Risikoabschätzung: Graven

Die Hardware-Rüstungspirale dreht sich zwar deutlichst langsamer als noch in den, erm, glorreichen 1990ern, wo man sich gefühlt alle drei Monate eine neue GPU holen durfte/musste, aber es lässt sich nicht mehr länger ignorieren. Die eigene Hardware kommt so langsam in die Jahre. Und mit Remedys Control gibt es sogar seit bald zwei Jahren das erste Spiel, wo die offiziellen Mindestanforderungen ÜBER dem liegen, was als Herz in meinem Rechner brav vor sich hin schlägt.

Das wäre aber nicht das Problem. Etwas weniger Geld für sinnlosen Müll ausgeben, ein wenig ansparen und sich dann flugs neue Hardware ins Zimmer gestellt. So war das zumindest bis vor wenigen Jahren. Bevor Bitcoin/Ethereum-Miner neue Karten paletten- und angeblich sogar containerweise dem den NVidia/AMD-Fertigungsbändern direkt nachgelagerten Großhandel abgekauft haben. Das war lästig, aber der Markt hatte sich ein wenig erholt. So sehr, dass der Herr hier kurz davor stand sich spontan eine RTX-Karte zu holen. Was der Herr hier hätte tun sollen, denn dann würde er jetzt nicht damit anfangen einen Hausaltar für seine brave, treue GTX 1060 zu errichten und davor täglich zu beten, dass die Karte noch zwei bis drei Jahre durchhält.

Denn der einem Labor entkommene Klon eines Orang-Utans meinte nämlich einen vollkommen kontraproduktiven Handelskrieg mit China vom Zaun brechen zu müssen und der nach Angaben verlässlicher Verschwörungstheoretiker ebenfalls einem Labor entkommene Covid-19-Virus hatte die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik für’s traute Heim dermaßen angeheizt, dass Samsung und TSMC, die Hersteller der dafür notwendigen, modernen Halbleiter-Chips, als Folge all dieser Ereignisse schlichtweg nicht in der Lage waren eine nicht vorhersehbare, enorm gestiegene Nachfrage abzudecken.

Das führte dann dazu, dass im Einzelhandel neue GPUs von NVidia oder AMD nicht nur kaum noch, sondern irgendwann gar nicht mehr zu bekommen waren. Alle Shops wurden von Scalper-Bots belagert, die das wenige, was noch in den Consumer-Markt in Europa, den USA und auch Asien tröpfelte, sofort weggekauft haben. Anschliessend wurden diese Karten bei eBay und Co. eingestellt, wo man mittlerweile über 2000 Euro für eine aktuelle GPU bezahlen darf. Preistendenz steigend. Gekauft werden diese Karten dort übrigens nicht von Endkunden, sondern von anderen Scalpern, die im regulären Handel leer ausgegangen waren und nun denken, sie können mit neuen Preisaufschlägen noch ein paar Cent verdienen.

Das ist ziemlich doof, denn Control interessiert mich schon ein wenig. Und gerade weil mich mir diesen Titel nur wegen des Art Designs und der Levelarchitektur holen würde (ich könnte in Screenshots nur versinken), sollte es schon flüssig mit allen Details laufen. Von Spielen wie Horizon Zero Dawn, Biomutant oder einem auf meiner Kiste inzwischen nicht mehr spielbaren No Man’s Sky (je mehr Patch, desto hardware-hungriger) gar nicht zu reden. Shadowrun 3? (*ngllhh* Shadow Warrior 3 latürnich) Werde ich knicken können.

Und wer jetzt denkt, dass die ständigen Briefe und Anrufe meiner Bank, dass man mir gerade in diesen schwierigen Zeiten soooooo gerne einen Consumer Credit geben wolle, reiner Zufall sind … hah! Doch bevor ich endgültig das Handtuch werfe und mir einen Stadia-Account hole, mwahahahaha! … es gibt noch Hoffnung. Denn es gibt bald Spiele wie Wrath: Aeon of Gedöns, ein Addon zu Amid Evil, ein Addon zu Ion Maiden. Der Mensch hinter Dusk werkelt bei Gloomwood mit, bei Nightmare Reaper steht das offizielle Release bevor und, und, und … und es gibt noch ein anderes Retro-Shooter-Projekt, welches recht vielversprechend wirkt:

GRAVEN

Graven kommt von Slipgate Ironworks, die zwar das Remake von Rise of the Triad auf dem Gewissen haben, aber schon mit Bombshell gezeigt haben, dass man fähig war aus vergangenen Fehlern zu lernen. Nicht dass Bombshell besonders gut gewesen wäre, aber es war schon besser als ihr Erstling. GRAVEN wird vom Entwickler als spiritueller Nachfolger von Hexen II angepriesen. Ein Fantasy-Shooter mit RPG-Elementen und einem Hub-System, der seit gestern als Early Access auf den üblichen Plattformen veröffentlicht wurde. Meinereiner hat bei GOG zugeschlagen, wo sich inzwischen einige Euro in der Wallet befunden haben.

