War die Age of Empires 1 -Definitive Edition ein derber Flop?

Microsoft hat heute die baldige Verfügbarkeit der letztlich auf Horst erschienenen Halo: Master Chief Collection für PC angekündigt.

Normalerweise würde ich hier nur mit den Achseln zucken, weil einerseits Halo, trotz durchaus vorhandenem Zeitvertreibspotential, für mich nicht von sooo großem Interesse ist. Und andererseits, weil ich bei solchen Meldungen sofort an Windows 10-Store-Exklusivität denken muss und umgehend geistig abschalte.

Pustekuchen!

Denn die HMCC ist nicht nur über den Windows-Store erhältlich. Nein, sie ist auch über Steam erhältlich. STEAM!? Ja, Steam. Das von Valve.

*wieso nicht exklusiv bei epic?* *läster* *mag man epic nicht mehr, weil sweeney zu heftig über ms abgekotzt hatte?* *aber gabe ist da auch kein kind von traurigkeit* *hat epic also nicht genug geboten?*

Damit hätte ich nicht gerechnet. Kein Stück. Nicht in meinen feuchtesten Träumen. Was ist hier passiert?

Könnte es sein, dass sich das Remaster von Age of Empires 1 (und vielleicht andere Store-exklusive Titel) so derart gräßlich verkauft hat, dass man diese Exklusivität wieder aufgibt?

Möglich.

Aber nach längerem Nachdenken eher unwahrscheinlich.

MS verkauft vor allem PC-Spiele nicht, um damit Geld zu verdienen, sondern um Windows zu pushen. Viele Jahre lang hat man eine enorm defizitäre Gaming-Abteilung behalten, weil noch Bill Gates den Plan ausgegeben hatte die Wohnzimmer mit Spielekonsolen zu erobern, nachdem in der Geschäftswelt schon alles abgeräumt war.

Niedrigere Verkaufszahlen bei Windows Store-exklusiven Spielen werden ganz bewusst in Kauf genommen, weil man sich dadurch einen Lock-In für die jeweils aktuellste Windows-Version, bzw. Windows im Allgemeinen erhofft. Zu dieser Strategie zählten die PC-Version von Halo 2 nur für Vista, diverse andere Windows-Store-exklusive Spiele und indirekt die Distribution von DirectX 10 nur ab Vista oder DirectX 12 nur ab Windows 10.

Wieso jetzt aber die Hinzunahme von Steam?

Wieso aber zusätzlich die Veröffentlichung eines abgespeckten DirectX 12 für Windows 7? Ein Jahr vor dem Support-Ende von Windows 7?

Wer hier versucht auf der Basis logischer Annahmen auf eine mögliche Strategie seitens MS zu folgern, verläuft sich schnell in einem gedanklichen Irrgarten. Wobei der Fehler nicht beim Folgern entsteht, sondern gleich zu Beginn, bei der Annahme.

Denn die Annahme, dass Microsoft im PC-Gaming-Bereich eine durchgehende, logisch herleitbare Strategie verfolgt, ist durch nichts belegbar. Es gibt in diesem Bereich keine Grandmaster-Strategie. Null. Nada. Niente.

Es gibt nur das seit über 15 Jahren übliche Hin und Her. Mal so. Dann wieder so. Mal hü, mal hott.

Nein, dass es die HMCC jetzt auch über Steam geben soll, ist KEIN Indiz dafür, dass das Remaster von Age of Empires 1 und andere Store-Exclusives nicht laufen. Es ist nur ein weiteres Mosaiksteinchen für die x-mal bewiesene Annahme, dass in Sachen PC-Gaming bei MS die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut, weil es in Sachen PC-Gaming keinen effin Plan gibt!

