Unüberlebensfähig? (Update)

Korrekt, Titanerz kann man nicht essen. Und Kupferdraht sowie Silikate sind ein miserabler Ersatz für Wasser. Ich habe zwar grob eine Ahnung nach welchen Rohstoffen ich, ausgehend von entsprechenden Bauplänen, suchen muss, aber da ich die Rohstoffquellen nicht finde, dafür ständig über Tonnen von Erz und Raumschiffschrott stolpere, komme ich bei „Subnautica“ auch nicht vom Fleck und befinde mich in einem etwas frustrierenden Zyklus aus Death und Respawn.

Auch wenn der Titel des Spieles bezeichnenderweise „Don’t starve“ lautet, so tritt der Tod durch Verhungern so oft auf, dass ich irgendwann aufhöre nach Nahrung zu suchen. Weil, ist ja sinnlos. Sterbe eh gleich wieder.

Mein erstes, prägendes Erlebnis in „Minecraft“ war Tod durch Zombie nach nur wenigen Minuten etwas ratlosen Herumlaufens. Nach ein paar Wiederholungen dieses schmählichen und unvermeidlichen Endes habe ich es mit Minecraft auch wieder gelassen.

Von den ca. zwei Stunden Spielzeit, die ich mit „Terraria“ verbracht hatte, bestanden viele Minuten darin teilnahmslos in der Gegend herumzustehen, sich durch all das nächtliche Kroppzeug einfach töten zu lassen und (in Echt!!!) Geschirr zu spülen oder Wäsche aufzuhängen, während ich darauf wartete, dass die Spielnacht endlich zu Ende ging. Schnell habe ich auch spielerisch etwas anderes getan.

Nur auf der Basis dieser vier Spiele des Survival-Genres bin ich wohl ohne die bequeme Nähe zu einem gefüllten Supermarkt und des Vorhandenseins einer funktionierenden, zivilisatorischen Infrastruktur komplett aufgeschmissen.

Oder anders ausgedrückt, dieses gewisse Element, welches einen gewissen Wehrdienstleistenden vor vielen, vielen Jahren dazu gebracht hat, wegen eines dezent angetrümmerten Knöchels und aufgeschlitzten Fußes, mit der Hilfe selbstgebastelter Krücken die restlichen Kilometer durch Wind und Wetter zum Ziel des Überlebenstrainings zu humpeln … oder welches mich dazu treibt total stur durch anhaltende Wolkenbrüche nach Hause zu laufen oder zu bicyklieren, weil nasser als nass kann es doch nicht werden … diese Stoizität und Ausdauer geht mir in Spielen dieses Genres vollkommen ab.

Ich habe schlichtweg keine Lust in Spielen zu „überleben“, wenn das Gameplay letztendlich nur daraus besteht stundenlang Ressourcen zu farmen, zu sterben, wiederbelebt zu werden, verlorene Ressourcen neu zu sammeln und wüst miteinander zu kombinieren, in der bangen Hoffnung, dass etwas Nützliches bei raus kommt.

Das ist so … öde! So fürchterlich öde!!

Derzeit hocke ich mit einer kleinen Nervenreizung zu Hause rum und warte darauf, dass der linke Fuß eine gewisse Ähnlichkeit mit einem fleischfarbenen Ballon verliert. Zeit und Muße genug, um frei Schnauze in den großen Haufen zu greifen und sich Spielen zu widmen, für die ich sonst nicht genug Motivation finden konnte.

Neben „Anno 1701„, welches so allmählich mein Interesse an der von mir eher stiefmütterlich behandelten Anno-Reihe weckt, habe ich mir auch „Subnautica“ herausgegriffen, welches es ja kürzlich für umme im Epic Store gab. Komm, auf, Herr Harzzach, Surweiwl! Ein letztes Mal der Versuch mich mit diesem Genre anzufreunden. Ganz locker und entspannt und diesmal auch in richtig, richtig hübsch.