Denn, kurz mal abschweifend, der Refund ist bei GOG heimlich, still und leise sehr viel einfacher geworden: „Du kannst bis zu 30 Tage nach Kaufdatum eine Rückerstattung anfordern, auch wenn ein Spiel bereits heruntergeladen, gestartet und gespielt wurde.“ Einfach in die Kaufhistorie gehen, für den jeweiligen Einkauf den Refund auswählen, aus einer Dropdownliste irgendeinen Refund-Grund auswählen und wenige Stunden später kommt die Refund-Bestätigung. Gut für GOG, gut für mich, schlecht für mein Konto.

Rein optisch erinnert GRAVEN auf jeden Fall stark an Hexen II, obwohl die Entwickler nach eigenen Angaben versucht haben das Spiel so wirken zu lassen, als ob jemand einen Hexen-Nachfolger mit der Unreal 1-Engine gemacht hätte. Vielleicht hätte man das der Kreativ-Abteilung mitteilen sollen, denn das auf Grundlage der UE4 entstandene Spiel sieht nahezu 1:1 wie ein typisches Quake 1-Engine-Spiel mit hübscheren Lichteffekten aus.

Nicht, dass ich dagegen etwas einzuwenden hätte oder nicht, dass ich etwas gegen einen Unreal 1-Look einzuwenden gehabt hätte, aber zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegen oft genug Welten.

Spielerisch ist die EA-Version noch etwas dünn. Im Prinzip könnte man das Spiel derzeit auch als Kisten-Kaputtschlag- und Circle-Strafing-Simulator bezeichnen. Die Hauptfigur bekommt anfangs nur einen schwachen Feuerzauber, der aber nicht offensiv verwendet werden kann, in der Tat nur zum Fackel- und Leichenanzünden verwendet werden kann. Was das Spiel mir zwar unmissverständlich mitteilt, nur um von mir sofort ignoriert zu werden: „Wähh, geht ja gar net, was für ein Scheiss … oh, achso, hmm, ok …“. Stattdessen knüppelt man mit einem soliden Wanderstab Seuchenzombies nieder.

Hat man genug Gold aufgesammelt, kann man sich beim lokalen Schmied Heiltränke, ein Schwert, einen Armgelenk-Dartwerfer oder eine fette Armbrust kaufen. Von der Gameplay-Mechanik eines Hexen II, wo man entweder als robuster Nahkämpfer, hinterlistiger Assassine oder machtvoller Magier seine Abenteuer bestehen konnte, ist aktuell noch nicht viel zu sehen. Verschiedene Klassen scheint es nicht zu geben, man wählt hier offenbar den Ansatz dem Spieler über ausgewählte Zauber und verschiedene Ausrüstung die Wahl der Vorgehensweise zu lassen. Aber noch ist es zu früh, um hier konkrete Aussagen zu treffen.

Gespeichert wird derzeit automatisch beim Verlassen des Spieles, bzw. beim Passieren von Checkpoints, beim Laden nach einem Neustart des Spieles steht man allerdings wieder auf dem Hub-Marktplatz. Stirbt man unterwegs, wird man beim letzten aktiven Checkpoint wieder ins Spiel geholt. Der kommt zwar sehr stimmig in Form eines Dich neugierig beäugenden Raben daher, der sich auf Mauervorsprüngen, Schädelhaufen oder Zäunen niederlässt, doch als staatlich diplomierter Savepoint-Nichtmöger hoffe ich doch schwer, dass man freies Speichern nachliefert. Oder zumindest endlich damit aufhört so zu tun, als ob man einen Retro-Shooter machen würde. Aber das war schon bei Rise of the Triads so ein Kritikpunkt, der erst mit späteren Patches aus der Welt geschafft wurde. Mit einer Nachlieferung kann ich leben. Ansonsten verdrehe ich genervt die Augen und arrangiere mich zähneknirschend mit dem aktuellen Zustand.