Wie auch immer … Geduld ist eine Tugend. Windows 7 bekommt doch noch sein DirectX 12 und PC-Zocker müssen nicht mehr in Abandonware-Gefilde abwandern, um Halo spielen zu können. Und wer weiß … sollte sich die HMCC für PC nicht als üble Konvertierungsgrütze entpuppen, sondern um anständige Port-Arbeit handeln … vielleicht schlage ich dann auch zu. Denn mit dem Warthog rumbrettern, das war schon ganz nett …

Halo1_warthog

26 Kommentare zu „War die Age of Empires 1 -Definitive Edition ein derber Flop?

  1. XBOX One. Als der Name vorgestellt wurde, blieb einem die Spucke weg, man fiel in den Staub vor lauter Ehrfrucht ob dieser Kreativität. Schnell kamen Vorschläge auf, dass Kartoffel, SPIELKONSOLE oder Horst doch auch ok wären. Mir gefiel Horst ganz gut.

  2. Sehr netter Beitrag, wie immer schön zu lesen, ABER:

    Wo bleibt denn jetzt der angeteaserte Text zu Overload?
    Nach dem 4 Players Test und dem in-den-Himmel-loben der Levelarchitektur bin ich ja schon extremst verunsichert, da die Demo mir zu baukastig aussah.
    Was sagt denn unser deep-space Diplomarchitekt dazu?

    P.S. Aber nich hetzen lassen 😉

    P.P.S. Irgendwie zerschießt sich in meinem Bekanntenkreis und auf Arbeit gerade durch updates eine Windows-installation nach der anderen, quer über alle Versionen (außer XP höhö…); wie siehts bei den hier mitlesenden aus? Harzzis Win scheint ja zu funzen, denn sonst käme hier entweder garnix oder ein rant 😀

  3. Privat derzeit (!) keine Probleme 🙂

    Dafür laufen die W10-Rechner in der Firma Amok. Manche haben gar nichts, andere fangen an instabil zu werden, dritte gehen gar nicht mehr. Reihum, je nach Update und Laune. Jeder ist mal dran. Die IT hat jetzt alle Aufwände bez. W10 im Laufe der letzten zwei Jahre gesammelt und bei der GL eine neue (vorerst halbe) Stelle beantragt. Auch anderswo scheint der IT-Support um 20-30% Minimum gestiegen zu sein. Je kleiner der Betrieb, umso höhere und schwerwiegendere Kosten hat das alles. Große Firmen haben eh die Ressourcen alle Updates durchzutesten, bzw. das ist bei denen schon lange Standard, bevor sie auf die Produktivmaschinen aufgespielt werden, aber der kleinere Mittelstand wird von MS gerade arg gebeutelt.

    Das OS an sich ist ja gar nicht so übel, aber diese schludrigen Updates machen halt alles kaputt, was sich W10 an Goodwill erarbeiten könnte.

  4. DirectX 12 für Windows 7? Großartig, da freut sich mein alter Xeon.

    Ich denke auch nicht, daß die neue Strategie ist, Steam und Windows 7 zu pushen, sondern dort hat man inzwischen Angst, daß die Privatanwender dem PC ganz den Rücken kehren. Dieser Kommentar entsteht auch schon ganz gemütlich auf einem Android-Tablet und in den USA haben inzwischen 80 % der Teenager ein iPhone.

    Dann lieber ein bißchen Ballmers Erbe, als gar keinen Windows-Computer mehr, denkt man sich vermutlich in Redmond. Wenigstens einen Fuß in der Tür behalten…

  5. Das denkt sich EINE Person in Redmond. Eine andere Person in Redmond denkt sich was anderes und trifft ein Jahr später eine vollkommen gegensätzliche Entscheidung. Oder es wird keine Entscheidung getroffen und die Sache dümpelt dann eine Weile vor sich hin, weil sich niemand darum kümmert.

    PC-Gaming ist für MS nicht wichtig genug, um sich diesem Thema konstant und durchgehend zu widmen. Da reicht es maximal nur zu kurzen Zuckungen alle 2-3 Jahre 🙂

  6. Da mein letztes Halo vor gefühlten 20 Jahren bei einem Kumpel auf dessen Rechner stattfand: Lohnt sich das denn überhaupt? Hat diese Reihe für einen liebhaber on Shootern Richtung Crysis und ähnlichem etwas zu bieten? Sieht sie dabei gut aus? Oder kann ich mir die Mühe sparen da genaueres zu Recherchieren wenn ich ein Fan von dem Universum bin?

