Hold yer horses

Wenn ein Studio bekannt gibt, dass es ein vollwertiges SP-Mechwarrior-Spiel veröffentlichen will, es Mechwarrior 5 nennt, wo man endlich (!) wieder direkt ins Cockpit der Kolosse steigen kann, sollte man normalerweise Erschütterungen in der Macht wahrnehmen, wenn Millionen von Nerds in Verzückung aufschreien.

Normalerweise.

Wenn es sich beim besagten Entwickler jedoch um Piranha Games handelt, verstummen Millionen von Nerds voller Entsetzen, die Begeisterung macht schnöder Ernüchterung Platz. Denn Piranha Games ist verantwortlich für „Mechwarrior Online“, einem Projekt, welches in erster Linie durch Verzögerungen, gebrochene Versprechen, hingehaltene Backer und Gigatonnen von Microtransaktionen und DLC bekannt ist. Dann gab es ja noch „Transverse“, dessen Crowdfunding-Kampagne vorzeitig abgebrochen werden musste, weil man zwar einige Leute dauerhaft und alle Leute für kurze Zeit, aber nicht alle Leute dauerhaft über den Tisch ziehen kann. Alle kritischen Beiträge aus dem Reddit-Thread zu Transverse zu löschen, war dabei auch nicht gerade förderlich.

Dieser Entwickler will nun ein Spiel im Stile der Klassiker Mechwarrior 1 – 3 machen. Ein modernisiertes Mechwarrior Mercenaries. Ok, warum nicht? Der Entwickler soll das gerne tun dürfen und ich habe die Freiheit mir das Teil nach der Veröffentlichung in aller Ruhe anzuschauen und dann zu entscheiden, ob hier Geld den Besitzer wechselt oder eben nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch dieser SP-Titel mit Tonnen von DLC geflutet wird (das Mercenaries-Szenario eignet ja ideal dafür, alle möglichen Mechs und Einheiten-Skins quer über alle Fraktionen des 3. Nachfolgekrieges nach und nach als DLC anzubieten), ist hoch. Ausreden, dass man als unabhängiger Entwickler ja solche Finanzierungsquellen benötigt, lasse ich nicht gelten, wenn ich mir anschaue, was andere unabhängige Entwickler an vergleichbaren Projekten OHNE unsägliche DLC-Schwemme realisieren können. Allen voran CD Projekt, die einfach ein Dutzend kostenlose (!) DLC-Pakete und dann zwei, inhaltlich gerade zu gigantische, vollwertige Addons zum dritten Witcher veröffentlichen.

Aber gut, ich will mal nicht so sein. Sollen die Jungs in Vancouver ersma machen. Wenn das Ergebnis was taugt und man DLC in Form vollwertiger Addons bringt, anstatt als Myriadenschwarm von Mini-Content-Päckchen, bin ich gerne zu einem näheren Blick bereit.

Schaut man sich aber den, an sich ganz passablen, Gameplay-Trailer an …

… was taucht da ab Minute 4:40 auf? Ein „Raven„, der laut Battletech-Lore erst NACH dem 3. Nachfolgekrieg auf den Schlachtfeldern erschien. Und zwar als reiner Support/Scout-Mech und nicht als einzelner Assault-Mech, der mal so eben in eine gegnerische Basis marschiert.

Ist das wichtig? Ja, das ist wichtig. Weil es aufzeigt, dass man bei Piranha Games einen Scheiss auf das Setting gibt und in typischer Manier irgendwas zusammenschraubt.

Von daher erlaube ich mir eine gehörige Portion Skepsis und den Hinweis, dass Harebrained Schemes mit der gewohnten Sorgfalt und Qualität derzeit an BATTLETECH arbeiten. DARAUF kann man sich freuen. Was aber immer Piranha Games zusammenschraubt, sollte erst explizit unter die Lupe genommen werden, bevor der innere Nerd sich entspannt zurücklehnen kann.

18 Kommentare zu „Hold yer horses

  1. Hey Harzzach, jetzt hackst du aber ein wenig zu viel auf PGI umher. Seit sie von IGP weg sind, ist es deutlich besser geworden, und auch die können nicht aus ihrer Haut und müssen sich irgendwie die Brötchen kaufen.

