Nier: Automata – Auf Refund’s Kippe

Nachdem Squeenix so freundlich war dem Spiel endlich die wohl dringend nötigen Patches angedeihen zu lassen UND sogar noch Denuvo zu entfernen … da dachte ich mir in meiner jugendlichen Naivität, dass man den Spieleherbst doch mit diesem Titel einleiten könnte. Und weil aktuell sogar noch im Sale auf Steam, wurde nicht mehr länger nachgedacht, sondern endlich gehandelt.

Etwa 40 Minuten lang bin ich hin und weg.

Das Art Design, die Animationen, geile Schwertkloppmistkombos!! Und alles superflüssig ohne Geruckel, Bildfehler und so Gedöns.

Gespielt wird auf „Normal“, weil das doch normal ist. Schnell sind die Angriffsmuster der Gegner erfasst und 2B schnetzelt sich, mit leichter Hand gesteuert, weil eingängig und gut zu lernen, freudig durch melancholische Industrieruinen.

Ich bin, ganz ehrlich, wirklich ein wenig hin und weg. Treffen die Lobeshymnen zu, die über dieses Spiel ausgeschüttet wurden. Nun, bislang scheint das alles gerechtfertigt zu sein und wenn es stimmt, beginnt die Handlung ja erst richtig Fahrt aufzunehmen, wenn man den zweiten und dritten Spieldurchlauf gestartet hat.

Dann stoße ich auf den ersten Boss. Nicht dieser handzahme Radschaufelbagger von ein paar Minuten vorher. Der erste große, richtige Boss.

Normalerweise würde ich jetzt entnervt mit den Augen rollen und mich auf das schlimmste vorbereiten, denn ich hasse Bosskämpfe wie die Pest. Doch da lag etwas in der Luft. Eine gewisse Geschmeidigkeit des Gameplays, welches trotz einer etwas ungünstigen Default-Tastenbelegung doch glatt dahinflutscht. Könnte es also sein, dass ich hier zum ersten Mal Spaß an Bosskämpfen habe?

Nö, kann nicht.

Rasend schnell werde ich zwischen zwei gigantischen Baggern zu Elektronikschrott verarbeitet. Mein Charakter ist perdu und das Spiel zu Ende. Aber im Hauptmenü wird mir ein Spielstand angezeigt, mit der entsprechenden Spielzeit bis zum Boss. Manuell speichern geht zwar nicht, aber es wurde wohl ein Autosave angelegt. Frohgemut lade ich diesen Spielstand …

… und starte doch wieder ein neues Spiel. Nach mehreren Versuchen dieses „Save“ zu laden, begreife ich, dass dies Absicht ist. Es wird überhaupt nichts gespeichert.

Ok, noch ein Versuch. Das ist der erste Boss, der muss doch zu legen sein. Der Schwierigkeitsgrad wird auf „Easy“ gesenkt und die nächsten Minuten verbringe ich im Halbschlaf (weil es jetzt VIEL zu leicht ist), bis ich wieder vor dem Boss stehe. Ausweichen klappt jetzt besser, dennoch reicht es an einer Stelle immer noch nicht so ganz. Paff! Doud!

Ein 40 Minuten langer Prolog, an dessen Ende ein für Otto-Normal-Zocker wie mich durchaus knackiger Boss steht und gespeichert werden kann erst danach?

Jepp. So ist das. Nach dem Prolog kann man so oft speichern, wie es einem in den Kram passt. NACH dem Prolog. Wieso nicht vorher, weiß niemand. Vielleicht weil japanische Game-Designer ungelöste Kindheitskonflikte an ihren Kunden auslassen müssen. Irgendwie sowas bestimmt.

Jetzt sind 80 Spielzeit Minuten vergangen und ich dürfte erneut ganz vorn vorne anfangen. Wenn ich denn wollte.

Ich will aber gerade nicht. Wer meine Zeit so wenig respektiert, hat nicht mein Geld verdient. Ich bin nicht nur sauer, ich bin stinksauer.

Dennoch … bis auf diese selten dämliche Design-Entscheidung, der Rest läuft mir wie geschmiert den Spielegaumen hinunter. Einfach den Trainer starten, diesen Boss hinter mich bringen und das Spiel weiter genießen?

Am besten den Rechner ausmachen, drüber schlafen, das Licht des morgigen Tages beruhigend auf meine Nerven einwirken lassen. Und dann eine Entscheidung treffen.