    Ich kann mich nur insoweit an meine damalige Sessions erinnern dass ich kleine eckige Feinde mit Haftgranaten bewerfen konnte, und diese dann panisch umhergelaufen sind bis sie hochgingen,

  7. anscheinend gibt meine Tastatur gerade ihren Geist auf. Oder ich bin zu schwach die Tasten ganz zu drücken..

  8. Ob sich das lohnt …

    Habe ich schon erwähnt, dass Warthog fahren total geil ist? Kenne nur Halo 1, so dass …

    Halo 1 hat mit „Silent Cartographer“ ein Stück Leveldesigngeschichte. Abwechslungsreich, vielfältig, wunderschön. Wer Maps für Shooter designen will, wer etwas über Flow und Rhythmus lernen will: Anschauen, spielen, Tränen der Freude weinen!

    Halo 1 hat aber mit „The Library“ die wohl mit Abstand grauenvollste Map der ganzen Serie, wenn nicht sogar der Shooter-Geschichte.

    Halo 1 hat keinen Bosskampf *schnarch* am Ende, sondern ein verzweifeltes Anfahren mit dem Warthog gegen die Uhr. Zumindest ich als notorischer Bosskampf-Hasser hatte dabei viel Freude.

    Halo 1 hat viele, stupide, sich wiederholende, immer gleiche Abschnitte. Wer nicht aufpasst, steht nach minutenlangen Herumlaufens plötzlich wieder am Start der Map.

    Viel helles Licht, aber auch jede Menge tiefdunkler Schatten. Aber hey, isse ja auf Steam … Refund beanspruchen, wenn’s nicht zünden will 🙂

  9. Mal so nebenbei zum Thema Windows Store:

    Ich glaube schon, dass der Windows Store sich mittlerweile etabliert hat, weil man lang genug alle Leute da rein geschoben und nicht wieder raus gelassen hat. Wo mir das auffiel, war: „Sea of Thieves“ oder wie das Ding hieß, wo man mit bis zu 4 Spielern ein Piratenschiff durch die Gegend schob und Schätze per Karte finden musste.

    Ich erinnere mich, dass der Entwickler/Publisher des Spiels jedenfalls Meldungen verbreitete, man hätte so und so viele Millionen Spieler. Und das Spiel ist Windows Store-exklusiv und (zweite große Überraschung für mich) sehr PvP-lastig. Beide Punkte führten dazu, dass ich dem Spiel gedanklich das „Dead on arrival“-Prädikat verpasst hatte. Aber siehe da: wenn die Meldungen nicht gelogen waren, hat sich das Spiel trotz Store-Lock und PvP-Zwang hervorragend verkauft.

  10. Ok, ich hatte andere Zahlen gelesen auf 4Players. Diese Zahlen von dir sprechen tendenziell eher gegen eine große Verbreitung des Windows Store. Aber 1,7 Millionen klingen für ein (gefühltes) Nicht-AAA-Spiel gar nicht wenig. Überrascht mich.

  11. Man muss dazu auch sagen, dass „Sea of Thieves“ im Game Pass enthalten ist. Das sind also NICHT 1.7 Mio. verkaufte Einheiten der XBOX-Version, sondern 1.7 Mio. Leute, von denen ein bestimmter Prozentsatz reinschaut, weil man eh den Game Pass hat.

    Zahlen über tatsächlich verkaufte Einheiten habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.

  12. Und das Spiel ist Windows Store-exklusiv und (zweite große Überraschung für mich) sehr PvP-lastig.

    Ein Spiel, das auf der Xbox ist, ist nicht „Windows-Store-exklusiv“, sondern Xbox-exklusiv mit der üblichen Win10-Hinrotz-Portierung.