Lustig sind die Graphikoptionen, wo man zwar etliche Shader, Shadow- und Beleuchtungsdetailgrade einstellen kann, aber vergeblich nach einem Schalter für Anisotrope Filterung sucht. Den man sucht, weil der Default-Render Mode sehr detailgetreu den Prä-Beschleuniger-Look der 1990er nachempfunden ist. Und Texturen ein paar Schritte vor der Spielfigur entfernt schlagartig an Details verlieren. Wer das abstellen möchte, aktiviert in den Settings den 3DFX-Modus, der das Spiel so rendert, als ob eine 3DFX-Karte verbaut wäre, inklusive der kurzen 3DFX-Logo-Animation zu Beginn.

Sofort wird eine schöne anisotrope Filterung über das Bild gelegt und die Texturen behalten auch in der Ferne den gleichen Detailgrad. Nur dass dafür in der Nahansicht alle Texturen logischerweise ihren scharfen Pixel-Look verlieren und die Skybox in einem originalgetreuen 16bit gerendert wird, was zum Verlust etlicher Details wie der sanften Farbübergänge führt. Meh!

Links: Default-„Software“-Mode | Rechts: Pseudo-3DFX-Mode
Links: Default-„Software“-Mode | Rechts: Pseudo-3DFX-Mode

Ich hoffe, dass man dies Ende des Jahres, wenn der offizielle Release erfolgen soll, individueller einstellen kann. Um das beste aus beiden Welten zu bekommen.

Inhaltlich soll diese Version etwa ein Drittel der geplanten Inhalte umfassen. Ich stecke gerade in einer Quest, um einen Leuchtturm zu aktivieren, um mit dessen Licht Hilfe anzulocken und die Seuchenuntoten abzuhalten, die bereits dramatisch an den Stadttoren rütteln. Für meinen schnuckeligen Handgelenks-Dartwerfer verbrate ich viel zu viel Munition , er ist halt wesentlich cooler, als das sparsame, aber fade Schwert.

GRAVEN steckt bis Oberkante Unterlippe voll mit Atmosphäre. Trotz diverser Klischees wirkt alles sehr stimmig und detailliert. Selbst die Abwasserkanäle sind nicht einfach nur dumme Röhren, sondern man wandelt durch gewaltige Zisternen mit eindrucksvoller Architektur, Brücken und Wasserfällen. Das Spiel hat eine bedrückende Zombie-Ästhetik, die mich aber nicht gähnend abwinken lässt, wie das bei vielen zombie-infizierten Produktionen der Fall ist (wie zuletzt bei diesem schnarchnasigen Army of the Dead-Flick von Snyder), sondern wie bei Kingdom mich bei der Stange halten kann.

Ob die Entwickler bis Ende des Jahres das Gameplay entsprechend aufbohren können, wird man erst noch sehen. Wenn ich mir aber anschaue, was man in Dänemark letztes und dieses Jahr alles an Projekten fertigstellen wollte und noch fertigstellen will, und dort nicht mehrere Hundert Angestellte und Freelancer tätig sind … mir wäre eine deutliche Verschiebung lieber als irgendein Schnellschuß, nur um Deadlines zu halten.

Von daher … gleich zuschlagen? Abwarten? Meiden?

Ganz klar: Abwarten! Ja, es steckt viel Potential in GRAVEN, die Richtung stimmt auf jeden Fall, aber es wird sich erst zeigen müssen, ob Slipgate dieses Potential erschliessen und vernünftig umsetzen können.

14 Kommentare zu „Risikoabschätzung: Graven

  1. Control fand ich sehr sehr schön, leider manchmal etwas zu schwer bzw. Ist man auch gerne mal Tode gestorben von der Marke „Woran bin ich den jetzt verreckt??!??“ ABER das Dicke Plus ist das man sich den Schwierigkeitsgrad in einem Umfangreichen Menü selber zurecht basteln kann.

  2. Das klingt doch recht gut. Jetzt muss „nur noch“ neue Hardware her …

  3. „…Von Spielen wie Horizon Zero Dawn, Biomutant oder einem auf meiner Kiste inzwischen nicht mehr spielbaren No Man’s Sky (je mehr Patch, desto hardware-hungriger) gar nicht zu reden. Shadowrun 3?…“

    Shadowrun 3? … Hhm, da bin ich wohl aus dem Hype-Loop vollkommen raus. Oder meinst du eventuell Shadow Warrior 3, von dem jetzt gerade neue Trailer hereinflattern?