    MWO ist eines der wenigen Spiele, die man eben auch ohne je einen cent zu investieren competetiv mitspielen kann.
    Deine Microtransaktionen und „DLC“ sind im großen und ganzen „MechPacks“ neuer Chassis ggf. mit Hero Varianten (die eine leichte Anpassung der Hardpoints haben).
    Die Mechpacks sind für alle Spieler mit einer gewissen Verzögerung auch so für Ingame Credits, die man durch spielen verdient, zu haben.
    Lediglich die Sondervarianten (Hero Mechs) gibt es nur für „MC“ (Die man sich für RealGeld kaufen kann.)
    Und selbst diese MC gibt es Tonnenweise in verschiedensten Events, so dass ich mittlerweile schon 5 Heros habe, ohne mir dafür einen MC mit Realgeld gekauft zu haben.

    Im Übrigen ist das Spiel auch prima für SeniorGamer geeignet, weil es vergleichsweise langsam abläuft und es viel mehr auf Teamplay ankommt als auf schnelle „Ein Schuss – tot“ Action.

    Sich über einen Raven zu beschweren, der nicht ganz lore Konform in eine gegnerische Basis marschiert, weils der Dramaturgie dient – hey man kanns auch übertreiben 😉
    Bist du bei WOW auch einer, der nie „rennt“ sondern nur geht, weil ständiges rennen eben nicht geht? RolePlay ftw.! ?! 😉

    Battletech von Harebrained habe ich übrigens mit 50$ gebacked. Bin auf die Beta gespannt. Sie arbeiten übrigens mit PGI zusammen, so dass das MechDesign 1:1 übernommen werden konnte.

    Probier MWO mal aus, ist wirklich nett!

    tl;dr: Aus meiner Sicht ist der Rant gegenueber PGI ungerechtfertigt.

    Gruß,
    Eno.

  2. Zu Free2pay-Spielen habe ich meine Haltung hier schon desöfteren dargelegt: Aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen MÜSSEN diese Spiele so entworfen sein, dass sie bei Spielern, die sich nicht im Griff haben, das maximal nur Mögliche aus deren Kreditkarten herausholen. Denn hier geht es ja nicht um Menschheitsbeglückung, sondern um Geld verdienen. Und mit „fairem“ und/oder suchtfreiem F2P verdient der Betreiber kein Geld. F2P ist nix weiter als ein unregulierter, unkontrollierter Geldspielautomat fürs Wohnzimmer. Firmen, die damit Geld verdienen wollen, gehören für mich zum Abschaum der Branche, stehen für mich auf einer Stufe mit Drogendealern und Waffenhändlern, denen es auch vollkommen wurscht ist, was mit ihren Kunden passiert. „Weniger“ schlimm ist hier nur das Äquivalent zum Drogendealer, der gnädigerweise nicht direkt neben der Schule sein Zeugs verkauft.

    Ist das unfair gegenüber PGI? Nicht mein Problem, niemand zwingt sie das F2P-Geschäftsmodell zu verfolgen. Man kann das auch anders aufziehen. Fair und transparent aufziehen, so dass der Spieler VORHER weiß, welche Kosten tatsächlich auf ihn zukommen, wenn er sich einen Account zulegt. Aber Abo-Modell ist ja unsexy, weil man mit F2P die Leute besser abziehen kann …

    Die Sache mit dem Raven ist natürlich kein Dealbreaker, aber typisch für eine gewisse „Laxheit“, die PGI bez. des Source-Materials an den Tag legt.

  3. Dem was Enrico geschrieben hat ist nichts hinzu zu fügen.
    Klar hat PGI irgendwann früher mal Fehler gemacht, aber times are changing.

    Die schnellsten sind sie zwar trotzdem nicht, aber deutlich besser als oben geschrieben.

  4. Auf meinem EA Konto tummeln sich ja kaum Spiele, aber z.Z. hat es mir Titanfall 2 sehr angetan. Für mich der bessere Mechwarrior, da mehr Freiheiten und zugleich etwas Quake-ähnlich, was ich persönlich mag. Zudem möchte ich ganz bewusst dieses Spiel unterstützen, da es einige frische Ideen hat, die ich auch in Zukunft spielen und sehen möchte.