    Also mal Butter bei die Fische: Wieviele richtige Spiele-Titel gibt es, die tatsächlich exklusiv im Windows-Store erhältlich sind? Exklusiv = nirgendwo anders erhältlich. Zur Erinnerung: Half-Life 2 war zum Erscheinungstermin Steam-exklusiv (später dann nicht mehr).

    Ich habe bisher auch noch keinen einzigen Titel gesehen, der tatsächlich exklusiv für den Tencent-Epic-Store war. Das traut sich offenbar doch kein Entwickler.

  13. Ich freu mich wie ein Schnitzel und war, als vor ein paar Wochen erste Gerüchte kursierten, auch völlig sicher, dass das Ding Windows Store exklusiv erscheint. Und ich hätte es trotzdem gefressen.

    Halo sehe ich nur mit der rosa Brille. Halo 1&2 habe ich zuletzt vor über 10 Jahren auf meiner XBox gespielt und denke seit Release der MCC für XOne immer wieder darüber nach, mir nur für dieses Bundle wieder eine Konsole zuzulegen. Ich hätte sicher nichts anderes darauf gespielt und das war es mir dann doch nie wert.
    Aber jetzt…shut up, take my money, release!
    Ob die MCC dann mit meinen wohligen, glitzerbestreuten, rosa triefenden Erinnerungen an die ersten beiden Spiele und nächtelange Splitscreen-Sessions mithält, wird sich zeigen. Mein einigermaßen erwachsenes, erfahreneres Ich bezweifelt das widerwillig.
    Ich bin richtig ungeduldig.

  14. Da hol ich mir ne PS4 um dieser PC-Store exklusiven Epicdemie zu entgehen und war heut froh, wo nun angekündigt wurde, dass auch The Outer Worlds ein Store-Exclusive wird – aber da Halo nebst XBox nur für PC erscheint wird mir gewahr, dass man sich diesem albernen Wahnsinn schlicht nie entziehen kann.

    Ich wunder mich dennoch heut, warum trotz des stets immensen Shitstorms sich immer mehr Entwickler/Pubslisher auf Epic einlassen. Liegt es echt nur an Prämien und besserer Gewinnbeteiligung? Sind tatsächlich nur die 10% aller Spieler die in den Foren wüten davon genervt? Und nimmt eigentlich nun wieder die Piraterie zu?

  15. Outer Worlds ist kein Epic-Timed-Exclusive, da es zeitgleich auch im Windows Store erhältlich sein wird.

    Auf die Frage, warum sich Entwickler und Publisher auf solche Deals einlassen: Epic bietet genug Geld, um in deren Augen die Steam-Umsätze des ersten Jahres kompensieren zu können. Mehr steckt nicht dahinter.

  16. Aber was haben die denn für Marketing Abteilungen? Nachhaltig ist das nicht. Wobei die PC Menschen sich ja gern über alles aufregen nur um dann doch alles zu schlucken…

    Den Windows Store ignorier ich mal. Wobei ich fest glauben mag das Microsft sich in den nächsten Jahren noch machen wird. Wunschdenken!

  17. Die nehmen durchaus begründet an, dass sich in so einem Shitstorm mehr künstlich aufgeregt, als dann tatsächlich in Sachen Kaufentscheidung gehandelt wird.

    Leute wie wir, die diesem Treiben gelassen gegenüberstehen und sich das Zeugs halt frühestens ein Jahr später auf der Plattform der Wahl holen, sind in der Minderheit. Es dominieren emotionale Abhängigkeiten und schlicht und einfach Desinteresse gegenüber den geschäftlichen Rahmenbedingungen und Folgen. Man will Spiel X, man holt sich Spiel X und hopft dabei anstandslos durch jeden Reifen, der einem hingehalten wird. Dass man hierbei nur der Ochse ist, der willenlos am Nasenring mal hierhin und mal dorthin gezogen wird. ist vielen Kunden weder bewusst, noch ist es ihnen wichtig.

    Und Datenschutz und Epics dreiste Herumschnüffelei spielen hier erst Recht keine Rolle.