13 Kommentare zu „Nier: Automata – Auf Refund’s Kippe

  1. Oh wie ich Dich verstehe: ich hasse Bosskämpfe auch. Und weil ich tatsächlich in Spielen auch immer nur an diesen scheitere, weiß ich, dass sie eben wirklich komplett andere „Spiele“ sind, als das Spiel um die Bosskämpfe herum. Bei den ganzen reineren „es ist eben ein Bosskampfspiel“-en kann ich das ertragen und spiel die eben nicht. Und ich kann auch verstehen, dass andere gerade Bosskämpfe toll finden. Aber Spiele mit ein paar pauschal eingestreuten Bosskämfen sind für mich Spiele der Gattung X, in das man ein Spiel der Gattung y eingestreut hat. Und das kickt mich raus. Nicht, weil ich die doof finde (meistens auch), sondern weil ich eben nur Gattung X kann. Sogar sehr gut.

    Bei Nier:Automata weiß ich nur, dass ich es durchgespielt habe und kann mich nicht mal mehr an Bosskämpfe erinnern, das liegt aber daran, dass ich diese Spiel wohl auf „bestimmt das leichteste“ gespielt habe. Frage: kann man im Spiel den Schwierigkeitsgrad verringern? Und ja, auch bei mir käme dann was mit Ehre und so, aber ich mach dann einfach die Zimmertüre zu, schließe die Jalousien und verrate das keinem.

    Bei Tales of Arise kann man sogar, Achtung, ganz schändlich, alle Kämpfe auf kompletten Autopilot stellen. Mach ich bei jedem Boss. Sehe fasziniert 15 Minuten für mich dann doch langweiligem Gameplay zu und denke: bin ich froh, dass ich das grad nicht spielen muss, zumal ich sicher deutlich länger bräuchte. Ist dann halt an der Stelle so ne Art „ich kuck mal nen lets play“. Nach dem Bosskampf übernehm dann wieder ich. Kann ich mit leben. Kommt ja nur selten da vor.

    Und noch was: nier:Automata, wenn Du es doch durch hältst, entfaltet sich wohl noch mal richtig, wenn man es noch ein paar mal durchspielt. Gebe zu, hab es nur ein einhalb mal gespielt, aber in der Tat: schon der Anfang der zweite Runde zeigt eine komplett andere Sichtweise. Und zwar durch das Spiel, nicht, weil man Anfangs was verpasst hätte.

  2. Also mir fällt da spontan keine vernünftige Erklärung ein, zwischen den Extremen: „totalem Versagen“ und irgendwelchen seltsamen Betriebsblindheitsvorstellungen a la „Wir trennen die Spreu vom Weizen und nur, wer da vorbeikommt ist würdig und bereit für das weitere Spiel. Im Grunde helfen wir dem Spieler damit!“

    Wärs einfach ein Fehler, hätten sie es ja wohl inzwischen behoben.

    Mein Beileid, ich kenn sowas. Ist man erstmal dem ersten gewaltigen Hirnschiss begegnet (und das gilt nicht nur für Spiele, sondern auch für Filme, Bücher, Serien usw.), kann einem das die ganze Sache verderben, weil man immer besorgt ist, wann der nächste Fail einem jede Immersion und somit den Spaß zerfetzt. Und plötzlich hat man viel weniger Lust, die Sache weiter zu konsumieren … ^^“

  3. Früher, als Schüler oder Student, wäre das vielleicht noch anders gewesen, aber mittlerweile ist mir meine Zeit für derartige Checkpoint-Sperenzchen definitiv zu schade. In der jahrzehntelangen Geschichte der Videospiele sollte nun mittlerweile wirklich jeder gelernt haben, derartige Design-Katastrophen zu unterlassen. Ehrlich, es gibt nichts Langweiligeres, Blöderes, Sinnloseres und Stumpsinniges, als ausgedehnte Passagen eines Spiels mehrfach völlig grundlos wiederholen zu müssen. Wer das anders sieht, hat es nicht verdient, dass seine Spiele gespielt werden, und sollte besser Radieschen züchten. Ich bewundere deine Bereitschaft, da noch mal eine Nacht drüber zu schlafen. Bei mir wird so ein Dreck sofort deinstalliert …

  4. ZUR SEITE, LASSEN SIE MICH DURCH, ICH BIN ARZT…..!!!

    Hazz, ganz ruhig! … Atmen! … Ja, been there, done that (effin‘ 5 Anläufe für den Prolog)