Nun, hübsch ist „Subnautica“ auf jeden Fall. Gibt’s nix zu meckern.

Dennoch stoße ich auch hier wieder schnell auf die mittlerweile sattsam bekannte Wand. Warum mache ich das? Wozu mache ich das? Wo zur Hölle finde ich die verfickten Rohstoffe, um einen Wasserfilter zu bauen oder wenigstens was Essbares zubereiten zu können? Sicher, suche ich lange genug, finde ich den Krempel auch. Wahrscheinlich. In der Zwischenzeit sterbe ich halt des Hungers oder an aktuter Dehydration oder ich ersticke oder irgendso ein komischer Fisch setzt meinem Bildschirmleben vorzeitig ein Ende. Was an sich ja nicht tragisch ist, denn *schwupps* spawnt man gesund und munter wieder in der Rettungskapsel, verliert ein paar Ressourcen und setzt die Suche fort … als wäre überhaupt nichts geschehen.

Warum zur Hölle soll ich mir dann überhaupt die Mühe machen den Ozenboden abzugrinden? Was ist das Ziel? Überleben kann es nicht sein, denn überleben kann ich jeden verfickten Tod, den mir diese Welt entgegenschleudert, ohne dass ich den Finger krumm machen muss. Irgendwo ist da wohl eine Hintergrundgeschichte, deren Erschliessung aber künstlich durch das Spiel behindert wird, weil ich einen bestimmten Fress- und Saufradius nicht überschreiten kann. Ich würde ja gerne Schrott sammeln und aus Schrott und komischem Glibberzeugs Energiezellen und lustige Apparate bauen, das motiviert schon. Aber ich habe KEINEN BOCK mich um meinen virtuellen Körper zu kümmern. Das ist LANGWEILIG!!!!! Wieso nicht auch scheissen und pissen, wenn ich schon ständig fressen und saufen muss? Wenn schon, dann richtig, oder?

Nein, das würde mich auch nicht interessieren.

Natürlich kann ich Wikis und Einsteigerhilfen und Start Guides zu allen Spielen studieren. Ausführlich und detailliert ist hier von engagierten und erfahrenen Spielern alles zusammengetragen worden, um n00bs und Einsteigern das Überleben der ersten Spielminuten leichter zu machen. Doch schnell merke ich, dass mir das Studium dieser Seiten auch noch den letzten Rest an Motivation nimmt. Im Gegensatz zu anderen Genres, wo ich solche Hilfen immer wieder zu Rate ziehe, wenn ich an einer bestimmten Stelle ums Verrecken nicht weiterkomme. Hier jedoch … nä, lass mal.

Ganz grundsätzlich empfinde ich Hunger- und Durstmechanismen in allen Spielen, die so etwas beinhalten, als nervige, lästige Spielfortschrittssperren oder, wie im Falle einiger Rollenspiele, bestenfalls als unnötige, sinnlose Pseudo-Features, wenn sie keine spielerischen Vorteile bieten, sondern NUR das Stillen von Hunger und Durst beinhalten.

WARUM ich solche Mechanismen als entweder nervtötend, lästig oder bestenfalls sinnlose Zeitverschwendung betrachte, kann ich leider noch nicht sagen. Es ist mir noch nicht klar genug geworden, wo genau hier der Schuh drückt. Aber drücken tut der Schuh. Gewaltig!

Aber das soll mich nicht länger belasten. Man kann nicht alles gleichermaßen toll finden und es gibt auch genug Menschen, die meine große Liebe für Retro-Shooter und meine anhaltende Sucht, ähhh, Spielfreude bez. World of Warcraft nicht nachvollziehen können.

