Wie man einen alten Sack sprachlos macht – Bayonetta

Ja, das kann immer noch passieren.

Der alte Sack hier starrt sprachlos auf das Geschehen auf dem Bildschirm, der dauer-vibrierende Controller droht seinen zittrigen Händen zu entgleiten.

Bayonetta” findet auf dem Bildschirm statt.

Heute Abend aus einer Schnapslaune heraus für ‘n Zehner erstanden (zugegeben, kein Schnaps, aber ein wenig Wodka war im Spiel). Eigentlich kein Spiel, mit dem ich mich sonst abgebe, weil in erster Linie nicht mein Genre. Konsolen-Action-Gekloppe und so.

Deswegen habe ich auch keine Ahnung davon, ob das Teil was taugt oder nicht, ob das nur ein Blender ist oder die spielerische Offenbarung des Jahrzehnts. Ich kann das rein rational und fachlich nicht beurteilen.

Ich kann aber feststellen, dass ich dezent sprachlos bin. Und ein wenig verwirrt.

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Hysterische, maßlos überdrehte Action.

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Wirre Story um irgendwas mit Himmel und Hölle und Amber Witches.

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Fußgelenkpistolen an hochhackigen Stiefeln.

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Titten und Arsch, schön züchtig verpackt in schwarzem Leder.

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Sexy Hornbrille.

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Fan-Service. Mehr Fan-Service, als eigentlich gut ist.

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Ist komischerweise trotzdem nicht peinlich, sondern erstaunlicherweise … cool?

Ich entscheide mich breit zu grinsen.

Dann schallend laut zu lachen.

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Yay!

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Auch wenn ich wahrscheinlich nie weit kommen werde …

… nein, hier beantrage ich keinen Refund.

Doppel-Yay!

PS: Neues Blog-Theme. Ist nicht endgültig. Rückmeldungen gerne gesehen.

PSS: Ab sofort auch unter „seniorgamer.blog“ zu erreichen.

13 Kommentare zu „Wie man einen alten Sack sprachlos macht – Bayonetta

  1. Harzzach, Harzzach, Harzzach. Tsk, tsk, tsk.
    Du machst vielleicht Sachen auf deine alten Tage…. ;-P

    Kleine Korrektur meinerseits: es heißt „Umbra Witches“ und nicht „Amber Witches“. Das ist dir in deiner Wodka-Laune wohl durchgegangen. 😀

    Ich rate dir übrigens, das Spiel durchzuspielen, wenn du die mentale Kraft dafür aufbringen kannst. Es ist zwar mit Sicherheit keine spielerische Offenbarung, macht aber Laune. Aber da spricht wohl der Bayonetta-Fan in mir. ^_^“

    Was das Reh-Disein deines Blogs angeht, so gebe ich zu, erstmal geschockt dagesessen zu haben. Weil es so unerwartet kam. Für meinen Geschmack ein bisschen zu.. wie soll ich sagen… zu modern. Das trifft es wohl am besten. Aber auch wieder nicht so schlimm, das ich mich nicht daran gewöhnen könnte.
    Es ist wirklich schwer in Worte zu fassen. So ein Mittelding zwischen deinem alten und diesem neuen Disein währe vermutlich eher erstrebenswert. Aber was weiß ich schon. Ich bin ja nichtmal Blogger. Und Typen, die Baynotta toll finden, sollte man eh nicht trauen. Hab ich mal gehört. So nebenbei. Irgendwo.

  2. @Design: Das alte Design hat auf diesen neumodischen Mobil-Geräten, von denen man ja so viel hört, nicht gut gepasst. Man will ja relevant bleiben, nicht? 🙂 Ob es bei diesem Design bleibt, weiß ich noch nicht. Bin selber noch nicht ganz zufrieden, die Teaser-Bilder sind mir zu groß. Mal schauen, ob ich mit meinen bescheidenen CSS-Kenntnissen was drehen kann. Ach ja, und es sollte (!) keine Werbung mehr zu sehen sein. Habe mir ein größeres WordPress-Paket gegönnt und plane weitere Änderungen im Laufe des kommenden Jahres. Mir schwirren einige inhaltliche Ideen durch den Kopf, unausgegorenes und experimentelles Herumprobieren, noch nichts konkretes. Es soll aber immer noch ein Spiele-Blog bleiben.

    @Umbra Witches: Whatever! Ich habe kaum den Dialogen folgen können, weil mich die Optik derart in Anspruch genommen hat. Gameplay ist auf „Einfach“ wirklich einfach, ich kloppe mich entspannt durch bunte LSD-Bondage-Welten. Alles äusserst charmant, erheiternd und amüsant. Bester Spontankauf der letzten Jahre! Ohne Scheiss, wirklich.

  3. Ich bin da auch um den Kauf herum geschlichen und hab mich von Deinem Artikel überreden lassen. Was für ein Augen und Soundschmaus! Darksiders auf Speed im Flippersound. Unglaublich. Und was die Dame des Spieles angeht verrate ich nicht, daß ich leicht peinlich berührt bin, weil ich immer ein 12jährigen-Grinsen auf dem Gesicht habe. Gebe zu, spiele auf sehr leicht. ich hasse normalerweise Bossmonsterspiele, aber hier kann ich, nur für mich und außer Konkurrenz, so tun, als hätte ich es drauf. Ein wunderbarer Flow von Effekten.