    Bevor ich zum Thema komme, erlaube ich mir meinen Kommentar zu zitieren (aus Deinem Beitrag ‚Spätzünder‘ vom 11.08.2019):

    „…Noch eins: Wenn Du dereinst dieses ‚Spiel‘ startest, verspricht mir, dass Du keinen ‚rage quit‘ in der ersten Mission hinlegst weil Du glaubst, dass hier wieder kein freies Speichern möglich ist. Ja, es ist richtig, dass Du das bis zum Sieg über den ‚Endgegner‘ des Einführungskapitels nicht kannst! Danach ist aber ein freies Speichern (a la ‚Oberwelt Final Fantasy‘) nahezu unbegrenzt möglich.
    Hier wie überall spielt dieses ‚Spiel‘ mit Erwartungshaltungen (!!!)“ (Oder kurz: Ich hatte es im Urin, dass das passiert *seufz*)

    DAS WICHTIGSTE: mach keinen Refund-Scheiß, wenn Du in den ersten 40 min. schon so von der Stimmung geflasht bist, nachdem Du max. 2% (!) des gesamten Settings gesehen und einen (!) Titel (Alien Manifestation) des göttlichen 3h+x Soundtracks von Keiichi Okabe gehört hast! Das ist so, als ob man den „Herrn der Ringe“ anfängt zu lesen, zwar merkt „Wow, das ist vom Setting her so anders und offensichtlich GENAU meins.“, es dann aber nach 30 Seiten abbricht, weil … sagen wir mal die Handlung zu langsam in Gang kommt! DAS ist Blasphemie ( 😉 )

    Gleich gehts weiter…

  5. Guten Morgen zusammen. Ausgeschlafen, gut gebrunched, den Stress der letzten Wochen doch ein gutes Stück ablegen können … und gleich nochmal einen dritten Anlauf hingelegt. Mit einem Trainer, weil fuck you! Gespeichert, zur Sicherheit neu geladen und ganze LKW-Ladungen Betonschutt sind mir vom Herzen gefallen. Der Sonntag ist gerettet 🙂

  6. Phew… ich hatte schon Angst.
    Ich schätze, wenn Du diesen (nochmal an alle) bewusst gewollten ‚Difficulty Spike‘ hinter Dich gebracht hast, kannst Du den Trainer ausschalten. Denn die anderen (auch Bosskämpfe) waren mit den zur Verfügung stehenden Waffen und dem genialen Plugin-Aufrüstsystem (da bitte einarbeiten und NIE den Betriebssystem-Chip entfernen), dem sich WIRKLICH flüssig spielenden Swordplay und der Tatsache, dass man hunderte von kleinen, mittleren und großen Healthpacks mitführen kann eher ein Planungs- denn ein Schwierigkeitsproblem. Die zur Verfügung stehenden drei Save-Slots können zu ‚Experimentierzwecken‘ auch innerhalb des Spieles gewechselt werden.
    Dennoch zur Erinnerung: Das Spiel besitzt KEINE Autosave-Funktion –> speichern geht jetzt ( 😉 ) zwar quasi immer, aber Du musst es SELBST veranlassen. Sprich wenn Du es aufgrund der total spannenden Handlung für 2h ‚vergisst‘, dann an einem Pillepalle-Gegner aufgrund eigener Dummheit scheiterst, dann solltest Du Dein inneres Zen nicht an dem Gamepad (Monitor,…) ausleben. Oohmmm…

  7. Ich war ja beeindruckt, wie flüssig diverse Sprung/Attack-Kombos von der Maus gingen. Nich mal ’n Controller. Maus/Tastatur! Ein Bullet Hell-Action-Plattformer, der sogar Grobmotorikern wie mir frustfreie Lernerlebnisse verschafft, OHNE auf Easy schalten zu müssen. Weil Easy … Hölle, das war sogar mir zu einfach 🙂

    Von daher frage ich mich wirklich, wie viel Liter verdorbenen Sake der Herr Chef-Designer gesoffen haben muss, um so eine beschissene Design-Entscheidung zu treffen.

  8. Sake und Chefdesigner Yoko Taro… Ja, er ist besonders (im besten Wortsinn) und DIE Kombination passt ganz sicher (und Big Butts… ich schweife ab).

    Hier muss es aber nicht mal verdorbener Sake gewesen sein, sondern vielleicht eher ein Problem, was mir im technischen Vertrieb Produktionsanlagen/Projektmanagement national wie international immer wieder über den Weg läuft: Das Missverständnis darüber, was man beim Kunden/Konsumenten/Spieler voraussetzen kann. Lass mich versuchen zu erklären.