  18. Tolle Sinnbilder! 🙂

    Ja, vermutlich ist das so. Ich habe total Lust auf das umstrittene Fallout 4, aber ich warte immernoch das die GOTY billiger wird 😐 Wären alle Menschen so, wäre die Industrie natürlich pleite. Im Grunde haben die Entwickler/Publisher ja recht. Man denke nur, wie damals alle gegen Steam waren. Boykott und Wut an jeder Ecke. Nun jammert die Masse wenn etwas *nicht* auf Steam erscheint. Ambivalent und Inkosequent – der lenkbare Konsument.

  19. Oder das berühmte BIld der „Boykott Modern Warfare 3“-Steamgroup, deren Mitglieder fast ausnahmlos als „ingame“ mit MW3 angezeigt wurden 🙂

  20. Die nehmen durchaus begründet an, dass sich in so einem Shitstorm mehr künstlich aufgeregt, als dann tatsächlich in Sachen Kaufentscheidung gehandelt wird.

    Es ist einfach, daß die relevante Zielgruppe viel zu klein ist, um irgendeinen Impact zu haben.

    Wenn Microsoft bei der Xbox Gebrauchtspiele abschaffen will, gibt es einen Shitstorm, der sich gewaschen hat, man lenkt ein und leckt sich die Wunden, während der Konkurrent seine doppelten Verkaufszahlen feiert.

    Wenn irgendwelche PC-Kinder rumkreischen, juckt das keinen Konzernboss. So einfach ist das.

  21. Jaja, Disruption. Schumpeter und so. Wir werden alle stähärben!

    Mein Bruder ist Vinyl-Fan. Muss auf nichts Wesentliches an neuen Veröffentlichungen in seinen Genres verzichten. Neue gute und bezahlbare Plattenspieler gibt es reichlich. Er und der blühende Plattenmarkt sind der lebende Beweis, dass all diese schnappatmende Hysterie, mit der irgendein neuer Shice auf den Markt gepresst werden soll, oft ziemlich folgenlos für die Freunde von Technologien sind, die nun alte Shice sein sollen, damit das Wachstum wieder angekurbelt werden kann.

    Ich kann dieses typische Blitzblendvorgaukel-Investoren-Gefasel nicht mehr hören …

    Oder anders ausgedrückt: Als auf dem Höhepunkt der Abwanderbewegung von Entwicklern, weg vom PC, hin zu den Konsolen der PS2-Ära, die Leute von Relic Entertainment gefragt wurden, warum sie denn, vollkommen unverständlicherweise, immer noch reine PC-Spiele machen, antworteten sie sinngemäß: „Wir wünschen unseren Kollegen viel Erfolg und bedanken uns herzlich dafür, dass man uns die PC-Spieler alle freiwillig überlässt. Je mehr Entwickler nur noch für Konsole entwickeln wollen/müssen, umso besser für uns.“.

    Aber da in Zeiten, die von Blitzblendvorgaukel-Investoren-Gefasel geprägt sind, guter Verdienst nicht genug ist, weil es immer mehr, immer VIEL MEHR sein muss, muss aus jeder neuen Ankündigung gleich die Revolution werden, die kein Stein auf dem anderen lässt.

  22. Ich brauche bloß „Spielerinnen und Spieler“ bei Heise zu lesen und dann weiß ich auch, daß dieses ehemalige IT-Magazin längst den Hai gesprungen ist. Und das war mal eine Instanz im deutschen Internet…

    Übrigens hält sich auch die CD hartnäckig im Klassikmarkt. Und Spiele kommen 2019 immer noch auf Bluray daher. (Dabei dachten alle, das sei das nächste Filmspeichermedium.) Die DVD ist tatsächlich ein wenig auf dem absteigenden Ast.

    Fazit: Das Einzige, was sich da gerade disruptiv verändert, sind Zeitschriftenverlage durch Eintreten ihrer völligen Überflüssigkeit als Gatekeeper zwischen Anzeigenkunden und werberelevanter Zielgruppe.

    In fünf Jahren wird es den Heise-Verlag nicht mehr geben, Telefonbücher braucht auch keiner mehr.

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