemloses Hopplahopp ohne Sinn und Verstand. Nicht nur hin und wieder Plotholes, sondern ein Film, der KONSEQUENT auf jegliche innere Logik scheisst. Ein dummes Effektefeuerwerk. Und ja, ähnlich ärgerlich wie bei Prometheus, wo man vor lauter Symbolik und „Andeutung“ ebenfalls auf innere Logik scheisst und ohne Sinn und Verstand einfach nur irgendwelche zusammenhanglose Szenen abfilmt. Oder es existiert irgendwo noch der „echte“ Directors Cut, der die Szenen nachliefert, die das Geschehen in einen sinnvoll interpretierbaren Kontext bringen. Ich verlange keine Erklärung vom Fließband. Aber ich darf eine innere Logik erwarten. Wenn dies nicht vorhanden ist, ist das halt ein dumpfer, hohlbirniger Film für besoffene Videoabende.

    Wie gesagt, wer nur einen hohlfrittigen Actionfilm sehen will, der kommt auf seine Kosten, weil Effekte und Production Design entsprechende Schauwerte bieten. Und Arbeitsverweigerung ist für mich das komplette Desinteresse, welches Abrams in Punkto Story hinlegt. Anstatt neue Wege zu beschreiten, wird einfach nur Wrath of Khan schlecht und verworren kopiert. Auf einer Serviette beim Mittagsessen hingeschludert. Bähhh!

  34. Mir haben bisher fast alle Star Trek-Filme nicht gefallen. Logiklöcher hatten die alten Filme auch. Zugegebenermaßen nicht ganz so große und klaffende Löcher wie der erste Reboot-Film.

    Wenn jemand noch einmal eine neue Serie starten würde und sie so in den Sand setzen würde, dann würde ich mich aufregen.

    Im Falle von Star Wars interessiere ich mich mehr für das Universum hinter den Filmen als für die großen Filme selbst. Das EU von Star Wars ist gewaltig und ich bezweifele, dass Abrams durch einen Film, egal welchen Aspekt von SW dieser zum Thema haben wird, daran großen Schaden anrichten kann.

    Und oh ja, die Reviews von RedLetterMedia kann ich ebenfalls empfehlen. Der hat auch Videos für einige Star Trek-Filme.

  35. Ja – war schon ziemlich schrottig. Außerdem ist die Enterprise jetzt wieder nicht in die Weiten des Alls aufgebrochen… Und die Klingonen – was hat JJ nur aus den Klingonen gemacht? Der ganze Part war sowieso für’n Hugo. Auch der Beginn und dazwischen auch so einiges. Sehr schade!

    Ich hoffe ja nur, dass für den nächsten Teil ein neuer Regisseur am Stuhl sitzt und es sich um eine vollkommen neue Geschichte handelt. Aber scheinbar ist das weit zuviel verlangt. Sehr schade. Also weiter TNG, DS9 etc. schauen…

    Ich frage mich ja, wer ein geeigneter Regisseur für Star Trek sein könnte. David Fincher vielleicht. Oder gar Aronofsky? Why not!

  36. NNNNOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO!!!!!!!!!

  37. Das beste an dem Film? Cumberbatch, wenn man die Originalversion geschaut hat.
    Dieser Film…so wrong on so many levels!

    In einer Review wurde gefragt: Warum genau war Cumberbatch der Böse?

    Er wurde aufgetaut, erpresst und von den männlichen weisen Weißen der Sternenflotte als Waffe missbraucht und ohne Verhandlung wieder eingefroren (Er wurde von Kirk nicht getötet, weil der einzige Europäer ihn davon abhielt).

    Eigentlich ist dieser Film total pro-Terrorismus und veranschaulicht das gut.

  38. Bah, was wollt ihr eigentlich.

    Der Film hat alles, was ein Star Trek- Film haben muss:
    steife Typen in albernen Uniformen,
    Prügeleien,
    spitze Ohren,
    Wundermedizin,
    Aus-der-dicksten-Scheisse-mittels-Beamen-gerettet-werden, und, ja,
    die Enterprise muss zu mindestens fünfundvierzig Prozent zerstört werden (Abwurf des Warpkerns optional).

    DAS macht einen Star Trek- Film aus.
    Und kommt mir nicht mit Handlung !
    HANDLUNG !
    Wenn ihr HANDLUNG wollt, geht raus aus dem Kino und lernt Lesen !