    Graven sieht auf jeden Fall interessant aus. Das habe ich auf jeden Fall vorgemerkt. Ich hatte auch schon auch schon mit der EA von Prodeus eine Menge Spass. Als alter Sack kann ich der Pixel-Ästhetik viel abgewinnen, wenn das das ganze mit netten Beleuchtungseffekten kombiniert wird.

    Nemo.

  4. Achgottja, sry! Shadow Warrior 3 natürlich … hey, man wird nicht jünger 🙂

  5. Bei deiner Beschreibung und den Screenshots habe ich sofort ‚Dark Messiah of Might & Magic!‘ gedacht. Was mich für mich Grund genug ist, das Spiel mal im Auge zu behalten. Wäre dann aber auch ein großes Vorbild, dieses Spiel ist für mich der Inbegriff von ‚grandioses Nahkampfsystem‘. Es gab für mich davor und danach nichts, was auch nur ansatzweise in die Nähe von Dark Messiah kam.

  6. Horizon Zero Dawn müsste auf Deiner 1060 bei aktuellem Patch-Status eigentlich ganz gut laufen. Ich spiele es auf einer 2060 mit allen Einstellungen auf Maximum und habe durchschnittlich 88 FPS und ich kann bestätigen, dass es wirklich absolut smooth läuft.

  7. Mittlerweile ist nicht mehr die GPU der Limiter, sondern die CPU und die Festplatte. Der i5-4570 ist für immer mehr aktuelle AA- oder AAA-Spiele nicht stark genug und die Mühe, Ladezeiten/Performance für Besitzer herkömmlicher Festplatten zu optimieren (oder gar das Spiel auch bei niedrigeren Details anständig aussehen zu lassen), macht sich ja kaum ein Entwickler.

    Ich habe mich jetzt für folgendes entschieden: Als Zwischenschritt 1 eine gescheite SATA-SSD ins Gehäuse klemmen und die Festplatten über eine Dockingstation weiter als Backup-Medium verwenden, anstatt sie in einem Karton vergammeln zu lassen. Im Zwischenschritt 2 kommt ein guter 144Hz-Monitor, weil ich meine Augen jubeln hören will. Und Ende nächstes Jahr dann ein neuer Komplettrechner, weil man so leichter an eine aktuelle GPU zum vernünftigen Preis kommt als über einen Einzelkauf. Monitor und SSD können weiterverwendet werden, die alten Festplatten immer noch für Backup dienen. Klingt für mich nach einem guten Plan 🙂

    Eine Konsole kommt mir weiterhin nicht ins Haus. Nicht, weil ich ein bornierter PC-Herrenmensch bin, sondern weil dann nicht nur die vielen interessanten PC-Spiele um meine Freizeit konkurrieren, sondern auch das interessante Zeugs, welches es z.B. nur für die Switch gibt.

  8. Um mein ich-verwende-antike-Hardware-Geschreibsel hier zu untermauern: 65+ Stunden in Horizon Zero Dawn versenkt. Ein i5-6500 und eine GTX 960 haben bei Full HD noch 40 FPS im 99 Perzentil geliefert, was mit V-Sync dann eben 30 FPS fix waren. Das Spiel wollte mir bei den Grafikeinstellungen alles so mittelmäßig andrehen, ich habe Texturen und Modelle auf ultra hochgeschraubt, dafür Schatten und anisotrope Filterung auf niedrig gesetzt und natürlich Bewegungsunschärfe ausgeschaltet. Und nach dem Trailer von Forbidden West hätte ich jetzt auch gesagt, dass das ähnlich gut aussah. (Sofern man Youtube-Video-Qualität mit tatsächlich( empfunden)er Spielgrafik vergleichen kann.)

  9. @Missingno Rein aus Interesse, ich hoffe einmal, man hat der PC Version von Horizon Zero Dawn ein anpassbares FOV spendiert? Ich habe das Spiel auf der PS4 gespielt, damals noch auf der Grundversion und ich muss sagen, was man da aus der Hardware herausgeholt hat, war beachtlich. Der einzige Wermutstropfen war, dass man das auf den Konsolen ja meist ohnehin recht kleine FOV zu Gunsten der Leistung wohl noch ein wenig mehr eingeschränkt hat – ich habe mich mitunter gefühlt, als würde ich das Spiel durch einen Briefkastenschlitz spielen.

  10. 70 (default) bis 100 in 10er Schritten. Scheint aber ein sehr umstrittenes Thema gewesen zu sein. Wenn man danach sucht gibt es einige Artikel von Anfang 2020, in denen gesagt wird, dass die Entwickler das nicht einstellbar machen wollen. Eventuell kam es dann erst in irgendeinem Patch.