  5. Ja, über Titanfall 2 habe ich viel Positives auch von Leuten wie z.B. Jim Sterling gehört, wo man sich sicher sein kann, dass hier jemand weiß, worüber er redet. Aber Titanfall ist nicht Mechwarrior, so wie Star Wars nicht Star Trek ist.

    Bei Star Wars kann man wunderbar schnelle Fighter-Action bringen. Spiele wie X-Wing passen 300% zum Setting. Bei Star Trek werden dagegen Breitseiten zwischen schwerfälligen Dickschiffen ausgetauscht, die einander mit der Grazie eines Wales umfliegen. Titanfall 2 scheint wohl eine gelungene Erweiterung des klassischen Shooter-Genres zu sein. Battletech ist aber kein Shooter. Battletech ist die Simulation schwerfälliger, häusegroßer Laufmaschinen, wo es weniger auf das schnelle Herumfuhrwerken mit dem Fadenkreuz, sondern auf taktisches Ausnutzen der Bodenverhältnisse, den sinnvollen Einsatz der Waffensysteme und vor allem Teamwork innerhalb einer Lanze ankommt. MWO (jetzt ganz abgesehen vom F2P-Thema) ist daher lediglich ein Deathmatch-Shooter mit Mechs, aber nicht wirklich Battletech. Kann auch unterhaltsam sein, ist aber kein Battletech 🙂

  6. Und mit „fairem“ und/oder suchtfreiem F2P verdient der Betreiber kein Geld.

    Ich verstehe deine Verärgerung voll und ganz, möchte aber dennoch darauf hinweisen, daß ungefähr 98 % in F2P-Spielen nichts bezahlen. Es sind immer die 1,x % „whales“ die alles finanzieren, der Rest spielt für lau.

    Für mich sind Videospiele auch grundsätzlich suchtfrei. F2P-Spiele enden daher bei mir entweder an dem Punkt, wo dann offensichtlich die Hand aufgehalten wird oder es in den typischen endlosen Grind geht. Kann ich mit leben, kost ja nichts.

    Richtig ärgere mich vielmehr über mit entsprechenden Mechaniken entworfene Spiele, die aber gleich zu Anfang richtiges Geld gekostet haben. Egal ob Vollpreis-Single-Player-Spiele mit den typischen MMO-Fetch-Quests oder Elite-Dangerous Horizons, das sich für mich wie ein F2P-Extrem-Grinder spielt, aber dummerweise schon richtige 50 € gekostet hat, bevor ich das mitbekommen habe. DAS ist eine viele größere Frechheit.

  7. Genau wegen diesem geringen Anteil an „Walen“ müssen selbige ja bis zum Exzess ausgenommen werden. Und es muss alles getan werden, damit potentielle Wale gefangen werden können, sprich das Spiel muss so gestaltet werden, dass es bei dafür anfälligen Menschen maximales Suchtpotential auslöst. Anders kann das Geschäftsmodell nicht funktionieren.

    Deswegen sollten F2P-Spiele idealerweise auch in passender Form reguliert werden, so wie das mit Geldspielautomaten bereits getan wird. Menschen sollen sich ja gerne sowas hingeben dürfen, wenn sie das wollen, aber F2P-Anbieter müssen endlich erhebliche Mitverantwortung beim Thema Spielesucht/Internetsucht übernehmen.

  8. “ was taucht da ab Minute 4:40 auf? Ein „Raven„, der laut Battletech-Lore erst NACH dem 3. Nachfolgekrieg auf den Schlachtfeldern erschien.“

    NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEERD!!!!

    Sorry, der musste sein, von Jemanden, der einen TIE Fighter von einem TIE Advanced am Klang unterscheiden kann. 😉

  9. Dieses „früher mal Fehler gemacht“ ist doch genau das Problem: Warum sollte ich dem Hersteller vertrauen? „Ja, früher hat er fehler gemacht, aber jetzt ist bestimmt alles viel besser!“
    Oder einer Partei? „Ja, früher haben die doofe Dinge entschieden, aber jetzt ist bestimmt alles viel besser!“
    Oder einer/m Freund/in? „Ja, früher hab ich dich betrogen, aber jetzt ist bestimmt alles viel besser!“