Anyway … ich wünsche allen Ressourcensammlern und Überlebensspielern da draussen ausdrücklich und von ganzem Herzen viel Vergnügen!

survival_games_png
@rockpapershotgun.com

Ich selbst melde mich jedoch aus diesem Genre ab. Permadeath! 🙂

Update:

Nachdem ich, vor lauter Blindheit geschlagen, die Möglichkeit übersehen hatte, dass man Subnautica auch OHNE diese dämlichen Hunger/Durst-Mechanismen spielen kann … ich nehme nichts zurück, finde dämliche Hunger/Durst-Mechanismen ohne spielerischen Mehrwert immer noch dämlich, aber Subnautica macht jetzt richtig Spaß. Ohne Druck und Anspannung erkunde ich die Gegend, verfluche diese vermaledeiten Crasher-Fische (blubberBlubberBLUBBER-BOOOM!) und baue mir so allmählich immer mehr Ausrüstung zusammen, ohne das Gefühl zu bekommen in meiner Freizeit arbeiten zu müssen.

Ich kann jetzt nachvollziehen, warum dieses Spiel in den Steam-Charts derzeit sogar PUBG schlägt.

25 Kommentare zu „Unüberlebensfähig? (Update)

  1. Hi, kann Deinen Frust zwar verstehen, habe es aber bei Subnautica nach ca 5 std geschafft die „Schallmauer“ zu durchbrechen: Essen und Trinken sollte man einfach etwas im Vorrat halten: Trinken sind am Anfang die rosa Blasenfische und essbar sind mehrere der kleinen Fische.
    Danach belohnt das Spiel ungemein: man kan später durch Ausrüstungen tiefer und länger tauchen(später sogar undendlich lange), dadurch wird das Sammeln weniger mühsam und die Story ist der Knaller!! Bisher war ich den Survival-Games auch eher abgeneigt aber bei Subnautica habe ich eine Ausnahme gemacht, die ich nicht bereute (Habe aber auch 52 std und einige Guides benötigt ums durchzuspielen)

  2. Ich bin ein großer Fan von Survival Spielen nur leider gibt es nur sehr wenige, die wirklich gut sind. Subnautica ist eines der besten. The Forrest und Dont Starve sind auch sehr gut.
    Die Faszination kommt für mich hauptsächlich vom Reiz die Spielwelt zu erkunden und zu entdecken. Subnautica ist da extrem vielfältig und ausgereift. Außerdem hat Subnautica eine spannende Story, der man folgen kann.
    Resourcen zu farmen und Hungerbalken zu füllen sind sicher nicht das Ziel des Spiels sondern Herausforderungen die es beim Entdecken zu meistern gilt.
    Indiana Jones wäre es sicher auch langweilig geworden mit Godmode durch den Amazonas zu laufen.

  3. Wenn mich etwas an einem Spiel echt nervt, und ich argwöhne, es könnte ein Spaßkiller in einem vielleicht ja sonst guten Spiel sein, und ich mich frage, wieso man das so machen musste… …es aber ausstellbar ist, dann frage ich mich: wieso stell ich das nicht aus? Man kann „Nahrungspflicht“ nämlich im Hauptmenü ausstellen. Alles andere bleibt erhalten. Ich habe mir abgewöhnt, daß verändern von Schwierigkeitsgraden als persönliches Aufgeben an zu sehen, sondern als Angebot der Spiele-Ersteller, mit einem Kauf gleich verschiedene Spielerfahrungen zu bekommen. Und daher wähle ich immer gerne die mir genehmste.

  4. Der Sandbox-Modus nimmt mir durch seinen vollständig folgenlosen Sandbox-Charakter aber jedwede Motivation überhaupt damit anzufangen. Es ist einfach, wie es ist: Dieses Genre liegt mir nicht, ich kann damit nicht viel anfangen.

    Vielleicht schaue mich noch mal in No Mans Sky rein, welches sich angeblich gemausert haben soll. Zumindest dort muss ich mich um Hunger & Durst kümmern, sofern ich das noch richtig im Kopf habe.