    Pffft…Amateure 🙂

  39. Mir hat der erste Teil des Reboots eigentlich auch ganz gut gefallen, wobei ich nie ein Fan der alten Star Trek Serie war und meine Erwartungen auch nicht sonderlich hochgesteckt waren.
    Das ist jetzt beim 2 Teil etwas anders und er hat es schwerer meinen Anforderungen für einen passablen bis guten Film zu genügen.
    Werde ihn mir wohl zu gegebener Zeit mal ausleihen, denn sonderlich scharf auf das ganze Actiongebolze mit mauer Handlung bin ich nun nicht gerade. Mehr als nen Euro Fuffzig ist mir der Bums dann auch nicht wert.

  40. Ganz OT, da tut jemanden gewaltig den Hintern weh: https://www.youtube.com/watch?v=9ekOtn7L1N0

    Und nein, die PS4 wird auch nicht viel anders sein. Sony kennt man ja, das sie irgendwann mal ungewollte Features entfernen oder hinzufügen, ich rechne fix damit, daß da eine ähnliche Anti-Gebrauchtmarktfunktionalität mit einem Systemupdate kommen wird.

  41. Ganz ehrlich … selbst schuld, der erste Teil dieses unlogischen SiFi Mist mit StarTrek Lizenz war schon so schlecht das ich ihn mir nicht bis zu ende angesehen habe, für den zweiten würde ich nicht mal die Lebenszeit verschwenden in mir in nem Stream zu geben.

    Hoffentlich lernen sie und machen in ein paar Jahren ein Film der mehr mit StarTrek gemeinsam hat als die Lizenz.

  42. Nachtrag:
    Was meinst du mit StarWars?
    Ich dachte die Trilogie wäre abgeschlossen?

  43. Ebenfalls ganz OT: Wenn ich ehrlich bin, mir geht es am Allerwertesten vorbei, was die Big Three im Konsolenbereich so machen. Abgesehen davon, dass ich nicht einmal die Zeit habe, um alle interessanten Spiele für nur EINE EINZIGE Plattform zu zocken …

    Das einzig interessante ist nur folgendes: Leute, die sich sonst niemals für das Thema DRM interessiert haben, weil sie einfach nur das getan haben …

    – Spiel kaufen
    – Spiel in Konsole schieben
    – spielen
    – Spiel an Kumpel ausleihen

    … die werden jetzt ihre schlechten Erfahrungen machen. Es wird zwar etwas dauern, aber DRM-Freiheit wird eines Tages auch in diesem Bereich ein wichtiger Punkt sein.

  44. Also Into Darkness soll unlogischer sein als der letzte Star Trek.
    Alles klar, das habe ich so noch von keinem im Netz gelesen.

    Ich finde sie zwar beide unlogisch, aber nicht so sehr, dass mir die Dinge ohne Nachdenken während des Films ins Gesicht springen.

    Dazu bekomme ich oft „Unlogik“ über die beiden Filme zu hören, die sich mit ein wenig Erklärungswillen ganz logisch erklären lassen.

    Zuletzt: Ich bin bei Kritiken mittlerweile vorsichtig, bevor ich nicht weiss, welche Definition von „Logikloch“ der entsprechende Autor überhaupt besitzt. Denn erschreckenderweise stellen sich manche Leute etwas völlig anderes darunter vor als ich.

    Mich hat der zweite auch enttäuscht. Aber nur deshalb, weil sie es offiziell aufgegeben haben, etwas FRISCHES und NEUES weiterführen. Jetzt wird nur noch altes, verbrauchtes, kopiert und rekapituliert. Wer will schon Szenen aus Star Trek 2 nachgespielt sehen. Das ist doch schwachsinnig und langweilig.

  45. Ich saß schon beim Vorgänger im Kino und dachte nur „wtf… Wtf… WTF?!?!“ und habe nahezu jede Sekunde gehasst. Zugegeben, ich bin Trekie seit ich 6 Jahre alt bin, was aber nicht heisst, dass ich eine fundamentale Abneigung gegen Neuerungen hätte, ganz im Gegenteil.

    Aber was Abrams da verbrochen hat, sich dabei rühmend nie in seinem Leben auch nur eine Folge Star Trek gesehen zu haben, fand ich schon damals grausam. Ein ganzes Universum eingestampft zu gunsten billiger Gags und blöder Effekthascherei, das tat schon weh.