    Wenn niemand langfristig für seine Fehler büßen muss, warum sollte man sie einen dann interessieren?
    „Ja, das Spiel ist Murks, aber wir haben dank des Namens genug Einheiten verkauft. Und beim nächsten Spiel hoffen die neuen Käufer bestimmt, dass wir uns gebessert und daraus gelernt haben.“

  10. @Raider: Nunja, Hauptsächlich gab es da diverse Entscheidungen, die von IGP „durchgedrückt “ wurden und nicht so gut ankamen.
    Da sage ich aber: Wenn ich etwas kostenlos spielen kann, dann fang ich nicht beim kleinsten Problem an rumzukrakelen und den Eindruck zu erwecken, als sei alles großer Mist. Leider werden die, die das tun von außen aber deutlich präsenter wahrgenommen und so kommt es dann zu einem verzerrten Bild. Jeder andere, der seinen Spass hat ist halt nicht in Foren am meckern, sondern am zocken 😉

    Die f2p Geschichte ist hier wirklich ganz in Ordnung. Man „grindet“ sich etwas durch die Gegend – wobei man grad am Start noch viel Extra Geld bekommt und so recht schnell ein paar Mechs zusammenhat, die man auch Schlagkräftig umrüsten kann.

    Das Gameplay macht mir wirklich Spass, man kann seine Rolle prima wahrnehmen, und der Erfolg steht und fällt mit dem Teamplay. (Was Einsteiger manchmal vielleicht etwas frustrieren kann, wenn man in einem „schlechten“ Team landet und einfach überrannt wird, hier versucht der Matchmaker aber mit dem integrierten Tier System halbwegs zu mischen.)

    Schauts Euch an, mal ein zwei Runden droppen am Abend macht Spass und der „Gib uns dein RealGeld!“ Faktor ist wirklich sehr sehr zurückhaltend.

    Ich habe wie angedeutet erst einen Hero fuer Realgeld gekauft. Nach Ewigkeiten des zockens habe ich dann noch einmal 10 Euro für den TournamentSupport ausgegeben, die als Preisgeld auch wieder ausgeschüttet worden.

  11. Also nachdem ich das Projekt gebacked hatte und sich selbst nach einigen Jahren absolut nichts geändert hatte – nein, es kamen sogar noch dutzende „Skins“, also Mechs, welche man sogar noch vorbestellen konnte (kauft jetzt, bevor wir keine Daten mehr haben oder was?). Ich glaube kurz bevor ich aufgehört habe, kamen insgesamt 1-2 neue Maps raus, aufgewogen mit mindestens 40 Mechs und Varianten, die am Ende nichts anderes tun als anders auszusehen. Obendrauf kamen noch die $500 Goldmechs (Bling Bling) – versprochene Features gab’s nicht, es waren einfach nur stupide Arenakämpfe (oder stupide Arenakämpfe mit einem Zielpunkt).

  12. Das isst mal wieder – so groß die Vorfreude auch sein mag – so ein typischer Fall von: abwarten und Tee trinken, mal schaun was daraus wird.
    Einerseits hat sich Piranha Games wirklich nicht mit Ruhm bekleckert, dann das Fiasko mit Transverse und an sich nicht viel neues bei MWO (ne, neue Mechs + Maps ist nicht wirklich das worauf man sich freut) – andererseits hat MWO eine grundsolide Spielmechanik, gute Simulation, Kampfsystem, Grafik und Sound. Ein PvE modus oder mal was neues, Innovatives (siehe Armored Warfare Global Operations PvP/PvE modus mit respawns) wäre auf dieser Grundlage nicht so schwer gewesen. Man hätte dies zu einem im MWO eingegliedertes Mercenaries machen können, mit Missionsreihen, Kampagnen, sowohl solo wie auch coop. Ich sehe da ganz ganz viel ungenutztes Potential.

    So viel Story braucht ein Mechwarrior Mercenaries Spiel an sich gar nicht, eher viel Ausbau/Umbau Möglichkeiten und gescheites Missionsdesign mit guter KI. Und Coop.