  5. Irgendwie konnte ich wieder nicht posten. Hier eine verkürzte Version, leicht abgeändert:

    Pseudeo Realismus ist ja eigentlich ganz cool – Equipment zusammenstellen mit Karten und Kompass navigieren, Fernglas, Schaufel und Gummiboot einpacken etc. Aber Ressourcen zu sammeln, die man dann wieder verbraucht ist Sisyphus-Arbeit. Davon hab ich genug im Echten LebenTM.

    Ein Wort der Warnung: bei NMS fand ich das Ressourcen sammeln bisher am aller, aller nervigsten!!! Es fällt arg grindig aus. Außerdem muss man alles nachgucken – das man bei Minecraft für eine Kiste Holz braucht ist klar und liecht zu merken, bei NMS braucht man aber quasi ein Chemiestudium. :/

    Ich spiele grade (bettgebundenerweise mit dem Handheld) Zelda BotW – Realistisch ist es auch nicht, wenn ich 20 Grillteller und Pilzsuppen im Rucksack habe 🙂 Und wer denkt sich eigentlich aus das die toll gefundenen Waffen kaputt gehen? Frechheit.

    Gute Besserung!

  6. Survival ohne Nahrungspflicht? Das muss ich dann übersehen haben 🙂
    Ok, ein allerletzter Versuch!

  7. 😉 Hab noch mal nachgesehen: gibt sogar vier Modi. Das zweite beim starten eines neuen Spiels ist Survival ohne Hunger/Durst, nennen die „Überleben“. Man kann immer noch tauchen und muss immer noch suchen und ab und an auch noch mal im Netz was nach lesen, aber es ist dann, wenn man es mag freilich, ein schönes ruhiges, durchaus spannendes Ambiente Spiel mit sogar einer kleinen Geschichte und Aufgabe, die sich nach und nach ertauchen lässt.

  8. Daran bemerkt man euer Alter – und für wen Videospiele primär gemacht werden. 😀

    Das Survivalgenre ist unglaublich beliebt bei Kindern – Wo sich Mama und Papa eifrig um die Mühen der täglichen Erwerbsarbeit, des Nahrungssammelns und Höhle-Instandhaltens kümmern, während der jugendliche Videospieler in virtuellen Welten seinen geliebten „Chores“ nachgehen kann. Oder in der virtuellen Open World einfach Dinge tut, die sonst nur ein Erwachsener tun kann.

    Das Ganze wird augenblicklich uninteressant, sobald man als Erwachsener a) selbst mit echtem Überleben beschäftigt ist und b) die ganzen Belanglosigkeiten auch wirklich tun kann, die heutzutage in Kinderspiele eingebaut werden. Mit 12 hätte man das sicher auch sehr interessant gefunden, mit dem virtuellen Auto zur virtuellen Arbeit zu fahren (und dabei das Tempolimit zu übertreten), um hinterher in die virtuelle Kneipe zu gehen, um sich virtuell vollaufen zu lassen (und ggf. einen Questgeber zu treffen). Mit 28 kann man das auch alles in der Realität haben (bis auf den Questgeber).

  9. Ich kann deinen Frust verstehen. Ich bin prinzipiell auch kein Fan des Genres, nicht zuletzt aus den von dir genannten Gründen. Allerdings fand ich Subnautica in dieser Hinsicht merkwürdigerweise nicht so frustrierend, da kam recht schnell recht gut zurecht. Nur das Finden von selteneren Ressourcen kann nervtötend sein.

    Und ja, es existieren verschiedene Modi, zum Beispiel eine „freies Bauen“ Modus, in dem Wasser etc kein Thema mehr sind und viele der Geräte schon zur Verfügung stehen. Meine 7-jährige Nichte liebt es. Hin- und wieder darf sie sogar mal eine halbe Stunde mit VR-Brille tauchen gehen. Keine Panik, ihren Augen geht es gut, ist wirklich nur mal eine halbe Stunde aller paar Wochen.