    Wie gesagt habe ich 5 Anläufe für den Prolog auf Normal gebraucht (nicht auf Easy zurückgeschalten). Habe heute, nachdem ich Deinen Beitrag gelesen habe, N:A extra mit einem neuen, unmodifizierten Spielstand gestartet um selber noch mal nachzuvollziehen, was das/die Problem(e) waren und um Dir evtl. Tipps zu geben. Ich als

    a) immer noch absoluter Nicht-Held, wenn es um schnelle und exakt getimete Button-Kombinationen geht und
    b) ohne meine im Laufe des Spiel gesammelten über-powerten Waffen, nur mit meiner Erfahrung

    habe es jetzt auf Normal trotzdem im ersten Anlauf UND über der Hälfte noch vorhandener Healthpacks geschafft. Aber das wichtigste ist, mir ist SOFORT wieder an den einzelnen Stellen eingefallen, was das Problem war, weshalb ich dort beim ersten mal gescheitert bin. Neben der ganz klaren eigenen Blödheit, z.B. in die Arm-Rotationsangriffe der ‚kleinen‘ Gegner ungeschützt hineinzulaufen, weil das vermeintlich ’schneller‘ geht, hing meiner Meinung nach erstaunlich viel mit der oben genannten These zusammen. Genauer:

    Ganz klar ist, das Spiel möchte designtechnisch im Einstieg mit einem fordernden (aber eben ganz sicher nicht zum Spielabbruch führendem) Schwierigkeitsgrad eine Erwartungshaltung wecken. Und zwar meiner Meinung nach vom Spieldesigner idealerweise gewollt folgende: „Ich, PlayerOne, habe jetzt verstanden wie dieses Spiel tickt. Schnell anziehender Schwierigkeitsgrad, nur bestimmte, weit auseinander gezogene Speicherstellen. Die Optik und das Spieldesign is‘ total geil, aber wieder so ein ‚GitGud‘, gnahhhh, ich HASSE das! Ich merke einen leichten Frust, aber NUR wegen ‚ganzer Rest bisher = geil‘ spiele ich trotzdem mal unter innerem Protest weiter!“ –> In dem Moment kommt das Spiel und sagt „Übrigens PlayerOne, eigentlich mögen wir diese als modern geltende ‚Spielmechanik‘ ebenso wenig wie Du. Weisste was, lass sie uns jetzt und hier für den Rest des laufenden Spiels abschaffen, was hälste davon! Kannst frei speichern, denn unser Fokus in diesem Spiel ist sowieso ein ganz Anderer als in solchen Sachen wie Dark Souls!“ Das Spiel mit Erwartungen und das erste „Gott fallen mir fantastilliarden Steine vom Herzen, dass ich mich nicht mehr mit dem Rotz abgeben muss!“ beim Spieler. Idealerweise. Dazu muss man aber eben den extrem schmalen Grat bestimmen können, was Du bei dem Spieler voraussetzen kannst aufgrund seiner vorhandenen Erfahrung. Aufgefallen ist mir speziell dazu:

    1. Das Spiel hat eine Autoheal-Funktion, solange man noch Healthpacks hat. Eigentlich schön. Wenn man aber in der Shooter-Sequenz ganz zu Beginn nicht weiß (weil man als Nichtjapaner/No-Shmups nie Ikaruga und Konsorten gespielt hat), dass die 2 verschiedenen Angriffsmuster des eigenen Gleiters (Schüsse und schwerer Angriff mit ‚Kreisschwert‘) gegen jeweils nur eine (!) Art der gegnerischen Projektile (rosa oder dunkelviolett) wirken, tja, dann versucht man manchmal vergeblich den noch vorhandenen und eben nicht ‚weggehenden‘ Projektilen unerfolgreich auszuweichen. Das führt dazu, dass die Autoheal brav die später dringend nötigen Healthpacks in der ersten Sequenz zu über einem Drittel aufraucht. Beim jetzigen Durchspielen ist das Ganze bis zu der Sequenz wo 2B durch ‚die Wand bricht‘ problemlos ohne ein einziges Prozent Health-Verlust auf Normal schon fast zu leicht. Wenn man es weiß.

