Erste Eindrücke – The Riftbreaker

Dass es in Polen eine ganze Reihe talentierter Entwickler gibt und auch ständig neue nachwachsen, ist nun wirklich kein Geheimnis mehr. Wir kennen CD Projekt Red, die mittlerweile ihren regionalen Wurzeln entwachsen sind und eine zunehmend internationale Belegschaft aufweisen können. Wir kennen People Can Fly (Painkiller) und alles, was an neuen Firmen aus dem Dunstkreis dieses Studios im Laufe der Jahre enstanden ist.

Aber kennen wir auch Exor?

Exor Studios ist seit Jahren ein Garant für kleinere, deswegen aber nicht weniger spassige Ballerspiele wie Zombie Driver oder X-Morph: Defense. Hemmungsloses, flüssiges und stets äusserst unterhaltsames Ausleben niederer Instinkte.

Komplexe Story? Ausgefeilte Dialoge und Charaktere? Innovatives Gameplay? Wer braucht denn sowas? Augen zu und druff!

Von Exor gibt es jetzt etwas neues: The Riftbreaker.

Ich habe ja letztlich die Factorio-Demo gespielt, von daher mögen mir Factorio-Fans vielleicht verzeihen, wenn ich dieses Spiel als Vergleich zu The Riftbreaker heranziehe, aber ich kann nicht anders.

Man nehme Factorio und entferne vom Basenbau ganze Wagenladungen von Komplexität, mache die Sache aber nicht zuuuuu primitiv.

Man reduziere die ausufernde Ressourcenbeschaffung, mache es aber auch hier nicht zu einfach.

Man erhöhe STARK den Actionanteil, in dem man z.B. der Spielfigur jede Menge an herstellbaren Upgrades, Waffen und Ausrüstung verpasst, um unbotmäßige Aliens zur Räson zu bringen, aka in wahlweise blutige oder rauchende Klumpen zu verwandeln.

Man belasse einen recht umfangreichen Forschungsteil.

Man ersetze die 2D-Engine mit einer 3D-Engine und sorge dafür, dass alles, Flora, Fauna oder Gebäude so effektvoll und detailsreich wie nur irgendwie möglich zerlegt und zerstört werden können. Ein herrlicher Anblick!

Nein, NATÜRLICH werde ich dieses Spiel keinem Factorio-Fan ernsthaft empfehlen wollen. Ganz, gaaaaaaanz anderes Genre und Schwerpunkte.

Aber ich lege The Riftbreaker jedem ans Herz, der hemmungslos ballern will, der virtuelle Zerstörungsorgien über alle Maßen liebt und der die schnell einstellende Monotonie vieler solcher Ballerspiele gerne durch andere, gut eingebundene Gameplay-Mechaniken aufgelockert sehen möchte.

Nein, ganz ehrlich, ohne Ironie und Übertreibung … das macht Laune!

4 Kommentare zu „Erste Eindrücke – The Riftbreaker

  1. UI, jetzt hab ich aber auch mal Lust das auszuprobieren.

    Ich seh aber gerade, daß ich auf Steam die Demo gar nicht bekomme.
    Waren die Demotage nur ein kurzer Zeitbereich oder muss ich mich da irgendwo extra anmelden?
    Oder gibts die Demo einfach nichtmehr?

    Argl…

    Hast du da überhaupt ne Demo gespielt oder ist das hier nur reine Vorfreude?

  2. Oh Gott, das sieht mir wie Tower Defense oder so eine Art They Are Billions aus … leider so garnicht mein Genre. 😐

  3. Sry, das war bei einigen Titeln wohl nur eine temporäre Sache während der Demo-Tage. Zum Glück habe ich einige Demos auf Vorrat installiert, andere auf meiner „Scheint interessant“-Liste stehen nicht mehr zur Verfügung. Hrmpf!

    Gut, ich kann nachvollziehen, dass man eine weniger gelungene Demo nach entsprechendem Feedback wieder zurückzieht, aber gerade die Demo zu The Riftbreaker war zumindest meiner Meinung nach von einem fertigen Spiel nur durch fehlende Inhallte zu unterscheiden. Das Ding war ne runde, saubere Sache. Ich muss nicht alles verstehen …

  4. Gut, wenn die Demos rausgenommen werden, die überhaupt nicht gut angekommen sind, dann ist das wohl okay. Ansonsten könnten aber sämtliche Demos auch einfach weiterhin verfügbar bleiben bei Steam, warum denn auch nicht?

    Zeitlich begrenzte Demos sind doch auch irgendwie lächerlich. XD

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