Warum?

Wieso muss dieser Film über 150 Millionen Dollar kosten? Mit seinen eingespielten 260 Millionen Dollar gilt er nämlich als Flopp, weil er MINDESTENS das Doppelte einspielen muss, um auf die schwarze Null zu kommen. Warum müssen solche Filme so viel kosten? Filme, die nie genug Zuschauer finden werden, um solche Kosten rentabel zu machen?

Fuck!

Geht das nicht auch günstiger? Das ist doch kein harmloser Popcorn-Film, in den entsprechend viele Leute reingehen? Was kostet hier so viel???

Eben erst Blade Runner 2049 gesehen. Was für ein wunderschöner, ruhiger Film. Und am Ende, wo K sich auf die Treppe legt, warum hat er so komische Flecken auf der Hose? Weil er sich vorhin in Salzwasser geprügelt hat und nun logischerweise Salzkrusten auf der trockener werdenden Hose sichtbar werden. So viele kleine Details. K’s Küche. Seine KÜCHE!!! Ahhhhh!

Und so hohe Kosten. Das muss doch irgendwie günstiger gehen?

Fuck!

Ich will nicht bis in aller Ewigkeit Popcorn-Filme aus dem Hause Disney sehen. Ab und an gerne, aber nicht ständig. Ich will mehr Filme wie Blade Runner 2049 sehen!

*quengel* *jammer*

Geiler Film. Eben erst gesehen. Bin hin und weg. Hin und weg!

150 Millionen Dollar. Mindestens.

Fuck!

23 Kommentare zu „Warum?

  1. Jetzt erst? Schäm DIch! 😉
    Ich war im Kino und bin auch recht positiv beeindruckt wieder raus gegangen.

  2. Ich war 3x 3std im kino für 2049. Episch. Warte mal ab wenn Denis Dez. 2020 mit Dune sein neuestes Werk raushaut. Denis Villeneuve ist ein neuer Filmgott. Seine letzten 5 Filme (und beinahe seine einzigen) waren sehr gut. Aber so Leute, mit Stil und Visionen sind rar. Vielleicht feiert man dann lieber einmal mehr wenn solche Filme erscheinen. Mir steckt noch Pacific Rim2 und Godzilla 2 in den Knochen. 1 Film genial, Fortsetzung hingeklatscht.

  3. Ich erwarte bei Dune nichts weiteres als Drogen für meine Sinne und mein Denken. Ich befürchte jedoch, dass der Film über 250 Mio. Dollar kosten und somit der derbste Flop des Jahres 2020 wird. Weil sich logischerweise nicht genug Menschen diesen LSD-Trip anschauen wollen und wir wieder nicht die ersten drei Romane verfilmt bekommen.

    Fuck!

  4. Amen! Viel Spaß nun weiterhin mit dem super Soundtrack 🙂 Ich denk an den Film und bekomme sofort ne wohlige Gänsehaut. Aber ich schlaf auch jeden Abend mit dem „Blade Runner Blues“ von CD ein – Fanboy… 😐

  5. Interessant. Ich habe den Film als „solide“ in Erinnerung. Überdurchschnittlich, aber nicht berauschend. Fairer Weise muss man aber auch sagen, dass mich schon Blade Runner nicht so wahnsinnig gebeamt hat – obwohl er sicher zu Recht ein Klassiker ist.

    Habe überlegt, welcher Film mich zuletzt richtig positiv überrascht hat und es war: The Guilty. Was etwas zum Thema passt, denn wenn der Film nicht günstig herzustellen war und ein Paradebeispiel ist, wie man aus wenigen Resourcen viel macht, dann weiß ich auch nicht. ^^

  6. Na ja. Du hast recht. Aber auf der anderen Seite war Blade Runner damals auch schon ein Flop, soweit ich das in Erinnerung habe. Schön also, dass wir trotzdem eine so gute Fortsetzung bekommen haben.

  7. Blade Runner 2049. Ganz groß. Ganz ganz groß.

    Man weiß gar nicht wo man anfangen soll. Sound, Art Design. Da kann man Stunden darüber referieren. Was mich aber nach mittlerweile 8x am meisten flasht, ist die Konsequenz (und Konsistenz) des Ganzen:
    – Die Anfangssequenz mit Sapper Morton ist nahezu 1:1 diejenige, die in der 1. abgelehnten Drehbuchversion des originalen Blade Runner von Hampton Fancher geschrieben wurde. Genau der mittlerweile über 80-jährige Fancher, der das aktuelle Drehbuch zu 2049 verfasst hat.
    – Edward James „Seniorenheim“ Olmos‘ ‚City Speak‘ war zum Großteil ungarisch. Die Alte im Apartmentblock von K beleidigt ihn in…ihr ahnt es. (Mal abgesehen davon, dass der Großteil in den ungarischen Korda-Studios gedreht wurde, weil in den USA da ein noch utopischeres Preisschild dran geklebt hätte.)
    – Das gesamte Design, z.B. die der elektronischen Geräte wie der Memory Maker von Deckards Tochter sind eine konsequente, deutlich mechanischer getriebene Weiterentwicklung ganz im Stile dieses alternativen Universums.
    – …

    Zwei Tipps: Man sollte sich für das World Building unbedingt die 3 Prequel-Kurzfilme anschauen (siehe YouTube). Und es kommt speziell hier auf Dauer billiger, wenn man eine physische Version des Films kauft und nicht auf Streaming angewiesen ist 😉

    P.S.: Ich mache mir keine Gedanken über einen 3. Teil. Der wird kommen. Dauert, wird aber passieren. Diese Filme kreisen weiter in zu vielen Köpfen, sind zu faszinierend um nicht auch nach Jahrzehnten die Neugier zu befeuern.