    2. Auch wenn die Steuerung mit Maus/Tastatur sehr gut geht, das Spiel setzt auf die Kenntnis des Controllerlayouts (bzw. alternativ der Tastatur-Shortcuts). Wenn Du auf dem Controller das Digitalkreuz nach unten drückst, kommst Du in das Healthmenü, in welchem deine noch vorhandenen Healthpacks angezeigt werden. Da das Autoheal zwar automatisch gut funktioniert, aber manchmal speziell bei mehreren Gegnern bzw. harten Einzelangriffen von großen Gegnern zu langsam oder zu schwach ist ist, „muss man manchmal manuell“! Kurz ausweichen, 1x unten drücken für Auswahl HP klein, (2x nach unten drücken für Auswahl mittel, 3x für groß, so man noch hat) und dann mit „B“ (Xbox-Controllerlayout) bestätigen –> fertsch! Wenn man es weiß.

    3. Bewegungen werden nicht erklärt. Doppelsprung hast Du sicher schon herausgefunden. Weißt Du aber, das „Sprung, Sprung (gedrückt halten)“ dazu führt, das du dich an deinen Begleit-Pod anhängst und bei weiter gedrückt gehaltener Sprungtaste sanft in die entsprechende Richtung gleitest? Wenn man es weiß.

    4. Die (zugegeben) kurz vorgestellte Ausweichbewegung funktioniert auch ohne Schaden am Spieler zu verursachen (und gegen jede physikalische Regel) unter sehr niedrigen Feindobjekten, wie z.B. den Schaufelrad-Baggerrädern im Tiefangriff. Man schafft es also durchaus mit nicht übermenschlichem Timing ohne Schaden unter den Schaufelrädern raus bzw. denen Auszuweichen. Wenn man es weiß.

    Nur einige Beispiele. Das Interessante ist, mit dem dann in mir ausgelösten Spieltrieb habe ich beim ersten mal Spielen von N:A vor Jahr und Tag dann wirklich angefangen zu experimentieren. Eben nicht mehr draufgehauen im Nahkampf auf den dicken Klops mit den Schaufelradhänden, sondern eben nur „Pod schießt, ich weiche aus und heile manuell wenn es sein muss.“ Hier würde mich echt mal von anderen N:A-Spielern interessieren, ob diese Lernkurve eurer Meinung nach zu steil war.

    P.S.: Was ich HEUTE erst bei diesem erneuten Spielen des ersten ‚Bosskampf‘ gemerkt habe ist, dass sich das Interesse des Spieldesigners NUR an der Wirkung auf den Spieler bezogen hat und nicht an der GitGud. Warum sonst triggerst du die nächste Stufe des Bosskampfes (bzw. ‚besiegst‘ den Boss) immer schon bei noch mindestens halbvoller Healthbar des Gegners? Faszinierend.

  9. P.P.S.: Nur 3 allgemeine Tipps noch –> Mit allen reden. Nicht als erster Schießen. Freimachen von Erwartungen.

    Du hast meinen Neid.

  10. Nanu?
    Die größte Hürde war an den ersten Speichrpunkt zu kommen. Eben den großen Schaufelbagger. Danach gibts dann die Savepoints die man anlaufen muss. Schon ne Weile her, aber insgesamt kam mir Nier Automata eher leicht vor.
    Kann mich aber auch täuschen, vielleicht war ich einfach auch nur total vernarrt in 2B.

  11. Da mein Durchspielen von Nier:Automata schon eine ganze Weile her ist, kann ich nicht genau sagen, ob mich irgendetwas beim Prolog gestört hat. Ich weiß, dass ich ihn (vermutlich auf Normal) beim ersten Mal ohne größere Schwierigkeiten mit Maus und Tastatur bewältigt habe und mir daher das Ende (Versagen im Proglog) erspart geblieben ist. (Auch das Entfernen des Betriebssystem-Chips habe ich nicht – aber wenn man das kurz nach dem Speichern macht, verliert man eigentlich nichts.) Dagegen habe ich zwei oder drei Mal bei 9S am Anfang versagt, weil ich die Karte/Anweisung falsch interpretiert habe. Und jedes Mal wieder mit dem Roboter herumtrippeln … au weia. Da hätte ich fast die Lust verloren. Ansonsten gibt es eine handvoll Nebenmissionen, die ich schnell bleiben lassen habe. Die Eskort-Missionen, die Wettrennen u.ä. Und den Abspann habe ich ohne Hilfe nicht gepackt bzw. nach zwei Versuchen keine Lust/Ehrgeiz mehr gehabt.
    Das Gleiten muss irgendwann irgendwo erklärt worden sein. Ich weigere mich zu glauben, dass ich das selbst herausgefunden habe. 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s