    Und auch The Forest hat mir sehr gefallen und tut das immer noch. Die ersten paar Anläufe waren frustrierend, aber hat man erst einmal Fuß gefasst, wird es leichter. Mir hat da allerdings der „veganmode“ sehr geholfen, bei dem die Eingeborenen und Mutanten nur in der Nacht angreifen. Am Tag darf man dann ungestört wandern gehen.

    Ansonsten wünsche ich Gute Besserung!

  10. PS: Es ist natürlich der „vegetarianmode“, den ich meine. Einen Veganermodus gibt es auch, aber der entfernt alle Gegner komplett, was dann auch keinen Spaß macht.

  11. @Joe: Ich habe nen Questgeber im RL, allerdings mausert der sich in den letzten Monaten immer mehr zum Erzbösewicht. Eine Handlungswendung die ich so nicht voraussehen konnte. Vielleicht muss ich in meiner Firma ne Gilde gründen damit wir zusammen nen Boss legen können 😀

    Mein letzte echte Enttäuschung was survival angeht war Miasmata (oder so). Coole welt, man konnte über Triangulation die Karte aufdecken, alles ganz nett…. und dann hat der dämliche Entwickler da so ein „Slenderman-Monster“ eingebaut was dich jagd und im God-Mode eh irgendwann findet. Dämliche Grütze. Hätte mir lieber ein paar Fallenverseuchte Ureinwohnertempel gewünscht die ich dann im Indiana Jones Style erkundet hätte.

    Und zu NoMansSky: Ich war wirklich wirklich geneigt dem Spiel ne Chance zu geben, habe aber glücklicherweise nen Stream bei Twitch geschaut – und der war so heftig öde dass mir jede Lust auf das Spiel vergangen ist. War (für mich) ein negativbeispiel für die Umsetzung von Prozedural generierter Welt schlechthin.

  12. @ Boreas

    No Mans Sky habe ich mir seinerzeit für die PS4 zugelegt. Ich muss allerdings zu meiner Verteidigung sagen, dass ich in dem Moment über 39°C Fieber hatte. 😀

    Da hatte es mich auf der Arbeit entschärft und auf dem Heimweg dachte ich in meinem Fieberwahn, naja, jetzt bist du sicher erst einmal eine Woche zu Hause (war dann doch wesentlich länger – Epstein-Barr-Virus), hol dir mal noch was zum zocken. Und da gerade NMS rausgekommen war… Aber es sagt dann doch einiges über das Spiel aus, weil ich dann nach fast 6 Wochen im Mediamarkt war und der nette Fachverkäufer mir das Spiel doch tatsächlich noch gegen Deus Ex 2 eintauschte. Daran hatte ich dann allerdings viel Freude.

  13. Ich spiele derzeit Duskers: Mit Hilfe von Drohnen verlassene Raumschiffe erkunden und ausplündern, ohne sich von der Xeno-Bedrohung erwischen zu lassen. Dabei hoffen, dass die Beute reicht, um Treibstoff und Vorräte aufzustocken, damit es für die Reise ins nächste System reicht. Das Spiel kommt mit wenig Grafikpower aus, erzeugt eine dichte Atmosphäre und spielt sich mehr in meinem Kopf ab als auf dem Bildschirm.

  14. @Uranochos

    Wow, duskers sieht ja mal großartig aus!
    Das hau ich mir direkt mal auf die Wunschliste für die Zeit nach der ich weitere 2-3 Titel aus meinem Backlog durch hab (also ca. Ende nächster Woche ;-D)
    Danke, das hätt ich so direkt übersehen.
    Zockst du über Steam oder GOG, da ich gelesen hab, dass ein User-patch, der einige Bugs wegbügelt, nur mit der Steam Version verträglich ist. (würds mir gern auf GOG holen)

    btw, hat hier jemand schon Ghost 1.0 angetestet? Bin großer fan von UnEpic und hab mir das damals direct bei Francisco geholt. War schon bei den previews zu ghost ziemlich gehyped.