    P.P.S.: Ich freue mich echt auf die zukünftige Reaktion zu „Du-weißt-schon-was“ 😉

  8. Irgendwie finde ich es witzig wenn sich jemand beschwert über den Erfolg/Misserfolg eines Kinofilms und seine Folgen der offensichtlich selbst nicht im Kino war.

    Ja ich finde den Film auch Spitzenklasse. Und will mehr von sowas. Aber irgendwie finde ich den Inhalt des Posts aussnahmsweise mal eher, sagen wir mal harmlos, komisch.

  9. Ja, das kann so wirken 🙂 Aber an mir alleine hängt nicht der kommerzielle Erfolg oder Nichterfolg eines Filmes, der min. 300 Mio. Dollar einspielen muss, nur um auf die schwarze Null zu kommen. Meine paar Euro hätten da wirklich nichts am Ergebnis geändert.

  10. Oh wie doof ich wohl immer gewesen bin, zu denken wenn ein Film evtl. 100 Mio Dollar gekostet hat und er dann 150 Mio einnimmt/einspielt, er ja dann einen Gewinn von 50 Mio macht.

    Wie staffelt sich denn bitte die Rechnung auf, wenn ein Film der 150 Millionen kostet, erst bei 300 Millionen eine schwarze Null schreibt.
    Wie kann das sein?!

    150 Kosten, 260 Umsatz = 110 Gewinn, oder nicht?

  11. Nein, das ist leider nicht so einfach. Weil die Zahlen, die genannt werden, wenn es gefragt wird, wie viel hat der Film gekostet, nur die reinen Produktionskosten sind. HINZU kommen noch die Kosten den Film zu bewerben und in die Kinos zu bringen. Dann ist nicht immer klar, ob die genannten Umsätze eines Filmes die reinen Ticketverkäufe sind, ob davon nochmal die Kino-Anteile abgehen oder ob das die Umsatzsumme ist, die dann tatsächlich bei den Produzenten landet.

    Das führt dann dazu, dass man bei einem Film, der wie Blade Runner 2049 zwischen 150 und 185 Mio. gekostet haben soll, annimmt dass dieser mindestens das Doppelte einnehmen muss, um Gewinn erzielen zu können. Bei BR 2049 habe ich nochmal genauer hingeschaut. Da wurde sogar mit einem Minimalumsatz von 400 (!) Mio. gerechnet. Ist das alles transparent und nachvollziehbar? Nein, kein Stück.

    Und warum ist das alles so teuer? Nicht nur Inflation, da spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Filmstars fordern und bekommen mittlerweile vollkommen irre Gagen. Wenn nicht als Flat vorab, dann als Umsatzbeteiligung. Die Krise der FX-Industrie der letzten zehn Jahre, wo viele etablierte Firmen schliessen mussten, weil sie teilweise nur noch reine Selbstkostenpreise in Rechnung stellen konnten, ist vorbei und die übrig gebliebenen Platzhirsche können jetzt so richtig fett Geld verlangen. Dann schauen sich die in der Regel vollkommen ahnungslosen Vorstände der Filmstudios die Einspielergebnisse der Blockbuster der letzten Jahre an und glauben, man könne das auch schaffen, wenn man einfach (!) auch so einen Film macht, geben dann vollkommen surreale Budgets frei, die von den Produktionsfirmen und Regisseuren natürlich willenlos genutzt werden. Und, und, und.

    Meiner Meinung nach läuft das Filmbiziness in eine Situation hinein, in der künftig nur noch ein, zwei Studios mit maximal einer Handvoll von Franchises genug Marktdurchdringung erzielen können, um solche Blockbuster-Produktionen gewinnbringend machen zu können. Weil für mehr kein Platz mehr ist. Denn die Anzahl der Menschen auf diesem Planeten ist begrenzt. Mehr als weltweit Filme zu veröffentlichen kann man nicht mehr tun. Das ist das Ende der Wachstumsfahnenstange.

    Oder es setzen sich in Hollywood mehr Leute wie z.B. Roland Emmerich durch, der dort immer wieder dadurch auffiel, dass seine Filme angesichts der gezeigten Schauwerte so … günstig produziert waren. Ganz Hollywood hat gerätselt, wie er das wohl macht.

  12. @Hand:
    Überraschung letzte Woche aus dem (schwedischen) Nichts heraus:

    „Border“

    Ansehen! (Lieben oder verwirrt sein.)