  11. @Missingno Danke für die Info! Horizon Zero Dawn ist nämlich auch so ein Spiel, dass ich mir durchaus irgendwann noch einmal für den PC zulegen würde. Nicht jetzt, sondern später, wenn es mal in einem Sale mit fetten Discount auftauchen sollte. Und während das auf der Konsole noch ging (und selbst da gerade mal so für mich), da sitzt man ja eben meist doch ein ganzes Stück weiter vom Fernseher weg, wäre das für mich auf dem PC, mit dem Monitor viel näher an der Nase, ein absolutes no go (oder No Go? No go? Nogo?).

    Das die Entwickler so etwas nicht erkennen oder erkannt haben, ist dann meiner Meinung nach auch schon wieder ein mittelschwerer Anfall kurzfristiger geistiger Umnachtung.

  12. Bei Hexen II hattest Du mich, den Rest habe ich nicht mehr gelesen 😛

    P.S.: Die Aufrüststategie ist für den Moment top. Du vergibst Dir nichts und investierst nicht sinnlos. Das große SATA-SSD-„Datengrab“ kannst Du umziehen parallel zu der zukünftigen schnellen M2-SSD. Die Hauptsache aber: Ein Monitor mit 144Hz+ und (echtem!) HDR ist eine ähnliche Offenbarung wie weiland der Sprung von einer SPEA Mirage v2 auf die Diamond Monster. Willst Du QHD oder 4K? Unbedingt auf Free-Sync UND Kompatibilität bzw. „Freischaltbarkeit“ von G-Sync achten! Ab Deiner GTX 1060 kannst Du dann auch Horizon mit gefühlten 60 fps schon jetzt ohne Tearing zocken.
    P.P.S.: Wenn Du „bis Hundert“ extra investieren willst, kannst Du Dein CPU-Bottleneck mit der doppelten Thread-Anzahl und +2MB Cache durchaus signifikant abmildern. I7-4770 oder I7-4790 (möglichst K) auf Sockel 1150. Wenn Du dann eh einen neuen PC willst, kannst Du dann den „Alten“ als Classic-PC behalten.

  13. @Alien
    Also ich habe bei 29,99 € zugeschlagen, weil ich es ja nur vom Hörensagen kannte und keine PS4 habe(n werde). 😉 So einen fetten Discount wie auf der Konsole (kostenlos!) wird es vermutlich nicht geben. Ich verstehe das voll und ganz mit dem Sichtfeld. Der Monitor nimmt in der Regel so viel mehr ein als der Fernseher, auch wenn der x-Mal so groß ist.

    Und bezüglich No-Go: Alles „falsch“. 😉

    Es scheint, als sehen sich manche Entwickler mehr so als Künstler und dann hat man als Spieler natürlich am Gesamt-Kunstwerk nichts zu kritteln. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder nach eigenem Gusto entscheiden kann, ob ihm der Leberfleck im Gesicht des Protagonisten jetzt weniger wichtig ist als stabile Bildwiederholfrequenzen?

    @Aloha2
    Tut sich eigentlich etwas im Markt mit Monitoren mit HDR? Bislang war da die Auswahl doch sehr überschaubar, Spezifikationen eher mäßig und Preise dafür recht hoch.

  14. „Willst Du QHD oder 4K?“

    Ich weiß noch nicht so recht … mir würde bis auf Weiteres ein 1080p-Monitor mit hoher Bildfrequenz reichen. Denn ich zocke ja jede Menge älterer Spiele und über 1080p hat man oft genug mit Ameisendreck-UI und anderen Problemen zu kämpfen. Auch bin ich mit der Bildqualität auf dem Work-4K-Monitor alles andere als zufrieden, wenn ich hier ein Spiel wie z.B. Deus Ex:HR nur mit 1080p darstellen will. Ich weiß nicht, ob es am Monitor liegt (Samsung 28E590D) oder ob das Runterskalieren deutlich unterhalb der nativen Auflösung grundsätzlich keine gute Idee ist. Sieht auf jeden Fall scheisse aus!

    Ansonsten ist 4K natürlich ne geile Sache für eine Arbeitsumgebung. Möchte ich DAFÜR nicht wieder hergeben.

    Aber das hat noch Zeit. So lange keine neue GPU im Gehäuse steckt, brauche ich mir auch keine Gedanken über QHD, 4K oder gar noch höher machen.

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