  15. Zu Ghost 1.0

    Habe das schon ne Weile in der Bibliothek (weil Unepic halt so genial war). Leider nie richtig Muße gefunden, nur ne Stunde gespielt. Ist wie ein poliertes Unepic im SF-Setting mit nicht ganz so plattem Humor. Wenn Du Unepic gut fandest, könntest Du auch an Ghost 1.0 gefallen finden.

  16. poliertes UnEpic? SF-Setting? nicht so platter Humor? Ho, der Megapode!
    Ich war mir ja schon sicher, dass das was für mich ist, wollte nur sicher gehen dass keiner „große Scheisse“ brüllt, hihi.
    Noch was für die Wunschliste, mist.

    Und dabei bin ich gerade dabei meinen Backlog bei GOG abzutragen.

  17. Hehehehe…ich kann den Frust teilweise sogar nachvollziehen. Ich bin jenseits der 40 und ich habe an Survival-Spielen Spass, wenn sie gut gemacht sind. Grade bei Subnautica spielt Essen/Trinken irgendwann keine Rolle mehr, es ist einfach das erste Drittel der Startphase. Kümmer dich um Essen, Trinken, Unterkunft und dann kannst du erforschen und der Story gut folgen.

    Es gibt viele Spiele, da ist dies nicht gut gelöst und es ist immer ein Problem. Survival als einziges Gameplayelement finde ich auch langweilig. Aber grade bei Subnautica ist es sehr gut gelöst.

    Am Anfang wichtig, weil du bist gestrandet, danach gehts ums ausbauen und wieder wegkommen.
    The Forrest ist auch gut.

    Ach weil du es sagst: Bei Osiris: New Dawn ist scheissen sehr wichtig..sonst kommst du nicht an Erde für dein Gewächshaus! 😀

  18. Sehr cool – von dem Spiel hatte ich ja bislang noch nichts gehört. Aber für uns ältere Spieler dann doch interessant. Der düstere Pixelbrei von Abuse wäre natürlich noch die Krönung des ganzen. 🙂

  19. Habe ich viel Gutes drüber gehört, aber ich will meine Freizeit nicht mit Survival-Titeln überstrapazieren. Es ist eigentlich nicht wirklich mein Genre und bevor ich viele Stunden in so ein Teil versenke, nur um doch wieder frustriert gegen eine Wand zu laufen, spiele ich doch lieber Bekömmlicheres wie Grim Dawn oder irgendwas zum Rumballern. Und ich möchte das Genre wegen Subnautica in guter Erinnerung halten. Für den Tag, an dem ich mir das Addon zu Subnautica geben werde 🙂

  20. Wenn ich nachhaken darf:
    Ich bin auch nicht der Survival-Fanatiker, und kann einiges aus Deinem Beitrag nachvollziehen. Aufgrund der positiven Berichterstattung und diverser Empfehlungen, auch explizit für Nicht-Survival-Spieler, bin ich aber bereit, für Subnautica eine Ausnahme zu machen.
    Was mich deshalb interessiert: Wie lange hast Du Subnautica gespielt? Hast Du es beendet?
    Und hat der Spaß daran bis zum Ende angehalten, oder wurde es eher zur Pflicht?
    Danke, und bleib Deinem Blog treu! Der persönliche Stil macht es zu einem echten Kleinod.

  21. Du darfst …

    Ich habe etwa 10-12h Spielzeit, mir ne hübsche Ausrüstung zusammengebastelt, einiges erkundet. Angesichts des nicht gerade geringen Materialbedarfs für weitere Ausbaustufen war aber Grind unumgänglich, so dass der anfängliche Spielspaß schnell versandete. Aber immerhin kann Subnautica von sich behaupten von allen Survivalspielen, die ich im Laufe der Jahre ausprobiert habe, bislang am längsten vorgehalten zu haben.

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