  13. Meh, Keine Chance.
    Kann kosten was er will.
    Bladerunner braucht eine Fortsetzung wie ein Arsch einen Kropf.
    Ja, habe mitbekommen soll so supertoll sein.
    Geht mir am Arsch vorbei.
    Bladerunner ist ein Kunstwerk und B2049 ist nützlich wie ein Blinddarm.
    Natürlich alles nur meine Meinung und soll nicht auf euren Geschmack zurückfallen oder negativ erscheinen lassen.

  14. @Aloha2: Border – Ja der war extrem gut! Arthouse vom feinsten. Natürlich was komplett anderes als Blade Runner… Wer „Let the right ones in“ / „So finster die Nacht“ mochte wird hier bestens unterhalten.

  15. Ich war vom Film nach anfänglicher Skepsis dann doch sehr positiv überrascht.
    2049 entwickelt die Welt von Bladerunner konsequent weiter, es ist eine gelungene Fortsetzung in Bezug auf Atmosphäre und Untertöne. Die Story stellt eine glaubhafte Möglichkeit dar, die Geschichte fortzusetzen. Die Bösen sind mir zu flach geraten, ich hätte mir mehr Einblicke in die Motivation des Industriellen Wallace gewünscht und auch mehr Hinweise, was in Love vorgeht, dass sie sich trotz ihrer Programmierung gegen Menschen wenden kann.

    Am meisten gelacht habe ich über das Peugeot-Logo auf K’s Flugwagen.

  16. @askies:
    Stimmt, hätte ich erwähnen sollen, dass das kein SciFi ist, sondern sowas wie… hmm… Arthouse-Fantasy??
    (Das der Autor derselbe ist wie „Let The Right One In“ (neben Nosferatu der beste Vampirfilm aller Zeiten), habe ich erst hinterher bewusst wahrgenommen.)

  17. Ja die Stellen wo dann der #große Ford kommt sind schon gut, aber ansonsten hat er micht nicht oberhart umgehauen. Schade eigentlich …

  18. Bitte noch einen kleinen Bericht zu GreedFall oder Queen’s Wish: The Conqueror von dir. Wir warten alle gespannt darauf. Die zwei besten Neuerscheinungen September 2019 !! Öh meiner .. öh unser aller Meinung nach hoffentlich … ODER? :O

  19. Neue Spiele? NOCH MEHR NEUE SPIELE? Sry, mit Aktualität habe ich nicht mehr so sehr. Der Tag hat nur 24h und den Urlaub habe ich mit No Man’s Sky verbraten. Mal schauen, was der Winter so bringt 🙂

  20. Ich geniesse Deine UNaktualität. NMS ist (nachdem ich es 2016 für 8 Euro aufm Flohmarkt gekauft und dann 200 Std gesuchtet habe) dank Beyond wieder aktuell wie nie. Macht Spass. Aber NMS ist wie schwimmen auf der Stelle.. man erlebt immer was neues aber irgendwie kommt man nie weiter 😀 Aber der Winter wird mich ausnahmsweise mit DeathStranding beschäftigen. Wobei ich nach dem heutigen 1Std video fast glaube das es wieder eine enorme zeitverbrennungsmaschinierie alá MGS5 werden wird. Also viele viele viele Wiederholungen des Gameplays. Aber dieser kranke Kojima Scheiss lässt mich einfach nicht kalt. Wenn ich alleine die Zwischensequenzen bei MGS4 und 5 bedenke… Apropo Filme… Ich empfehle dringend (wenn man sowas mag) den Film „Prospect“ mit Pedro Pascal. Ein kleiner aber feiner Indie SciFi Film der mit nur 3.9 millionen doch durchaus mich unterhalten hat. Für mich als SciFi Fan ein Budget Pflichtkauf

  21. Den Vorgänger habe ich inzwischen so oft gesehen, dass ich sowohl im englischsprachigen Original, als auch in der deutschen Synchro eigentlich den Ton ausschalten und alle Dialoge selbst sprechen kann. Plus Geräuscheffekte. Als ein lokales Kino Blade Runner irgendwann im Rahmen eines Scifi-Festivals noch einmal auf der großen Leinwand brachte, da hatte ich den Film auch schon zig-mal gesehen und war dann völlig weggebügelt.

    Entsprechend skeptisch war ich dann hinsichtlich des Nachfolgers. Und dann saß ich im Kino und war… hin und weg. Regelrecht ergriffen. Alleine diese Synchronisations-Szene… boah. Ich weiß nicht, wann ich schonmal für den selben Film innerhalb einer Woche zweimal ins Kino gegangen bin.

    @ Aloha

    Was die besten Vampirfilme angeht, sind wir deutlich anderer Meinung. Muss wohl mit dem schwedischen Film oder der schwedischen Seele zu tun haben, mit denen ich da ein Problem zu haben scheine. Ich finde alles, was die Schweden in dem Bereich produzieren, irgendwie… seltsam.

    Dabei habe ich so gar kein Problem mit Filmen der Arthouse-Kategorie. „The Addiction“ zum Beispiel ist schon sehr anders und den mag ich sehr. Aber mein persönlicher Favorit ist wohl nach wie vor „Near Dark“.

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