  4. Mein persönliches Japano-WTF Spiel dieses Jahr ist ja Nier: Automata. Unglaublich, was das Spiel immer wieder veranstaltet, sowohl audiovisuell als auch inhaltlich. Ganz große Kunst.

    Bayonetta und Vanquish reizen mich auch, allerdings ist das dann halt nur Klopperei bzw. Ballerei und ich fürchte, dass es schnell eintönig wird.

  5. Bayonetta ist wie Serious Sam. Grell-bunter Irrsinn, den ich nicht länger als ne Stunde am Stück spielen kann. Aber diese eine Stunde ist stets vorzüglich 🙂

  6. Danke für den Tip, habe ich völlig übersehen. Deswegen lese ich dieses Blog. 🙂

    Remastered 7.-Generation-Platinum-Kost ist für meinen GTX-750-Ti-Kartoffel-PC mit Steam-Link und DualShock 4 genau das Richtige. Spielt sich in 1080p mit flüssigen 60 fps, nachdem man alle (!) Kamera-Achsen invertiert habe. Was für ein Spaß!

  7. Nier:Automata… *BowDownToTheMaster*

    Was mich Immer wieder flasht ist die Fähigkeit der japanischen Top-Designer in so etwas im positiven Sinne Irres wie N:A ernste Töne einzuschmuggeln, ohne auch nur den geringsten Bruch zu erzeugen.

    Genau so bei Bayonetta, welches ich damals auf PS3 (trotz Ruckelwarnungen) DURCHgespielt habe (lohnt sich). Welcher europäisch-amerikanisch-westlicherdings ausgerichtete Entwickler hätte es hingekriegt, bei einem SOLCHEN Spiel der Hauptprotagonistin TROTZDEM eine irgendwie erwachsene, im besten Wortsinne lässig-coole, selbstironische Persönlichkeit abseits von simpler W***svorlage zu geben? Das allein ist schon ein Verdienst an sich. Ansonsten hast Du aber recht, ist wie Schokolade. Wenn schon, dann gleich die ganze Tafel. Anschließend aber unbedingt ein paar Tage Abstinenz…bis die nächste Heißhungerattacke kommt 😉

    P.S.: Es entzückt mich, dass Du (nach langer mal wieder?) einen halbwegs aktuellen Japantitel als Spontankauf getätigt hast. Mach weiter so! Hab ich DIr schon gesagt, dass, falls Du das KOMPLETT konträre Spielerlebnis zu Bayonetta suchst, es einen japanischen Ausnahmetitel gibt, wo Du als Hauptheld einen weißen Wolf spielst, der sowas von….

    *ichgehschonichgehschon*

    😛

  8. Soweit ich weiß bin ich der ältere Sack, spieltechnisch bin ich aber Neuem anscheinend mehr Aufgeschlossen.
    Wie auch immer, Bayonetta war schon lange auf meiner Wunschliste und ich wurde zum PC Neupreis nicht geschockt, instabuy on release. Devil May Cry on Turbo, nette Unterhaltung zwischendurch.
    Kann das grinsen mehr als verstehen.

    ABER
    Nicht ohne Grund wurde Nier Automata hier zweimal erwähnt. Ich will gar nicht lagen rumlabern, das Spiel wird nicht umsonst von vielen Stellen als GotY gewürdigt.
    Da Herr Harzzach auch großer Freund guter Games-Musik ist: Unbedingt reinschauen!
    Auch für mich ist es das Game 2017, mehr als das.

  9. Achja, Bayonetta: Herrlich, eine Frau, die andere coole Kerls wie jämmerliche Waschlappen aussehen lässt,

  10. Ich will nicht voreingenommen sein, aber in hoch“hackigen“ Schuhen kämpfen find ich (so blöd wie Dekolleté-freie Rüstungen). Und die Brille ist nicht sexy sondern sieht wie ne 1€ Rossmann Sonnenbrille aus die mein Vater kaufen würde. Wahrscheinlich verpasse ich durch diese total voreingenomme Meinung ne riesen Sause, aber ich bleib vorerst bei Ghost Recon Wildlands um mit rassistischen Mördern und Dieben den Banenanstaat vom Drogenhandel und somit allem Bösen zu befreien 🙂

  11. Natürlich ist Kämpfen in hochhackigen Schuhen „blöd“. So blöd wie beispielsweise Rocket Jumps. 😉 Aber das ist ja gerade der Witz an den Pumps-Guns. (Nicht-)Rüstungen für weibliche Kämpfer sind ein ganz anderes Thema. (Ich muss da gerade an einen Comic denken, komme gerade nicht auf den Namen, wo zunächst ein Ketten-Bikini als „Rüstung“ verkauft werden soll, was nicht so Anklang bei der potentiellen Trägerin findet, da dieser nicht wirklich schützt. Die zweite Option ist dann eine Rüstung, die eben Brust und Schritt frei lässt. Als drittes kommt eine schwere Rüstung zum Einsatz, in der sie sich dann nicht mehr bewegen kann und zum Schluss wird es dann eher Alltagskleidung mit einem T-Shirt mit einer „magischen Aufschrift“.) Auch bei Bayonetta ist das ja ein Thema (gewesen), weil die Haarpracht der Umbra auch als Kleidung dient, welche für das Beschwören der Bestien weichen muss. Daran kann man sich natürlich stören, ist aber einfach 100% stimmige „lore“ im Kontext. Was die Brille angeht … wayne? 🙂

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