  13. Schauen wird doch einfach mal, was rauskommt.Wenn es was taugt, dann freuen wir uns. Wenn nicht, dann können wir immer noch sagen das haben wir kommen sehen 😉

    Aber wenn ich mir den Trailer so ansehe, dann hätte ich fast wieder Lust auf eine Runde MW3. Wenn man das auf Windows 7 überhaupt noch zum laufen kriegt….

  14. Kann mich noch daran erinnern, dass eines meiner ersten Spiele in jungem Alter ein Mechwarrior Spiel war – müsste eigentlich 2 gewesen sein. Ich hatte keine Ahnung was ich da mache, aber ich fand’s großartig. So geht’s mir heute noch 🙂

  15. Genau wegen diesem geringen Anteil an „Walen“ müssen selbige ja bis zum Exzess ausgenommen werden. Und es muss alles getan werden, damit potentielle Wale gefangen werden können, sprich das Spiel muss so gestaltet werden, dass es bei dafür anfälligen Menschen maximales Suchtpotential auslöst. Anders kann das Geschäftsmodell nicht funktionieren.

    Deswegen sollten F2P-Spiele idealerweise auch in passender Form reguliert werden, so wie das mit Geldspielautomaten bereits getan wird. Menschen sollen sich ja gerne sowas hingeben dürfen, wenn sie das wollen, aber F2P-Anbieter müssen endlich erhebliche Mitverantwortung beim Thema Spielesucht/Internetsucht übernehmen.

    Ich sehe allerdings keinen keinen Grund sich gezielt auf F2P einzuschießen, denn:

    Sämtliche „digitale Distribution“ ist dieselbe Form von „Betrug“. Denn egal ob’s da vorher ein bißchen was kostenlos gibt, es läuft immer gleich ab: Es wird Geld kassiert, ohne daß es etwas tangibles zurück gibt. Alles zielt auf die künstliche Stimulation des Jäger- und Sammlertriebes ab, mitsamt Simulation künstlicher Knappheit, während in der Realität nur Geld das Klo runtergespült wird. Die Befriedigung, die sich beim Tausch von Geld gegen Ware einstellt, ist am Ende nur gefaket. Es werden überall dieselben Prinzipien eingesetzt.

    Ob Wale nun tausende von Euros in ein F2P-Spiel schaufeln oder jemand anders tausende von Euros in seinen Steam-Account, ist für mich exakt das gleiche. Am Ende öffnet jemand seine JPEGs auf seinem Computer und redet sich ein, daß er erfolgreich etwas zusammengerafft hat. Egal ob Items im F2P-Spiel, „Schäppchen“ im Steam Sale oder virtuelle Raumschiffe – Es ist alles nicht echt und das Geld ist für immer weg.

    Ja, man kann und sollte das auf jeden Fall regulieren. Aber dann gleich richtig bitte und nicht auf einen Computerspieltyp beschränkt.

  16. Was ich bisher von MW5 gesehen habe, reißt mich nicht vom Hocker.

    Ich gebe Harzzach Recht, dass es ein schlechtes Zeichen ist, ausgerechnet einen Raben auszusuchen, um eine feindliche Basis anzugreifen. Zeigt für mich einfach, dass die Devs erneut ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. MW war ursprünglich ein Simulator, und eine Simulation braucht Regeln, in diesem Fall die des Battletech-Universums.
    Was mir auch aufgestoßen ist: Dass der Dunkelfalke-Pilot nicht versucht, seinen größten Vorteil dem Raben gegenüber auszuspielen, und über ein Gebäude in dessen Rücken springt.
    Das bedeutet für mich ganz klar, dass hier Dilettanten am Werk sind (und/oder das Springen sch**sse implementiert wurde).

    Mag ein guter Shooter werden, wird aber wohl nicht Battletech.

  17. Ich würde in diesen Trailer nicht allzu viel hineininterpretieren, gewisse Features können noch fehlen. Der erste Eindruck ist schon ok, nur fiel mir halt die dezente Fehlplatziertheit des Raven auf. Der passt da einfach nicht hin.

    Von daher … abwarten und Tee trinken scheint mir hier die empfehlenswerte Vorgehensweise zu sein. Ich erwarte nichts und kann daher nur positiv überrascht werden. Ganz im Gegensatz zu dem, woran Harebrained Schemes gerade arbeiten. Da will ich dem Bildschirm bereits die Pre-Alpha entreissen.

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