    Es kann ja sein, dass die Reihe modernisiert gehörte, aber MUSS man heutzutage alles und jedes rebooten? MUSS Spock auf einmal knutschend in der Ecke stehen? MUSS man einen der Grundpfeiler des ST-Universums, die Vulkanier, mal eben ausrotten?

    Star Trek bot ein riesiges Universum und war dazu noch nicht einmal auf ein bestimmtes Jahrhundert festgelegt. Wenn es denn unbedingt etwas Neues sein musste, hätte man hier einen riesigen Sandkasten zum austoben gehabt. Aber nein, Herr Abrams braucht ja mal wieder seinen Mindfuck.

    Nennt mich kleinlich, aber mir tut das weh. Um so mehr, wenn man dann doch nur alte Szenen aus alten Filmen klaut, da hätte man auch gleich die ganze Rebooterei sein lassen können.

    Seltsamerweise wird Star Wars nicht rebootet, obwohl hier meiner Meinung nach ein wenig frischer Wind weitaus nötiger wäre. Ehrlich, ich kann das blöde Gehupe der blöden Wookies nicht mehr hören, genausowenig wie Yodas Sprachfehler. Ich kann keine Stormtrooper mehr sehen, mir gehen die entweder dogmatisch guten oder hemmungslos boshaften Klischeejedi auf den Keks. Aber anscheinend wird DAS der Masse nicht langweilig und braucht keinen Reboot.

    Leb wohl, Star Trek! Die letzten 32 Jahre waren großartig, aber ich kann einfach nicht zuschauen, wie man ein weiteres belangloses Spektakel aus dir macht. 😦

  46. als ich den trailer des vorherigen films sah, mit zwei heroisch agierenden lichtschwert-, oder was auch immer, schwingenden helden, hoch über den wolken, auf einer ebene, meilenweit über dem erdboden, da war mir klar; das kommt heraus, wenn sich investitition rentieren muß. alberner action-müll, wo man eh weiß wer gewinnt, wie beim hobbit-dreck von ex-studi-idol jackson.
    ich mag ja action, wenns klar ist unds konzis eine hordentlich` schelle aufs rassistenmaul gibt, (django). aber wenn zwei albern kostümierte, ernsthaft rumhopsen und wieder nur das gut-böse-schema als dünne vorlage für den konflikt herhält, wenn da minutenlang choreografiert wird wie am tanztheater und das alles untermalt mit wagnerianischem pomp, kommt mir die galle hoch.
    apropos jim, da ist mir ein ausflug ins schamanische lieber als dieser üble kullissen-pomp.
    von daher wünsche ich mir sehnlichst, uwe boll mischt den laden dort mal ein wenig auf, in dem sinne,
    küsst die faschisten

  47. Trekkies…eine wundersame Spezies. „Wir haben uns weiterentwickelt“, aber offenbar nicht weit genug um über kleinliches Genörgel erhaben zu sein !
    Leute, das ist Scifi !
    Ohne Sci !
    Fi reicht doch auch völlig !
    Also hört auf zu meckern und beugt euch Zeitgeist und Mainstream !
    Wir sind die Blöd ! Ihr. Könnt. Nicht. Gewinnen !!!

    Mist, jetzt sind die Ausrufungszeichen alle.

    Euer Glück…aber im Ernst, sich über Logik-Lücken in Star Trek zu beklagen, das ist als würde man beanstanden dass der Wolf bei Rotkäppchen kein artgerechtes Verhalten zeigt.
    WTF ?

  48. Es geht hier nicht um unlogisch von unserer Warte aus, sondern um die innere Logik in Bezug auf bestimmte Prämissen. Wenn die Enterprise unter Wasser operieren kann, dann sollte es hierzu eine Erklärung geben. Wenn man keine Bombe in einen Vulkankrater beamen kann, aber lustigerweise mit Ausrüstung bepackte Menschen, dann sollte es hierfür eine Erklärung geben. Und nicht „einfach so“ Dinge passieren lassen.

    Gerade Star Trek war schon immer mehr Science als jede andere SF und auch wenn 99% dieser Wissenschaft wüstes Phantasy-Technobabble ist, so folgte sie meistens einer inneren Logik. Deswegen ist dieser Film nicht nur schlechtes Star Trek, sondern auch schlechte SF. Weil er sich einen Scheiss um die Logik innerhalb seines Bezugsrahmens kümmert.

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