GOG: Preserving Gaming’s Past & Future

So der Titel einer Dokumentation über unser aller Lieblingsdistributionsplattform, GOG.com.

Eine Dreiviertelstunde lang werden die Anfänge des Dienstes gezeigt, Einblick in die juristische Detektivarbeit und den Kampf mit inkompatiblen Spielen und bizarren Bugs gegeben. Manches wird Euch vielleicht schon bekannt sein, anderes wird hier zum ersten Mal in die Öffentlichkeit getragen. Wie z.B. der aktuelle Stand in Sachen *kreisch* No One Lives Forever!

Die Frage, die mich am meisten interessiert, ob sich denn dieser teilweise immense Restaurierungs- und Portierungsaufwand rentiert oder ob GOG insgeheim doch einem total fürchterlich anti-kapitalistischen Kulturauftrag folgt, wird leider nicht gestellt und daher auch nicht beantwortet. Bzw. nicht vielsagend nicht kommentiert.

Wie auch immer, Schaubefehl!

9 Kommentare zu „GOG: Preserving Gaming’s Past & Future

  1. Ah, so gut!
    Danke dass Du das hier geteilt hast, Harrzach!
    Auch wenn deine Gedanken da sehr gut sind.
    Es ist schön, das zu sehen. Sehr interessant. 🙂

  2. Die Frage, die mich am meisten interessiert, ob sich denn dieser teilweise immense Restaurierungs- und Portierungsaufwand rentiert

    Es ist als Marketing zu Etablierung einer neuen digitalen Verkaufsplattform zu sehen. War ja auch einigermaßen erfolgreich.

    Denn auch GOG verdient natürlich primär an Vollpreistiteln und nicht an $5.99-Oldies.

  3. Wenn das in erster Linie Marketing war, hat man ziemlich lange ziemlich viel Geld reingesteckt, denn neue Spiele gibt es erst seit einigen Jahren, GOG ist aber seit zehn Jahren aktiv.

  4. Was zur Hölle?
    Die haben Homeworld Cataclysm gefunden und im Katalog?
    Und da hab ich bisher nix von mitbekommen?
    Ich geh in Arsch…
    Wow, das hatte ich nach den Hiobsbotschaften um den sourcecode nich gedacht.
    Ich denke, ich muss meinen Spielekatalog mal erweitern.
    Vieleicht hätte ich mal die ganzen newsletter lesen sollen und sie nicht immer aus Gründen der persönlichen Finanzschonung nur überfliegen und dann gleich löschen.
    Großartig, einfach nur großartig.

  5. HW Emergence war schon immer das überlegene Spiel und seit dem dezent verunglückten Remaster, wo man einfach die HW1-Missionen in das HW2-Regelwerk gekippt hat und sich einen Scheiss um Balancing usw. gekümmert wurde, sowieso das bessere Homeworld.

  6. Hör mir auf mit dem Remaster…
    Sitz immer noch in der Kathedrale von Kadesh fest und frage mich wessen bescheuerte Idee es war, die Gegner in HW1 AUCH mitskalieren zu lassen.
    Was man da an Zerstörern ins Gesicht geworfen bekommt ist nichmehr feierlich.
    Außerdem bin ich noch pissed weil ich die Fighter nichtmehr tanken muss.
    Es gibt immerhin ganze Missionen welche auf dem Prinzip aufbauen und es fühlte sich im ersten Teil irgendwie richtig an, keine unnötige Erschwerniss, sondern sinnvoll im Konzept.
    Naja, geh dann mal Cataclysm äääähm, Ermergence kaufen.
    Hatte übrigens gerde im „Herrenraum“ im Keller fix mal das SNES mit Lost Vikings an, wer hätte gedacht, dass wegen Silicon Synapse mal ein nach Jahren wiedergefundenes Spiel umbenannt werden muss ;-P

  7. @Joe
    Also ich wäre mir nicht so sicher, ob bei GOG nicht doch die alten Spiele den Löwenanteil am Umsatz ausmachen…

    Den Satz, „Kleinvieh macht auch mist“ gibts nicht umsonst und bei alten Spielen dürfte die Gewinnmarge auch dementsprechend sein.

    Wie auch immer, persönlich bin ich froh, dass es diesen Vertrieb gibt 🙂

  8. Also ich wäre mir nicht so sicher, ob bei GOG nicht doch die alten Spiele den Löwenanteil am Umsatz ausmachen…

    Das geht schon schlecht wegen der geringen Preise. Ein $60-Sale entspricht umsatztechnisch zehn $6-Titeln. Selbst wenn die reine Anzahl verkaufter GOGs höher liegt…

    Nichtsdestotrotz war das eine clevere Idee der Polen, um ihren eigenen Digitalvertrieb zu etablieren. Denn alte aufgearbeitete Spiele bieten sich für „DRM free“ gerade zu an. Daß in traditionellen Raubkopierländern (die mit den gehackten Steam-Clients) seitdem fleißig GOG-Installer getauscht werden, hat man garantiert einkalkuliert. Sonst würde während der Installation nicht so penetrant Werbung für den Store eingeblendet werden. 😉

    Man muß ja immer die Ausgangslage sehen: „Hä? Es gibt etwas anderes als Steam?“ Irgendwie mußte man ja bekannt werden und man konnte ja schlecht wie die großen Publisher einfach den eigenen Client mit jährlichen Blockbustern zwangsbündeln. (Zumal das die Leute eher noch fester an Steam gebunden hat.)

    Auf eine ähnliche Weise wie GOG hat sich ja der Humble Store mit seinen Charity-Schnäppchenbündeln etabliert. Es gibt ja noch jede Menge andere Download Stores, aber wer kennt die schon? Eben, Marketing ist alles, Daumen hoch!

  9. Deine Marketinganalyse zur etablierung ist richtig, aber nochmal zu denUmsatzzahlen.

    Wenn ich von 6 Euro Umsatz pro Spiel 4 behalten darf bei 10 Verkauften Titeln und von 60 Euro Umsatz bei einem Spiel 20 Euro…die Margen bei alten Titeln sind doch prozentual höher als bei aktuellen. Da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Daher ist nicht auszuschliessen, das hier doch der Löwenanteil liegt. Nachfrage für Retro ist in nahezu allen Lebensbereichen da und die Kunden sind in solventem Alter.

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